Wikipedia:Auskunft/alt30

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11. August 2011

Warum heißen so vielen Apotheken "Löwenapotheke"

Weiß das jemand? Wie ist die Antwort? Danke! Curtis Newton 19:19, 11. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

König der Tiere?
Gute Frage! Ich hatte immer eine Kette vermutet, das scheint aber nach kurzer Recherche nicht zuzutreffen. Gibt übrigens in WP ein BKL Löwen-Apotheke. Die Löwen-Apotheke (Calvörde) besteht beispielsweise bereits seit 1669, wurde aber erst 1993 so benannt. Die Löwenapotheke (Steyr) hat ein schickes Schild (siehe rechts), das mich an Heraldik erinnert. Vielleicht gibts da ja einen Zusammenhang mit Löwe (Wappentier)? Gruß --stfn 20:06, 11. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Mit Wappen/Heraldik hat es sicher zu tun. Schließlich gibt es ja ebenso massenhaft Adlerapotheken, Sternapotheken, Sonnenapotheken, Bärenapotheken... was man so auf Wappen findet. --178.202.38.223 20:14, 11. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
<leise> könnte es vlt mit Heinrich dem Löwen zusammenhängen? --80.123.63.198 20:19, 11. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Vielleicht sollen die Wappentiere ja an eine Hof-Apotheke gemahnen? --stfn 20:22, 11. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Ich denke nicht, daß "viele" Apotheken diesen Namen tragen. Für Brandenburg würde ich eher Adler-Apotheke als häufig ansehen, was vieleicht auf den Brandenburger Adler hinweist. Und wenn man die Kategorie:Wappentier anschaut, so ist der Löwe auch weit verbreitet. Was aber auch sein kann, da häufig Juden Apotheker waren, und nicht unter ihrem hebräischen Namen Außenwerbung manchen wollten/konnten, gab es schon relativ früh Eindeutschungen, siehe Jüdischer Familienname, der Löwe als Wappen des Stammes Juda lag da sicher nahe. Übrigens sind Adler, Stern und Bär auch Namen aus diesem Bereich.Oliver S.Y. 20:32, 11. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

(Komplett TF, aber kohärent:) Der Löwe ist (symbolmässig) der Krenophylax - Der Wächter der Quelle - und symbolisiert Stärke, Kraft und Sicherheit. Deshalb findet man Löwen vor Bibliotheken (Quellen des Wissens), Museen (Quellen der Schönheit), Schlössern (Quellen der Macht), Gerichtsgebäuden (Quellen der Gerechtigkeit), warum nicht auch dieses starke, positive Bild auf die Apotheke (und Gasthäuser) fallen lassen? Der Löwe steht symbolisch der Sonne (Sonnen-Apotheke! s.o.) und dem Gold (!!) nahe, auch wuchtige Sicherheitssymbole (s.a. andere Erwähnungen oben). GEEZERnil nisi bene 21:25, 11. Aug. 2011 (CEST) Ratten-, Warzenschwein-, oder Betelgeuze-Apotheke wäre einfach uncool...[Beantworten]
Oder auch nach Clarence, dem schielenden Löwen aus Daktari?! --178.202.38.223 21:32, 11. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Löwe, Adler, Engel (und Stier/Ochse) sind nicht nur heraldisch häufig, sondern auch Evangelistensymbole. Die waren in der bildlichen Vorstellungswelt auch sehr präsent, und haben daher wohl durch Hausmalereien, plastische Wirtshausschilder etc. Hausnamen und Wirtshausnamen und eben auch Apothekennamen inspiriert. --FA2010 22:57, 11. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Vielleicht haben früher, als das Universitätssystem in Deutschland noch nicht so besonders war - Prag mal abgesehen, viele Apotheker in Löwen studiert? --El bes 02:05, 12. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
"Die Namensgebung der Apotheke ist – wie auch andernorts in Deutschland – allerdings kein Hinweis, dass Löwen jemals in den hiesigen Breiten in freier Wildbahn gelebt hätten. Wie auch bei anderen Apothekennamen, die dem Tierreich entstammen, resultierte der Name aus alten mythologischen oder symbolhaften Vorstellungen. So betrachtete man ‚Löwen als Sinnbild Christi, als Symbol des Sieges des Lichtes über die Finsternis.‘"
(Blindzitat aus Günther Kallinich, "Schöne alte Apotheken: Heilkunst – Aberglaube – Pharmazeutische Technik", Lizenzausgabe für Nikol Verlagsgesellschaft, Hamburg 1999, S. 105) --Snevern (Mentorenprogramm) 08:48, 12. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Schon die älteste Apotheke Deutschlands von 1242 (natürlich in Trier) ist eine Löwenapotheke. Schöne Bilder und nähere Infos siehe bitte in der Datenbank der Kulturgüter der Region Trier, wo ein fleißiges Wikipedia-Mitglied sich verdient macht. Zur Namensdeutung: die Löwenapotheke war in kirchlichem/klösterlichem Besitz, was (hier) die Namensdeutung von Herrn Kallinich nahelegt. --Bremond 13:28, 12. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Sternzeichen-Körperteile Verbindung für astrologische Medizin

Die Apothekennamen sind überwiegend Sternzeichen-Namen, da man früher vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert die Medizin auf Sternzeichen ausrichtete. Gibt es massig Literatur aus der frühen Neuzeit zu. Etwa:

  • Astrologische Artzney-Tafel : Nach Abdiae Treuens/ ... Professoris auf der Universität Altorff/ wohlgegründeten und neugeprüften Principiis, ordentlich eingerichtet: Woraus leicht zu sehen/ wie man zu derer Artzney-Mittel-Gebrauche/ derer Calender ... sich besser bedienen könne [...] Plauen in Voigtland : Meise, 1684. [1]

Die Stern-Apotheken gehört in das selbe Feld, da sie sich auf die Sternzeichen bezieht. --Olaf Simons 13:50, 12. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Äh, und für welchen typischen Apothekennamen außer dem Löwen gilt das noch? Steinbock hab ich wohl schon mal gesehen, aber sonst? --FA2010 19:17, 12. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Steinbock ist auch ein Wappentier. --109.90.169.82 19:23, 12. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Unter Kategorie:Apotheke findet sich vermehrt die Elefanten-Apotheke, die bereits genannte Adler-Apotheke sowie die Hof-Apotheke. Ist natürlich nicht wirklich repräsentativ. --stfn 19:26, 12. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

