Lektionen in Demut

Lektionen in Demut
Studioalbum von Thomas D.

Veröffent-
lichung(en)

14. Mai 2001

Label(s) Four Music

Format(e)

CD

Genre(s)

Hip-Hop, Ambient

Titel (Anzahl)

13

Produktion

And.Ypsilon, Ralf Goldkind

Studio(s)

Conny's Studio (Wolperath),
Studio Ypsilon (Stuttgart)

Chronologie
Solo
(1997)
Lektionen in Demut Kennzeichen D
(2008)

Lektionen in Demut ist das zweite Soloalbum des Rappers Thomas D. Produzenten waren sein Bandkollege And.Ypsilon und Ralf Goldkind. Singleauskopplungen waren Uns trennt das Leben und Gebet an den Planet.

Entstehung

Nachdem Die Fantastischen Vier 1999 das Album 4:99 herausgebracht hatten, wendeten sich die Bandmitglieder erneut Soloprojekten zu. Ein Jahr später veröffentlichte Thomas D. seine Solosingle Liebesbrief, jedoch ohne zugehöriges Album. Für sein zweites Album Lektionen in Demut erfand er die Kunstfigur Reflektor Falke, aus deren Perspektive die Texte verfasst wurden.

Stil

Lektionen in Demut ist kein typisches Hip Hop-Album. Die Beats sind sehr stark vom Ambient beeinflusst. Anders als auf dem ersten Soloalbum, das noch überwiegend lockere Texte beinhaltete, werden tiefgründige und sozialkritische Themen angesprochen. Ebenso verzichtete Thomas D. komplett auf Gastbeiträge anderer Rapper und Sänger, was für das Genre ebenfalls unüblich ist. Zu weiten Teilen hat das Album dabei einen regelrechten „Hörspielcharakter“. So enthält es als erstes Stück einen Prolog, im Booklet selbst bildet jeder Liedtext ein Kapitel. In den Texten wird der Lebensstil der Menschheit angegriffen, wobei „Reflektor Falke“ als deren schlechtes Gewissen auftritt und sich stets einer sehr poetischen Sprache bedient. In Gebet an den Planet wird zudem der Umgang der Menschen mit Tieren und der Natur angeprangert.

Rezeption

Lektionen in Demut erhielt überwiegend gute Kritiken. laut.de lobte vor allem das Konzept des Albums und vergab vier von fünf Punkten. „[…]2001 präsentiert sich Thomas D sperrig, düster, apokalyptisch und alles andere als massentauglich. Schon allein dafür gebührt dem Stuttgarter eine Menge Respekt.“ so das Fazit. Einziger Kritikpunkt sei die geringe musikalische Abwechslung.

Weblinks