„Michael Barthel (Politiker, 1899)“ – Versionsunterschied

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Nach seiner Rückkehr aus dem 1. Weltkrieg, in dem er mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz II. Klasse]] ausgezeichnet wurde, absolvierte Barthel eine landwirtschaftliche Lehre in verschiedenen Betrieben. Anschließend studierte er bis 1923 an der [[Fachhochschule Weihenstephan|Landwirtschaftlichen Hochschule]] [[Weihenstephan]], die er als Diplom-Landwirt verließ. In den folgenden sieben Jahren arbeitete er als Landwirt auf dem Bauernhof seines Vaters, bevor er sich 1930 als staatlich anerkannter Züchter des schwarzen [[Cornwallschwein]]s selbständig machte. Nachdem er bereits 1928 Mitglied des landwirtschaftlichen Bezirksausschusses [[Roding]] geworden war, wurde Barthel 1929 zum II. Bürgermeister der Gemeinde Au gewählt.
Nach seiner Rückkehr aus dem 1. Weltkrieg, in dem er mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz II. Klasse]] ausgezeichnet wurde, absolvierte Barthel eine landwirtschaftliche Lehre in verschiedenen Betrieben. Anschließend studierte er bis 1923 an der [[Fachhochschule Weihenstephan|Landwirtschaftlichen Hochschule]] [[Weihenstephan]], die er als Diplom-Landwirt verließ. In den folgenden sieben Jahren arbeitete er als Landwirt auf dem Bauernhof seines Vaters, bevor er sich 1930 als staatlich anerkannter Züchter des schwarzen [[Cornwallschwein]]s selbständig machte. Nachdem er bereits 1928 Mitglied des landwirtschaftlichen Bezirksausschusses [[Roding]] geworden war, wurde Barthel 1929 zum II. Bürgermeister der Gemeinde Au gewählt.


Ende der 1920er Jahre trat Barthel in die [[NSDAP]] ein. Ab 1931 übernahm er Funktionärsausgaben in der Partei: Er wurde erst landwirtschaftlicher Gaufachberater der NSDAP im Gau Oberpfalz, dann, ab 1933, landwirtschaftlicher Abschnittberater für die Oberpfalz im NSDAP-Gau Bayerische Ostmark. Kurz nach der [[Machtergreifung]] durch die Nationalsozialisten im Frühjahr 1933 zog Barthel als Abgeordneter in den Deutschen Reichstag ein, in dem er von März bis November 1933 den Wahlkreis 25 (Niedersachsen) vertrat.
Ende der 1920er Jahre trat Barthel in die [[NSDAP]] ein. Ab 1931 übernahm er Funktionärsausgaben in der Partei: Er wurde erst landwirtschaftlicher Gaufachberater der NSDAP im Gau Oberpfalz, dann, ab 1933, landwirtschaftlicher Abschnittberater für die Oberpfalz im NSDAP-Gau Bayerische Ostmark. Kurz nach der [[Machtergreifung]] durch die Nationalsozialisten im Frühjahr 1933 zog Barthel als Abgeordneter in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Deutschen Reichstag]] ein, in dem er von März bis November 1933 den Wahlkreis 25 (Niedersachsen) vertrat.


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==

Version vom 18. Januar 2009, 13:11 Uhr

Michael Barthel (* 16. Februar 1899 in Regensburg; † 22. November 1960 in Deggendorf)[1] war ein deutscher Politiker (NSDAP).

Leben und Wirken

In seiner Jugend besuchte Barthel die Volksschule (1905–1910) und die Kreisoberrealschule in Regensburg (1910 bis 1917). Ab 1917 wurde er bei der Ersatzabteilung des 3. Bayerischen Feldartillerie-Regiments auf die Teilnahme am Ersten Weltkrieg vorbereitet, an dem er ab 1918 mit dem 8. Bayerischen Feldartillerie-Regiment und dem 3. Bataillon des Bayerischen Reserve-Feldartillerie-Regiments 9 (Westfront) teilnahm.

Nach seiner Rückkehr aus dem 1. Weltkrieg, in dem er mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet wurde, absolvierte Barthel eine landwirtschaftliche Lehre in verschiedenen Betrieben. Anschließend studierte er bis 1923 an der Landwirtschaftlichen Hochschule Weihenstephan, die er als Diplom-Landwirt verließ. In den folgenden sieben Jahren arbeitete er als Landwirt auf dem Bauernhof seines Vaters, bevor er sich 1930 als staatlich anerkannter Züchter des schwarzen Cornwallschweins selbständig machte. Nachdem er bereits 1928 Mitglied des landwirtschaftlichen Bezirksausschusses Roding geworden war, wurde Barthel 1929 zum II. Bürgermeister der Gemeinde Au gewählt.

Ende der 1920er Jahre trat Barthel in die NSDAP ein. Ab 1931 übernahm er Funktionärsausgaben in der Partei: Er wurde erst landwirtschaftlicher Gaufachberater der NSDAP im Gau Oberpfalz, dann, ab 1933, landwirtschaftlicher Abschnittberater für die Oberpfalz im NSDAP-Gau Bayerische Ostmark. Kurz nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten im Frühjahr 1933 zog Barthel als Abgeordneter in den Deutschen Reichstag ein, in dem er von März bis November 1933 den Wahlkreis 25 (Niedersachsen) vertrat.

Einzelnachweise

  1. Lebensdaten nach Wilhelm Heinz Schröder: BIORAB-Datenbank.