„Koblenzer Brauerei“ – Versionsunterschied

[gesichtete Version][gesichtete Version]
Inhalt gelöscht Inhalt hinzugefügt
→‎Sponsoring: Bitte deutsch schreiben
Zeile 20:
Gegründet wurde die heutige Königsbacher Brauerei 1689 im „Alten Brauhaus“ in der Koblenzer Altstadt. In dem ehemaligen „Rathaus Monreal“ wurde nun von den Koblenzern Bier eigenständig gebraut. Grundlage war das Bierprivileg des Kurfürsten [[Lothar von Metternich]] von 1608, in dem der Stadt Koblenz das Recht zur eigenen Herstellung von Bier gegeben wurde. Nach der französischen Besetzung von Koblenz übernahm 1814 [[Johann Stahl]] das Brauhaus.
 
Das „Alte Brauhaus“ wurde 1884 von [[Josef Thillmann]] gekauft. Dieser gründete 1885 die „Bierbrauerei Josef Thillmann“ und verlegte den Produktionsort an den heutigen Standort am [[Königsbach (Koblenz)|Königsbach]] im Süden von Koblenz. Im Jahre 1900 firmierte das Unternehmen zur „Königsbacher Brauerei AG“. Das im Jahr 1970 erbaute Tankhaus gehört zu den größten Europas. 1974 folgte die Inbetriebnahme einer voll automatisierten Füllanlage für Fässer, die erste Anlage dieser Art in Deutschland, und 1974 wurde eine eigene [[Kläranlage]] in Betrieb genommen. Der Anschluss an den Unternehmensverbund der [[Karlsberg Brauerei]] folgte 1992.
 
== Produkte ==

Version vom 24. Juli 2009, 15:33 Uhr

Königsbacher Brauerei GmbH & Co KG

Königsbacher Brauerei-Logo
Rechtsform GmbH & Co. KG
Gründung 1689
Sitz Koblenz, Deutschland
Leitung Christoph Dörr und
Alfred Wunderlich
Website www.koenigsbacher.de

Die Königsbacher Brauerei GmbH & Co KG ist eine Brauerei in Koblenz. Angefangen hat die traditionsreiche Brauerei 1689 mit dem Brauen von Bier im „Alten Brauhaus“ in der Koblenzer Altstadt. 1885 wurde der Braubetrieb an den Königsbach im Süden von Koblenz direkt am Rhein verlegt. Seit 1992 gehört die Königsbacher Brauerei zum Unternehmensverbund der Karlsberg Brauerei.

Geschichte

Das Alte Brauhaus in der Koblenzer Altstadt
Die Königsbacher Brauerei in Stolzenfels
Produktionsanlagen im Jahr 1953

Gegründet wurde die heutige Königsbacher Brauerei 1689 im „Alten Brauhaus“ in der Koblenzer Altstadt. In dem ehemaligen „Rathaus Monreal“ wurde nun von den Koblenzern Bier eigenständig gebraut. Grundlage war das Bierprivileg des Kurfürsten Lothar von Metternich von 1608, in dem der Stadt Koblenz das Recht zur eigenen Herstellung von Bier gegeben wurde. Nach der französischen Besetzung von Koblenz übernahm 1814 Johann Stahl das Brauhaus.

Das „Alte Brauhaus“ wurde 1884 von Josef Thillmann gekauft. Dieser gründete 1885 die „Bierbrauerei Josef Thillmann“ und verlegte den Produktionsort an den heutigen Standort am Königsbach im Süden von Koblenz. Im Jahre 1900 firmierte das Unternehmen zur „Königsbacher Brauerei AG“. Das im Jahr 1970 erbaute Tankhaus gehört zu den größten Europas. 1974 folgte die Inbetriebnahme einer voll automatisierten Füllanlage für Fässer, die erste Anlage dieser Art in Deutschland, und 1974 wurde eine eigene Kläranlage in Betrieb genommen. Der Anschluss an den Unternehmensverbund der Karlsberg Brauerei folgte 1992.

Produkte

Wappen

Das Wappen der Königsbacher Brauerei wird von einer Krone, einem Kreuz und dem typischen Königsbacher-Glas geprägt. Die Krone ist das Zeichen der Heiligen Maria, der Patronin der Stadt Koblenz. Das Kreuz, welches auch im Wappen von Koblenz vorkommt, bezieht sich auf das Wappen von Kurtrier und bezeugt damit die damalige Zugehörigkeit. Das mit einer Gerstenähre dekorierte Bierglas an der Spitze repräsentiert das Reinheitsgebot, nach dem die Biere hergestellt werden.

Auszeichnungen

  • 2008: DLG-Goldmedaille für das Königsbacher Pilsener und das Königsbacher 1689, Silbermedaille für das Zischke Kellerbier [1]
  • 2007: DLG-Goldmedaille für das Königsbacher Pilsener [2]

Sponsoring

Die Königsbacher Brauerei unterstützt als Sponsor verschiedene kulturelle Veranstaltungen und diverse Sportvereine u.a. den Koblenzer Fußballverein TuS Koblenz und den Fechtclub Königsbacher SC Koblenz.

Siehe auch

Quellen

  1. Königsbacher Pressemitteilung 2008: Zweimal Gold und einmal Silber - Medaillenregen für die Biere der Königsbacher
  2. Königsbacher Pressemitteilung 2007: Königsbacher Pilsener erhält DLG-Gold

Koordinaten: 50° 19′ 18,2″ N, 7° 35′ 9″ O