...hm also eigentlich verstehe ich das mit der Fische-Apotheke nicht. --Olaf Simons 08:20, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Wieso? Gucksdu hier! ;-) Nein, aber mal im Ernst. In früheren Zeiten, wo Hausnummern nicht existierten und selbst Straßennamen eher die Ausnahme waren, trugen die Häuser vielerorten Hausnamen zur eindeutigen Identifikation. Vor allem bei Apotheken und Gastwirtschaften hat man diese Tradition bis heute beibehalten. Tiernamen waren dabei halt recht beliebt, ob nun Löwenapotheke oder Gasthaus zum Ochsen. In Kaiserswerth gibt es eine Löwenapotheke, die ihren Namen seit 1815 trägt. Leider weiß ich auch nichts genaues über die Gründe dieser Benamsung, es ist aber nicht ganz auszuschließen, dass das was mit den politischen Umbrüchen jener Zeit zu tun hatte. Von 1806 bis 1813 gehörte Kaiserswerth zum Großherzogtum Berg, zu dessen Wappentieren auch der Löwe gehört. 1813 kam Berg dann an Preußen, der Teil mit Kaiserswerth wurde schließlich Teil der Rheinprovinz. Die Eingliederung stieß längst nicht überall auf Begeisterung. Denkbar, dass die Benennung so eine Art kleiner Seitenhieb gegen die neue Obrigkeit war. Aber dazu müsste man wohl mal genauer nachfragen. Jedenfalls kann es für dieselbe Benennung durchaus unterschiedliche Gründe geben. --Duschgeldrache2 17:32, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Bin mir nicht sicher, ob die Googletreffer wirklich belegen, dass die Apotheken nach Sternzeichen benannt werden. Der erste Treffer bei "Krebs" ist z.B. eine "Apotheke zum Rothen Krebs". "Roter Krebs" klingt wieder stärker nach Wappentier als nach Sternzeichen. Eine weitere Krebsapotheke heißt nach dem Apotheker Karl-Heinz Krebs. Viele weitere Treffer beziehen sich auf Artikel, in denen einfach das Wort Krebs (Krankheit) und eine Apotheke erwähnt werden. --178.202.32.20 18:04, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Dito. Schau nur mal die Treffer zur "Wassermann-Apotheke" an. Da würde ich erheblich mehr erwarten schon aufgrund von evtl. Assoziationen zu Neptunbrunnen, Hauszeichen etc., aber es sind nur insgesamt zwei verschiedene Apotheken auf den ersten paar Google-Trefferseiten. Für mich unterhalb jeder "Relevanzschwelle" für eine so steile These wie die Sternzeichen. --FA2010 22:11, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Und wie lässt sich jetzt Mohren-Apotheke in das Durcheinander einordnen? -- A.-J. 16:43, 15. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ganz typischer Hausname. --FA2010 16:49, 15. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Die Antwort lautet: Vaterländische Gesinnung. "Untersuchungen für 1937 ergaben, dass nahezu ein Viertel aller Apotheken Tiernamen trugen, unter ihnen wurden 738 Adler und Löwen-Apotheken, vor allem in Sachsen und Thüringen gezählt." Axel Helmstädter, Jutta Herrmann, Evemarie Wolf: Leitfaden der Pharmaziegeschichte Govi, 2001 - Siehe Wappen Königreich Sachsen und Thüringen, für die Adler-Apotheken siehe Preußen. --CEP 19:33, 15. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Warum wird der Name eines unkoscheren Nutztieres nicht für Apotheken verwendet? --84.61.170.156 20:03, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

13. August 2011

Was ist der ökonomische Nutzen von ungedeckten Leerverkäufen?

