„Edmund Jaroljmek“ – Versionsunterschied

[ungesichtete Version][ungesichtete Version]
Inhalt gelöscht Inhalt hinzugefügt
→‎Herkunft und Familie: Formulierung verbessert
→‎Herkunft und Familie: Schwippschwäger um drei Ecken sind hier denn doch ein bisschen viel des Namedroppings. Und seine erste Frau hat hier einen eigenen Artikel, da darf gerne alles darüber drinstehen, wessen Tochter sie ist (eine Mutter hatte sie anscheinend nicht?).
Zeile 7: Zeile 7:
Jaroljmek war Sohn des Edmund Felix Friedrich Karl Jaroljmek (* 27. Oktober 1850 in Wien), [[Markscheider]] und [[Schichtmeister]] beim Gewerke in Ojstro-Trifait, Bezirk Cilli, Steiermark, und der Mathilde Puschhauser (* 8. März 1857).
Jaroljmek war Sohn des Edmund Felix Friedrich Karl Jaroljmek (* 27. Oktober 1850 in Wien), [[Markscheider]] und [[Schichtmeister]] beim Gewerke in Ojstro-Trifait, Bezirk Cilli, Steiermark, und der Mathilde Puschhauser (* 8. März 1857).


Jaroljmek heiratete 1907 [[Augusta zu Eulenburg]] (1882–1974), Tochter des Fürsten [[Philipp zu Eulenburg]], mit der er zwei Töchter hatte, und nach der Scheidung 1931 Lidija Djakonowa, die durch ihre ältere Schwester [[Gala Éluard Dalí]], geborene Djakonowa, die Schwägerin von [[Salvador Dalí|Salvador Dali]] war. Mit ihr hatte er einen Sohn.
Jaroljmek heiratete 1907 [[Augusta zu Eulenburg]] (1882–1974), mit der er zwei Töchter hatte, und nach der Scheidung 1931 Lidija Djakonowa, mit der er einen Sohn hatte.


== Leben ==
== Leben ==

Version vom 23. Juni 2022, 09:40 Uhr

Dieser Artikel wurde am 22. Juni 2022 auf den Seiten der Qualitätssicherung eingetragen. Bitte hilf mit, ihn zu verbessern, und beteilige dich bitte an der Diskussion!
Folgendes muss noch verbessert werden: An der Formatierung muss noch gearbeitet werden. XenonX3 – () 18:13, 22. Jun. 2022 (CEST)
in Militäruniform
Edmund Jaroljmek

Edmund August Florian Franz Jaroljmek (* 1. Juli 1882 in Ojstro bei Trbovlje, Slowenien; † 22. November 1953 in Wien, Österreich) war ein österreichischer Offizier, Journalist, Bergingenieur, Jurist, Berghauptmann und Wirklicher Hofrat.

Herkunft und Familie

Jaroljmek war Sohn des Edmund Felix Friedrich Karl Jaroljmek (* 27. Oktober 1850 in Wien), Markscheider und Schichtmeister beim Gewerke in Ojstro-Trifait, Bezirk Cilli, Steiermark, und der Mathilde Puschhauser (* 8. März 1857).

Jaroljmek heiratete 1907 Augusta zu Eulenburg (1882–1974), mit der er zwei Töchter hatte, und nach der Scheidung 1931 Lidija Djakonowa, mit der er einen Sohn hatte.

Leben

Frühe Jahre vor dem Ersten Weltkrieg

Nach dem Jura-Studium und Abschluss als Dr. iur. war Jaroljmek im Haushalt der Gräfin Stubenberg angestellt. Nach 1900 wechselte er als Hauslehrer oder Sekretär in das Haus der Familie Eulenburg nach Liebenberg in der Mark Brandenburg. Dort lernte er seine erste Ehefrau kennen. Sie heirateten gegen den Willen des Brautvaters in London und nahmen zwischen 1907 und 1912 Aufenthalt in Florenz. Dort arbeitete er als Privatgelehrter, Übersetzer, Kaufmann, Antiquitäten- und Bildhändler und Autor.

Militärkarriere während des Ersten Weltkriegs

Nach Beginn des Krieges meldete er sich am 1. Oktober 1915 freiwillig auf Kriegsdauer zum k.u.k. Infanterie-Regiment 84 assentiert, (Expedition Major Klein). Ab 5. Jänner 1916 war er Kommandant der Etappen in Mosul. Ab 1. Mai 1916 im Stande der deutschen Etappe in Mosul. Als k. u. k Leutnant, zugeteilt der Heeresgruppe "Yilderim" unter General der Infanterie Erich von Falkenhayn und dt. Offizier in der Türkei. Zum 1 Mai 1916 ernannt zum Fähnrich in der Reserve mit Rang von 1. August 1915. Nach 1. August 1916 Leutnant in der Reserve. Jaroljmek wurde bei seinem Aufenthalt im Nahen Osten Zeuge am Völkermord an den Armeniern und dokumentiert diesen in seinen Tagebüchern. Im Herbst 1917 Etappen-Kommandant in Aman, 2. Dezember 1918 eingerückt von der deutschen Etappe in Mosul, Mit dem 31. Dezember 1918 wurde Jaroljmek in das nichtaktive Dienstverhältnis infolge allgemeiner Demobilisierung rückversetzt.

Akademische Laufbahn nach dem Ersten Weltkrieg

Er wurde Berghauptmann in Leoben sowie Honorardozent an der Montanistischen Hochschule für Bergrechtskunde, Unfallverhütung und Grubenrettungswesen. Zwischen 1923 und 1931 Expedition durch Persien, mit längerem Aufenthalt in Teheran u.a. beim Gesandten des Deutschen Reiches Friedrich-Werner Graf von der Schulenburg. Vor 1934 ging es zurück nach Deutschland bzw. Österreich, wo er laut Heimatschein (Heimatrecht) 1934 als Kaufmann in Wien anzutreffen war. Während des Zweiten Weltkriegs war Jaroljmek aus unbekannten Gründen in Schloss Ernegg, Niederösterreich, bei den Grafen von Auersperg wohnhaft. Nach einer kurzen Anstellung als Personalchef bei Uher arbeitete er wohl eine Zeitlang für die Junkers Flugzeug- und Motorenwerke AG (JFM).

Auszeichnungen

Werke

  • Von Leidenden und Befreiten, Berlin, Leibzig 1908.
  • Ich lebte in Nah-Ost. Buntes Morgenland zwischen Einst und Jetzt, Wien 1942.
  • Das andere Iran, Persien aus den Augen eines Europäers, München, 1951.

Literatur

  • Reichl, Kurt: Lexikon der Persönlichkeiten und Unternehmungen, Steiermark, 1955
  • Baur, Uwe und Gradwohl-Schlacher, Karin: Literatur in Österreich. 1938–1945, 1. Bd.: Steiermark, 2008.
  • Jaroljmek, Edmund August Florian, Indexeintrag: Deutsche Biographie, https://www.deutsche-biographie.de/pnd1169446027.html [28.05.2022].
  • Six-Hohenbalken, Maria, und Weiss, Nerina: Violence Expressed. An Anthropological Approach. Burlington, 2011.

Quelle

Nachlass von Edmund H. Jaroljmek. ÖSTA, KA, Nachlässe B/526:2, JAROLJMEK, Edmund 1882-1953.

Einzelnachweise

  1. Festschrift zu. 50 Jubiläum, Prof.Dr. Augusr Böhm Edlem von Böhmersheim. In: https://docplayer.org/. Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde, 1908, abgerufen am 26. Mai 2021 (deutsch).
  2. Hof- und Staats-Handbuch der Österreichisch-Ungarischen Monarchie, Band 16. Abgerufen am 26. Mai 2021 (deutsch).
  3. Hof- und Staatshandbuch. In: https://books.google.de/. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, 1882, abgerufen am 26. Mai 2021 (deutsch).
  4. Jahresbericht. In: https://www.geologie.ac.at/. Geologischen Staatsanstalt Direktor G. Geyer., abgerufen am 26. Mai 2022.
  5. Veröffentlichungen der Kommission für Neuere Geschichte Österreichs, Band 61, Ausgabe 1, 1975. S.364.
  1. . In: Hof- und Staats-Handbuch des Kaisertums Österreich. 1866, abgerufen am 29. Mai 2022 (deutsch).
  2. . In: Oesterreichische Zeitschrift für Berg- und Hüttenwesen, Band 58. 1919, abgerufen am 29. Mai 2022 (deutsch).
  3. . In: findbuch.at. Republik Österreich, 1950, abgerufen am 29. Mai 2022 (deutsch).
  4. AT-OeStA/KA NL 526 (B) 526 (B) JAROLJMEK, Edmund, 1882.07.01-1953.11.22 (Bestand). In: https://www.archivinformationssystem.at/. Abgerufen am 28. Mai 2022 (deutsch).