ich meine jetzt nicht für den Spekulanten, sondern für den Markt, bzw. die Industrie oder Gesellschaft. Gab es einen vernünftigen Grund für die Politk dass Leerverkäufe, seien sie gedeckt oder ungedeckt mal erlaubt waren? --95.112.209.45 16:12, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Nein. Man kann Leerverkäufe im weiteren Sinn als Wetten einordnen. Einen ökonomischen Sinn haben sie nur für den Spekulanten. Rainer Z ... 16:19, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Mir kam mal eine andere Argumentation unter: diese Leerverkäufe dienten als Indikatoren für Überbewertung oder irgendwas. Mir kommt es aber auch eher zockermäßig vor, und ich erinnere mich, dass 2008 die Rede davon war, es zu verbieten. Wurde dann nicht gemacht. --87.141.17.63 16:29, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Wenn ein Aktienkurs abschmiert, dann sind die Leerverkäufer, die den Sturz bei Abschluss des Leerverkaufs richtig vorausgesehen hatten, die "Retter", die die abschmierenden Aktien am Markt überhaupt noch nachfragen - um nämlich ihrer Lieferverpflichtung gegenüber ihren Abnehmern nachzukommen. Diese Nachfrage durch die Leerverkäufer kann also in der schönen Theorie zu einer Stabilisierung und Glättung des Kurses beitragen. Das Problem sind also nicht die Leerverkäufe an sich, sondern das Problem ist, dass Leerverkäufe einen Anreiz für einflussreiche Marktteilnehmer schaffen, durch gezieltes Gerüchtestreuen einen künstlichen Kurssturz auszulösen, um dann von diesem zu profitieren. --178.202.32.20 19:12, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Das funktioniert umgekehrt genauso mit Käufen. Sollen wir nun auch Käufe verbieten? --PM3 19:55, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
-> Optionsstrategie, Termingeschäft,Spekulation (Wirtschaft) --gp 19:29, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Oh my goodness, ich glaub ich bin in der Bildzeitung gelandet.
Leerverkäufe sind ganz normale und unverzichtbare Termingeschäfte, die es schon so lang gibt wie die Wirtschaft. Sie können zur Absicherung von Verkaufspreisen verwendet werden - der Bauer verkauft seinen Weizen leer, um sich schon vor der Ernte den jetzigen Preis zu sichern -, und sie helfen in großem Maße bei der Herstellung von Markteffizienz. Ohne Leerverkäufe würden mehr und größere Spekulationsblasen entstehen, denn Leerverkäufe sind ein effizientes Mittel, um aus denselben die Luft rauszulassen.
Klar kann man mit Leerverkäufen spekulieren, genauso wie man mit jedem anderen Finanzinstrument spekulieren kann. Man kann auch mit einem Küchenmesser die Ehefrau erstechen, aber sind Küchenmesser deswegen böse?
In letzer Zeit sind bei den Finanzpolitikern ja sogenannte Leerverkaufsverbote in Mode. Technisch sind sie so gut wie wirkungslos, aber sie haben einen doppelten Placboeffekt: Das Stammtischwahlvolk bekommt den Eindruck, die Politik würde etwas gegen die "bösen Spekulanten" unternehmen, und auf den Finanzmärkten können sie in einer überverkauften Marktsituation auch eine psychologische Wirkung haben. --PM3 19:53, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Du hast deine Lesekompetenz offenbar bei der Bildlektüre verloren. Ich habe gerade eine sinnvolle ökonomische Funktion von Leerverkäufen geschildert und du pöbelst hier rum, als hätte ich was dagegen gesagt. Oh Mann. --178.202.32.20 19:59, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
tschuldigung, ich bezog mich auf rainer z, nicht auf dich. --PM3 20:03, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
@PM3, Thema waren hier aber ungedeckte Leerverkäufe. Die sind zur wirtschaftlichen Absicherung überhaupt nicht geeignet (weil man keinen Festpreis für die Deckung ansetzt), sondern reine Spekulationsinstrumente. Dadurch, dass man ohne Leihgeschäft operiert, können schnell riesige Menge verkauft werden, wodurch ein künstlicher Kursdruck entsteht, der keinen öknomischen, sondern nur noch spekulativen Hintergrund hat. Theoretisch kann man mehr Titel veräußern, als überhaupt am Markt sind, so dass eine Deckung völlig unmöglich wird. Das schafft keine Markteffizienz, sondern nur künstliche Marktunsicherheit und Manipulationsmöglichkeiten. Gesamtökonmisch ist das Nonsens. --Gonzo.Lubitsch 20:19, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Siehe das Beispiel mit dem Bauer: Der leiht sich keinen Weizen, um ihn auf Termin zu verkaufen, sondern verkauft nichtexistenten Weizen - das ist ein ungedeckter Leerverkauf, wie er schon seit landwirtschaftlichen Urzeiten existieren dürfte. Das Beispiel kannst du auf beliebige ökonomische Güter übertragen: Es geht immer darum, sich jetzt einen Verkaufspreis zu sichern für etwas, das man noch nicht besitzt. Ganz normaler Vorgang, Terminverkauf halt (neudeutsch forward).
Auch der Bauer kann theoretisch mehr leerverkaufen, als er je in seinem Leben ernten wird. Und? Der ökonomische Sinn für den Bauer liegt darin, Cashflow dann zu generieren wenn er ihn braucht. Und der Bauer wird eher dann vorab leer verkaufen, wenn er den Weizen für überteuert hält und mit fallenden Preisen rechnet. Auf diese Weise hilft er dabei, einen überteuerten Weizenpreis zu senken, und das ist der oben erwähnte gesamtökonomische Nutzen: Preisregulierung, Luft aus Blasen herauslassen. Auch das kannst du auf jedes andere ökonomische Gut übertragen. --PM3 20:39, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Laienfrage: und wo waren die Leerverkäufer, als sie die Luft aus der USAnischen Immobilienblase etc, hätten lassen können? Diese Art von Preisregulierung scheint nicht wirklich so zu funktionieren, wie du dir das erhoffst... Ugha-ugha 20:50, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Es gab tasächlich Fonds und Spekulanten, die über Jahre hinweg in die US-Immobilienblase hinein leerverkauft und sich im Crash wieder eingedeckt haben (indirekt über irgendwelche Derivate). Ich kann das mit Sicherheit sagen, weil ich persönlich jemanden kenne, der damals gegen die US-Immobilien spekuliert hat. Ohne diese Leute wären die Blase und das dicke Ende noch größer geworden. --PM3 21:00, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Über Jahre hinweg? Wäre es nicht viel "vernünftiger" so lange an steigenden Kursen zu verdienen, wie es geht, und dann erst möglichst kurz vor dem Crash auf fallende Kurse zu wetten? Wäre man nicht blöd, da schon Jahre zuvor die Luft aus der Blase zu lassen? Ugha-ugha 21:17, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Äh, sicher wäre es besser, erst möglichst kurz vor dem Crash auf sinkende Kurse zu wetten. Es wäre auch sinnvoller, die 6 richtigen Lottozahlen anzukreuzen statt bloß 3 Richtige. Das Problem ist die fehlende Glaskugel. Also gibt es bei einem Verdacht auf Überbewertung Leerverkäufe, die im positiven Sinne antizyklisch auf den Markt wirken, aber natürlich für den Leerverkäufer in die Hose gehen können. Bis es irgendwann klappt und er seinen verdienten Gewinn kassiert. --178.202.32.20 21:25, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich finde es einfach unsäglich, wie notwendige Marktmechanismen aus Unkenntnis heraus und angeheizt vom Schlagzeilenjournalismus als Sündenböcke missbraucht werden, während im Schatten dieser Debatte die wirklichen Missstände gedeihen: Wir haben in Deutschland eine weitgehend dysfunktionale Börsenaufsicht; Insidergeschäfte werden zu 99% nicht geahndet. Ich hab manchmal das Gefühl, dass die deutsche Finanzaufsicht aus einem einzigen großen Reißwolf besteht. Um diese Dinge macht die Politik einen weiten Bogen, während um so kräftiger in das populistische Spekulanten- und Leerverkäuferhorn geblasen wird. Finanzbananenrepublik Deutschland. --PM3 21:12, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wieso kommt es durch den Leerverkauf des Bauern zu einem Sinken des Weizenpreises? Der Weizen des Bauern ist doch für den Markt nicht mehr verfügbar, es ist weniger auf dem Markt und der Preis sollte eher steigen. --Optimum 21:21, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Mit dem Leerverkauf kann der Käufer das Kursrisiko beim Spekulanten abladen. Weil ob gedeckt oder ungedeckt: Liefern muß der "Leerverkäufer" zum vereinbarten Termin. Generator 21:36, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Der Bauer will ja den Weizen verkaufen, von dem er weiß, das er ihn bald erntet. Er denkt, daß der Preis, den er jetzt für das zukünftige Geschäft erzielen kann, total gut ist (weil es später soviel Weizen gibt, daß keiner mehr soviel dafür zahlt). Nur merken andere, daß der Bauer den Weizenpreis anscheinend für überzogen hält - dann sinkt er (evtl. ...) --Katzmárek2 21:43, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
@Optimum
Zum Zeitpunkt des Leerverkaufs erzeugt der Bauer zusätzliches Angebot und drückt damit den Marktpreis. Zum Zeitpunkt der Ernte fehlt sein Angebot, was dem Preis anhebt. In der Summe ist der Effekt Null, aber da der Bauer sich mit dem Weizenmarkt auskennt, wird er öfter richtig als falsch liegen - d.h. er senkt den Preis wenn er zu hoch ist und hebt ihn an, wenn er zu niedrig ist. Es ist also ein ausgleichender, "glättender" Effekt auf den Preis. Natürlich nicht immer, aber wenn es nur in 55 von 100 Fällen passt, hat es bereits einen positiven gesamtwirtschaftlichen Effekt.
@Generator
Beide spekulieren, der Terminkäufer und der Terminverkäufer. Der Käufer in unserem Beispiel wären z.B. VK Mühlen & Co. und hat das Risiko, zu teuer eingekauft zu haben. --PM3 21:54, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Das Bauernbeispiel ist Unsinn. Kein Bauer wird ungedeckt Weizen leerverkaufen, denn damit ginge er das Risiko ein, im Falle einer Missernte zu jedem beliebigen Preis liefern zu müssen. Das wäre die dümmste Risikosicherung, die er machen könnte. Die auf das Gut angewiesene VK Mühlen würde einen solchen ungesicherten Verkauf auch nicht akzeptieren, weil die Risiken einer Nicht-Lieferung zu hoch sind, denn wenn der Preis zu hoch steigt, kann der Bauer sowieso nicht liefern. Im Bereich der Realwirtschaft hat es ungedeckte Leerverkäufe nie gegeben, das sind reine Finazinstrumente. Die können unter regulierten Bedingungen zwar Sinn machen (z.B. wenn Market Maker einen Grundliquidität anbieten/aufnehmen müssen), unreguliert ist volkswirtschaftlich hochgefährlich, weil die Risiken nicht abgesichert werden (können). Das Risiko solcher Verkäufe können eigentlich nur die tragen, die den Markt maßgeblich beeinflussen können (als offizelle regulierte Market Maker sollen sie auch genau das), wenn solche großen Player sich dann aber doch verheben, kommt es meist zu weitreichenden Kettenreaktionen. --Gonzo.Lubitsch 22:21, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wenn ein Autohändler einen Kaufvertrag mit seinem Kunden abschließt und sich damit verpflichtet, an einem späteren Termin zu einem bestimmten Preis einen soeben konfigurierten Neuwagen zu liefern, der noch gar nicht gebaut geschweige denn im Eigentum des Verkäufers ist, ist das dann kein ungedeckter Leerverkauf in der Realwirtschaft? Wenn nein, warum nicht? Welches Kriterium (abgesehen davon, dass es kein Finanzwert ist) wäre da nicht erfüllt? --178.202.32.20 22:28, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Der Autohändler hat ja bereits eine Liefervereinbarung mit dem Hersteller, verkauft also nicht ungedeckt und weiß bereits, welche Kosten er zur Deckung seiner short position kalkulieren muss, da er ja den Einkaufspreis vorab kennt. "Ich verkaufe für 20.000 Euro ein Auto, das mir VW für 14.000 liefern wird und du bezahlst erstmal nix. ") Außerdem wird der Käufer den Wagen auch nicht vor Lieferung bezahlen. Wird das Auto dann nicht hergestellt, kann der Verkäufer einfach vom Vertrag zurücktreten wegen Unerfüllbarkeit, der Käufer hat nichts investiert. Das Risiko für Käufer wie Verkäufer ist also gering. Ein ungedeckter Leerverkauf wäre in diesem Fall, wenn der Händler ein Auto verkauft, ohne zu wissen, wo und wie er es später bekommt, was er im späteren Einkauf dafür zahlen muss und der Kunde ihm das Geld bereits vor Lieferung gibt ("Du gibst mir jetzt 20.000 Euro und ich liefere dir dann ein Auto, von dem ich jetzt noch nicht weiß, was es mich kosten wird.") Hier tragen beide Seiten hohe Risiken: Der Verkäufer weil er evtl. sehr teuer einkaufen muss und hohen Verlust macht, der Käufer, weil er u.U sein komplettes Geld verliert, wenn der Verkäufer bankrott geht. --Gonzo.Lubitsch 22:46, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Kein halbwegs vernünftiger Spekulant verkauft etwas leer, von dem er nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit weiß, dass er sich später günstiger eindecken kann. Und unverünftige Spekulanten gehen ähnlich schnell pleite wie dumme Autoverkäufer ... --PM3 22:57, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Aus euren Äußerungen (vorgezogener Cashflow; beim Autohandel würde hingegen erst später bei Lieferung gezahlt..) höre ich heraus, dass bei den ungedeckten Leerverkäufen der Leerverkäufer sofort bei Abschluss des Vertrags sein Geld erhält. Wisst ihr das sicher, kann man das nachlesen? Ich ging eigentlich immer davon aus, dass man sich mit dem Leerverkauf erst mal nur gegenseitig verpflichtet, später die Sache zu liefern und wie üblich auch dann erst bei Lieferung den vertraglich vereinbarten Preis zu bezahlen. --178.202.32.20 23:08, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Da gibt es verschiedene Varianten. Leerverkäufe über eine Börse laufen so jeder andere Verkauf, d.h. bei Aktien in Deutschland z.B. Lieferung (des Besitzrechts) sofort und Cashflow nach zwei Tagen. --PM3 23:35, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Es geht doch gerade, wie du öfters schon sagtest, um Leerverkäufe als Termingeschäfte, nicht Kassageschäfte. Siehe auch Weizenbeispiel. Wird die Zahlung an den Verkäufer beim Termin-Leerverkauf tatsächlich fällig bei Vertragsschluss oder "ganz normal" bei Lieferung zum Termin? Davon hängt ja auch auch das Argument von Gonzo ab, dass beim Autohändler erst bei Lieferung gezahlt wird und dies ein Unterschied sei zum Leerverkauf. --178.202.32.20 23:58, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
In der aktuellen öffentlichen Diskussion geht es um beides; in Deutschland sind sowohl ungedeckte Kassa- als auch Terminleerverkäufe auf bestimmte Aktien verboten.
Welche Termingeschäfte meinst du denn? Wenn wir zwei jetzt ein außerbörsliches Termingeschäft vereinbaren, können wir jede Regelung treffen die wir wollen. Wenn man an einer Terminbörse Aktienkontrakte leer verkauft, geht man selbst meines Wissens nur ein Differenzgeschäft ein, hat also nie mit "physikalischen" Lieferungen zu tun. Die Börse matcht long- und short-Geschäfte und führt für alles, was übrig bleibt, zum Verkaufszeit- und Eindeckungszeitpunkt als Kassageschäft aus. Dito wenn man per CFD leer verkauft. Sicher gibt es noch viele andere Varianten. Wie das an den Warenterminbörsen abläuft, weiß ich leider nicht. --PM3 00:35, 14. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Hier steht auch, es sei ein Kassageschäft. ("Dieser Betrag (nach Abzug der Spesen) wird seinem Konto hiernach gutgeschrieben.") Ist allerdings nur ein Beispiel. --Grip99 01:42, 14. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Es steht bereits im Wikipedia-Artikel zum Leerverkauf, dass es Leerverkäufe als Kassageschäft oder als Termingeschäft gibt. In dieser Diskussion hier sprach PM3 aber durchgehend ausdrücklich von Termingeschäften. Und in dem Zusammenhang dann auch von vorgezogenem Cashflow. Daher die simple Frage, ob bei solchen Termin-Leerverkäufen üblicherweise die Zahlung tatsächlich fällig ist bei Vertragsabschluss oder nicht erst bei Lieferung, wie ich es erwartet hätte. Aber das scheint nicht so einfach zu sein, wie ich dachte... --178.202.32.20 02:03, 14. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ja, ich hab Unfug geschrieben. Vergiss den Halbsatz mit dem Kassageschäft, lies den Rest und folge dem Link. --Grip99 02:14, 14. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Und ob der Bauer das macht. Er wird natürlich nur soviel leer verkaufen, wie er auch bei einer schlechten Ernte erwartet, sodass er sich nicht notgedrungen am Markt eindecken muss. Das ist einfach nicht wahr, was du schreibst - die Terminmärkte sind aus der Realwirtschaft heraus entstanden, nicht als spekulativer Selbstzweck, und werden weiterhin auch realwirtschaftlich genutzt und benötigt. Beispiel aus Bremer Baumwollbörse: Zwischen 1914 und 1939 sowie zwischen 1956 und 1971 wurde außerdem an der Bremer Baumwollterminbörse mit Baumwolle gehandelt. Die Kontrakte umfassten – wie auch heute, wenngleich die Baumwollterminbörse geschlossen wurde – häufig eine Lieferverpflichtung mehrere Monate im Voraus.
Darüber hinaus gibt es seit einigen Jahrzehnten auch Terminmärkte, die kaum noch etwas mit der Realwirtschaft zu tun haben, und auf denen durch hohe Kredithebel die von dir beschriebenen Risiken bestehen - nicht nur in Bezug auf Leerverkäufe, sondern gleichermaßen auch auf Käufe. Da werden gewaltige, ungesunde Summen von Derivaten in beiden Richtungen gehandelt. Das Problem liegt in den großen Hebeln - ein Spekulant kann da zigmal soviel Kapital bewegen, wie er besitzt. An dieser Stelle müsste man ansetzen und solche irren Hebel verbieten. Macht natürlich niemand, es verdienen ja bislang alle gut an dem großen Karussell, bis hin zu Otto Normalsteuerzahler, dessen Staat satt an den Ertragssteuern der Börsen und Broker verdient. --PM3 22:47, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ungedeckte Leerverkäufe sind übrigens auch notwendig, um Liquidität an den Märkten herzustellen. Market Maker am deutschen Wertpapierbörsen dürfen meines Wissens drei Tage lang ungedeckt leerverkaufen, um Angebot zu generieren. --PM3 23:40, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wenn der Bauer von einem physischen Gut nur soviel verkauft, wie er sicher hat, ist das ja auch nicht wirklich ein ungedeckter Leerverkauf, gell? Das ist dann ein ganz normales Termingeschäft mit Vorzahlung, oder? Ein Weizenleerverkauf wäre, wen ich -ohne Bauernhof- heute mal eben 100.000 Tonnen Mais verkaufe, in der Hoffnung, diese (bis) zum Lieferzeitpunkt irgendwie billiger einkaufen zu können um meine Position zu decken. Und ich glaub nicht, das ich da jemanden finden würde, der mir das Geld für diese Wette als Kunde vorschießt. Das naked short selling von Market Makern sinnvoll sein kann, habe ich oben ja bereits beschrieben, da gelten aber strenge Regeln, eben weil das Potential da ist, den Markt damit komplett zu verändern (nicht anderes machen ja die Market Maker, hier gewollt und beaufsichtigt). Das Problem sind "inoffizielle" Market Maker, die durch solche Mechanismen den Markt manipulieren. Deren Hebel würde gar nicht auftreten, müssten Leerverkäufer seine verkauften Papiere decken (da dann eine Kapitalgrenze erreicht wird). So weit sind wir da aber nicht weit auseinader, eine Begrenzung der Hebel, stellt ja eine Regulierung von Leerverkäufen dar. --Gonzo.Lubitsch 00:48, 14. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ungedeckter Leerverkauf ist, wenn man etwas verkauft, über das man weder direkt noch indirekt (durch Vertrag mit Dritten) verfügt. Solange der Weizen noch nicht gewachsen und geerntet ist, verfügt der Bauer nicht darüber, und es handelt sich um einen ungedeckten Leerverkauf.
Was du mit manipulierenden Market Markers meinst, verstehe ich nicht.
In Sachen Hebel ist es egal ob gedeckt oder ungedeckt. Deckung heißt, man leiht sich die Ware / das Wertpapier von einem Dritten oder schließt einen Liefertvertrag mit einem Dritten. Das kostet kein Eigenkapital, sondern nur Zinsen o.ä.. --PM3 02:24, 14. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Das Terminmärkte (wie an der Baumwollbörse) generell sinnvoll sind, hat jawohl niemand bestritten, hier geht es nur um einen extremst spekulativen T

Danke, dass du die Diskussion um Leerverkäufe nicht unendlichend weiterführst, sondern das Problem auf die eigentliche Ursache, nämlich die zu großen Hebel einzelner Markteilnehmer führst.
95.112.209.45: Wurde deine Wissensfrage damit erschöpfend beantwortet? -- Janka 23:54, 13. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Die Wissensfrage lautete: "Gab es einen vernünftigen Grund für die Politk dass Leerverkäufe, seien sie gedeckt oder ungedeckt mal erlaubt waren".

Zu der Fragestellung vielleicht eine allgemeinere Antwort/Anmerkung: Ein Leerverkauf ist ein Geschäft zwischen zwei voll geschäftsfähigen Parteien, Käufer und Verkäufer. Beide Parteien gehen das Geschäft freiwillig ein. Aufgrund von Vertragsfreiheit etc benötigt man keine explizite "Erlaubnis" von den Politikern. Die Politiker brauchen also auch keine "vernünftigen Gründe" für eine Erlaubnis, sondern die Politiker brauchen in einer freien Welt genau dann gute Gründe, wenn sie den Bürgern etwas verbieten wollen. Und diese Verbotsgründe glauben die Politiker bekanntlich im Zusammenhang mit den Finanzkrisen gefunden zu haben. Ob zu Recht oder nicht, ist ja eine ganz andere Frage. --178.202.32.20 00:59, 14. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Die Frage ist in Anbetracht des Missbrauchspotentials wirklich, wozu man ungedeckte Leerverkäufe außer zur Spekulation braucht. Denn der Absicherungszweck dürfte auch bei gedeckten schon fast hundertprozentig erfüllt sein. Und bei ungedeckten kann man prinzipiell, wie schon Gonzo Lubitsch (und ja auch PM3) oben schrieb, ein Angebot erzeugen, das sogar über dem theoretisch überhaupt möglichen Angebot liegt, und damit künstlich unrealistische Ramschpreise erzeugen. Es können also sozusagen Risikoversicherungen für Risiken, die überhaupt nicht existieren, abgeschlossen werden. Was dann aber über das tatsächliche Risiko hinausgeht, ist nur noch Spekulation oder Glücksspiel. Solange dieses Glücksspiel nur zwischen den zwei Parteien geschieht, wie es bei Sportwetten oder Roulette der Fall ist, ist es ok. Aber hier beeinträchtigt es (und das offensichtlich gewollt, nämlich in Verbindung mit Streuung von Gerüchten) den Gesamtmarkt. Und das halte ich dann nicht mehr für legitim. Bei gedeckten Leerverkäufen kann diese Manipulation des Gesamtmarkts zwar immer noch auftreten, aber sie ist mengenmäßig beschränkt, weil man sozusagen nur tatsächlich existierende Risiken versichern kann.

@PM3: Du schreibst selber, der Bauer könne mehr leer verkaufen, als er je im Leben ernten wird. Und sogar eine Bank, die in ihrem ganzen Leben nie ein einziges Gramm Weizen geerntet hat oder ernten wird, kann das. Und das alles mit dem angeblichen Nutzen, augenblicklich "Cash-Flow" für den Leerverkäufer zu erzeugen. Wo läge das gesellschaftliche oder marktwirtschaftliche Interesse daran, dass jeder Bauer oder jede Bank fast nach Belieben Cash-Flow erzeugen kann, wenn er oder sie Lust darauf hat? Wenn die das wollen, dann sollen sie einen Kredit aufnehmen, wie Lieschen Müller das auch machen muss.

Wie gesagt, bei gedeckten Leerverkäufen bestehen diese Gefahren nicht in dem Maß, weil diese quasi physikalisch durch einen Basiswert unterlegt sein müssen. Das Risiko einer Insolvenz des Leerverkäufers trägt dann eben derjenige, der ihm die Wertpapiere leiht und der (hoffentlich, leichtfertige Kreditvergabe ist natürlich ein weiteres Problem) sorgfältig kontrolliert, wem er wieviel leiht. Aber bei ungedeckten ist diese Unterlegung eben für eine Weile nicht gegeben, und das ist m.E. das Hauptproblem. Wenn man mehr darüber wissen wollte, sollte man vielleicht Benutzer:Marinebanker ansprechen. Der war am Artikel Ungedeckter Leerverkauf maßgeblich beteiligt und müsste auch durch seinen Beruf Sachkenntnis besitzen. --Grip99 01:42, 14. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

"und damit künstlich unrealistische Ramschpreise erzeugen."
Wer per Leerverkauf die Kurse auf unrealistische Ramschpreise drückt, geht ein großes Risiko ein, höher eindecken zu müssen und einen Verlust einzufahren. Daher wird sowas entgegen dem, was die Presse täglich an Horrorszenarien verbreitet, kaum jemand absichtlich tun.
"Du schreibst selber, der Bauer könne mehr leer verkaufen, als er je im Leben ernten wird."
Er kann genausogut auch mehr kaufen, als er je in seinem Leben bezahlen kann! Soll man deswegen auch Käufe verbieten = die Börsen dicht machen? Das ist kein Problem der Leerverkäufe, sondern der irren Hebel an den Terminmärkten. Wer dort handelt bekommt heute das zigfache an Kredit eingeräumt, wie er an Eigenkapital hat.
Gedeckte Leerverkäufe sind insbesondere bei Aktien mit einem gewaltigen Risiko verbunden, weil man sich die Aktien dazu erst leihen muss, solche Leihen aber jederzeit vom Leihegeber aufkündbar sind. Dadurch kannst du jederzeit aus dem Geschäft rausfliegen; das ist dann mehr Glücksspiel als Absicherung oder Spekulation. Bei einem ungedeckten Leerverkauf entscheidest du alleine, wie lange du die Position offen hältst und wann du sie wieder schließt, daher ist das Risiko dort viel geringer. Die Positionen bei ungedeckten Leerverkäufen sind immer auf einen festen Zeitraum befristet, und für längere Transaktionen rolliert man dann regelmäßig in neue Positionen rein; das geht teils auch automatisch.
Bei einem ungedeckten Leerverkauf trägt das Risiko einer Insolvenz zuerst der Leerverkäufer selbst und in zweiter Linie die Bank, wenn sie ihm einen Kredit eingeräumt hat. Wo liegt das das Problem? --PM3 02:18, 14. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Nein PM, kaufen kann er niht beliebig viel. Für den Kauf muss er nämlich das notwendige Kapital aufweisen, d.h. die Ausgabe zumindest über Kredite absichern, wenn er nicht über genug aktuelle Mittel verfügt. --Gonzo.Lubitsch 11:10, 14. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Gleiches gilt für den Leerverkauf: Das Verlustrisiko muss in exakt gleichem Ausmaß über Eigenkapital + ggf. Kredite abgesichert werden wie bei Käufen. Das Limit liegt immer bei Eigenkapital * maximaler Hebel, long wie short. Wenn die Margin für eine Aktie z.B. 10% beträgt und man hat 100.000 Euro, dann kann man maximal für 1 Mio. € kaufen oder leer verkaufen, egal ob gedeckt oder ungedeckt. --PM3 12:12, 14. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Der Unterschied zum gedeckten Leerverkauf ist, dass dort die Stücke dem Leerverkäufer leihweise übertragen werden und dadurch der Gesamtumfang solcher Geschäfte zu einer gegebenen Zeit begrenzt ist. Das ist genau das, was Du unten als unpraktisch an dem Verbot der ungedeckten Leerverkäufe kritisierst. Wenn niemand etwas versichern will, dann findet man keinen Verleiher. Der Markt kontrolliert sich insoweit bei gedeckten Leerverkäufen selbst. --Grip99 02:29, 15. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ein anderes Problem der gedeckten Leerverkäufe ist, dass oft keine Deckung verfügbar ist, weil z.B. ein Großteil der existierden Aktien gar nicht verliehen wird. Dadurch ist dieses Instrument ineffizienter als ungedeckte Leerverkäufe, die immer möglich sind.
Zusammenzufassend: Der ökonomische Nutzen ungedeckter Leerverkäufe ist grundsätzlich der gleiche wie bei gedeckten Leerverkäufen - Absicherung für den Einzelnen, Verbesserung der Markteffizienz für die Gesamtwirtschaft -, aber sie haben die oben genannten Vorteile: immer und schneller verfügbar, teilweise preiswerter, in mehrerlei Hinsicht risikoärmer. Sie können genau wie gedeckte Leerverkäufe und wie Käufe missbraucht werden, wobei das potenzielle Missbrauchsvolumen bei ungedeckten Leerverkäufen in der Tat am größten ist. Dieses Missbrauchspotenzial ließe sich durch strikte Kreditvergaberegeln eindämmen, was aber politisch nicht gewollt ist. --PM3 03:16, 14. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Eine zusätzliche nützliche Funktion ungedeckter Leereverkäufe ist das Überbrücken des Zeitraums bis zum Einbuchen der Deckung. In den heutigen Finanzmärkten muss man u.U. schnell reagieren, aber die Bereitstellung einer Wertpapierleihe kann eine Weile dauern. Früher konnte man in solchen Fällen sofort ungedeckt leer verkaufen, und irgendwann kam dann die Deckung hinzu. Das geht seit dem Verbot nicht mehr. --PM3 03:43, 14. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Okay, Leerverkäufe, Termingeschäfte und ähnliches mögen also einen Sinn haben, um dem Verkäufer zeitig Liquidität zu verschaffen oder ihm einen Verkaufspreis zu sichern. Soweit so gut. Was an ihnen derzeit kirtisiert wird, ist aber die Nutzung dieses Instruments im großen Stil als Wette, wobei der Leerverkäufer zugleich die Bedingungen zu seinen Gunsten manipuliert. Letztlich also der „lange Hebel“. Da der auch bei anderen Aktionen zur Wirkung kommen kann, ist es natürlich wenig sinnvoll, Leerverkäufe zu verbieten. Es ist aber legitim (und nicht notwendig Bild-Niveau), zu diskutieren, ob und wie dieser Hebel gekürzt werden sollte, damit nicht einige Akteuere die ganze Weltwirtschaft vor sich her treiben können. Das Weltwirtschaftssystem ist ja kein Naturgesetz, sondern menschengemacht. Und es funktioniert offensichtlich bei weitem nicht so rational und nutzenstiftend, wie in den letzen zwanzig Jahren immer behauptet wurde. Rainer Z ... 17:57, 14. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ungedeckter Leerverkauf–ein Vertrag wie jeder andere --Homurt 20:49, 14. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
@Rainer
Weitgehende Zustimmung, bis auf Eines: Dass Spekulanten die Weltwirtschaft vor sich hertreiben, ist unmöglich, dafür ist dieser Tanker um ein paar Größenordnungen zu groß. Einzelne Wertpapiere oder Teilmärkte sind vorübergehend manipulierbar, der Gesamtmarkt allenfalls sehr kurzfristig (im Bereich von Stunden), und die Gesamtwirtschaft gar nicht. Die großen Zyklen, die Blasen und die Krisen, entstehen durch die Massenstimmung - die Stimmung der Gesamtheit von Unternehmen, Konsumenten und Finanzakteuren. Wirtschaft ist genauso irrational wie die Menschen, das geht nicht anders. --PM3 21:00, 14. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Das sehe ich etwas anders. Zyklen, Blasen und Krisen werden zwar über Massenstimmungen aufgeblasen, aber Ursache sind fast immer politische Eingriffe. Die Finanzkrise ist ja auch durch Leitzinsen und "Konsumentenschutz" verursacht. Und die gegenwärtige Goldblase, die noch lange anhalten kann, ist ebenfalls die Ursache sinnloser Kapitalmanipulation, der Zentralbanken, die mit Staatskapitalismus, nicht mit freien Märkten erklärt werden muss. --Homurt 21:20, 14. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Es ist nicht der Hebel das eigentliche Problem, auch wenn er natürlich das Problem verstärkt. Einen großen Hebel kann man auch bei unproblematischen "derivativen" Geschäften haben, etwa beim Kauf von traditionellen Put-Optionen. --Grip99 02:29, 15. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
@PM3:"und damit künstlich unrealistische Ramschpreise erzeugen."
Wer per Leerverkauf die Kurse auf unrealistische Ramschpreise drückt, geht ein großes Risiko ein, höher eindecken zu müssen und einen Verlust einzufahren. Daher wird sowas entgegen dem, was die Presse täglich an Horrorszenarien verbreitet, kaum jemand absichtlich tun.
Außer eben zum Missbrauch durch Streuung von Gerüchten oder im Sinn einer selbsterfüllenden Prophezeihung. Wenn auf dem Terminmarkt die Preise runtergehen, kann das auch Einfluss auf die aktuelle Marktentwicklung haben und durch Massendynamik zu einem Überschießen der Preisschwankungen führen. (Von wegen Horrorszenarien der Presse stimme ich ja teilweise mit Dir überein, allerdings vor allem im allgemeinen Zusammenhang mit Griechenland etc.. Bzgl. ungedeckter Leerverkäufe eben weniger.)
"Du schreibst selber, der Bauer könne mehr leer verkaufen, als er je im Leben ernten wird."
Er kann genausogut auch mehr kaufen, als er je in seinem Leben bezahlen kann!
Nur die Ruhe. Solange es keinem Dritten schadet, soll er das tun, wenn er einen Dummen findet, der es finanziert. Aber gesamtwirtschaftlich ist das ebenso entbehrlich wie ungedeckte Leerverkäufe.
Beim Kauf auf Termin ist das Risiko auf den vereinbarten Preis begrenzt. Beim Verkauf auf Termin ist das Risiko unbegrenzt, weil theoretisch schon nach kürzester Zeit der Beschaffungspreis ins Unendliche geschossen sein kann. Siehe den Höhenflug der VW-Aktie bis auf 1005 Euro Ende 2008 mitten in der Finanzkrise.
Soll man deswegen auch Käufe verbieten = die Börsen dicht machen?
Wie gesagt, bei einem normalen Aktienhandel musst Du immer gleich Geld hinlegen, einen solventen Kreditgeber haben oder Sicherheiten stellen. Wie auch beim gedeckten Leerverkauf, bei dem Dir der Verleiher ein Darlehen in Form von Aktien oder was auch immer gibt. Beim ungedeckten aber nicht.
Das ist kein Problem der Leerverkäufe, sondern der irren Hebel an den Terminmärkten. Wer dort handelt bekommt heute das zigfache an Kredit eingeräumt, wie er an Eigenkapital hat.
Das mit dem Eigenkapital ist ein weiteres Problem, vielleicht sogar noch ein größeres. Aber die Marktbeeinflussung durch ungedeckte Leerverkäufe kann gesamtwirtschaftlich selbst dann ungünstig sein, wenn alle Beteiligten über genügend Eigenkapital verfügen. Wobei sowieso aufgrund des theoretisch unbeschränkten Risikos die Frage ist, wieviel überhaupt "genügend" ist.
Gedeckte Leerverkäufe sind insbesondere bei Aktien mit einem gewaltigen Risiko verbunden, weil man sich die Aktien dazu erst leihen muss, solche Leihen aber jederzeit vom Leihegeber aufkündbar sind. Dadurch kannst du jederzeit aus dem Geschäft rausfliegen; das ist dann mehr Glücksspiel als Absicherung oder Spekulation.
Gilt das generell, oder hängt das von den Vereinbarungen mit der Bank ab? Es ist klar, dass keine Bank es sich anschauen will, wenn der laufende Preis Deiner leerverkauften Aktien Deine Bonität weit übersteigt. Aber willkürliche Kündigungen sollten ja nicht die Regel bei allen Anbietern sein.
Bei einem ungedeckten Leerverkauf entscheidest du alleine, wie lange du die Position offen hältst und wann du sie wieder schließt, daher ist das Risiko dort viel geringer.
Kommt drauf an, oder? Wenn die Bank ein Auge auf Dich hat, zieht sie irgendwann die Notbremse. Wenn Du selber die Verantwortung trägst, verzockst Du Dich vielleicht noch viel extremer.
Bei einem ungedeckten Leerverkauf trägt das Risiko einer Insolvenz zuerst der Leerverkäufer selbst und in zweiter Linie die Bank, wenn sie ihm einen Kredit eingeräumt hat. Wo liegt das das Problem?
Siehe oben. Ein Problem liegt darin, dass das Instrument anscheinend vorwiegend zu Spekulationszwecken genutzt wird und eher zu größeren als zu kleineren Schwankungen führt. Und noch einmal, meine Frage heißt nicht "Wo ist das Problem von ungedeckten Leerverkäufen?" sondern vor allem "Wo ist der Nutzen von ungedeckten Leerverkäufen?". Welche Aufgaben können mit ungedeckten Leerverkäufen gelöst werden, die mit gedeckten nicht lösbar sind?
Ein anderes Problem der gedeckten Leerverkäufe ist, dass oft keine Deckung verfügbar ist, weil z.B. ein Großteil der existierden Aktien gar nicht verliehen wird. Dadurch ist dieses Instrument ineffizienter als ungedeckte Leerverkäufe, die immer möglich sind.
Das ist gesamtwirtschaftlich kein "Problem", sondern das ist eine erwünschte Auswirkung des realen Marktes. Es gibt niemandes Aktien zu versichern, also braucht man auch keine Versicherung dafür. Hingegen entsteht durch Spekulation und Glücksspiel in Form von ungedeckten Leerverkäufen ein Schattenmarkt, der größer als der reale sein kann und dessen Preise beeinflussen kann. Und viele Spekulationsteilnehmer haben ein Interesse daran, dass die Märkte sehr volatil sind, weil sie in einer Seitwärtsbewegung nicht viel verdienen können.
Zusammenzufassend: Der ökonomische Nutzen ungedeckter Leerverkäufe ist grundsätzlich der gleiche wie bei gedeckten Leerverkäufen - Absicherung für den Einzelnen, Verbesserung der Markteffizienz für die Gesamtwirtschaft -, aber sie haben die oben genannten Vorteile: immer und schneller verfügbar, teilweise preiswerter,
Siehe oben. Das mögen große Vorteile für einen Spekulanten sein, aber nur kleine für jemanden, der wirklich Werte versichern will. Und diese Vorteile vorwiegend für Glücksspieler rechtfertigen nicht die Risiken der ungedeckten Leerverkäufe, wenn die gedeckten in etwa die gleiche Funktion erfüllen können.
Das ließe sich aber zusammen mit den Missbrauchsmöglichkeiten von gedeckten Leerverkäufen
Was sind die Missbrauchsmöglichkeiten von gedeckten?
Dieses Missbrauchspotenzial ließe sich durch strikte Kreditvergaberegeln eindämmen, was aber politisch nicht gewollt ist.
Ja, das ist nicht gewollt, weil die Politiker dem Volk ständiges Wirtschaftswachstum bieten wollen und dafür immer weiter wachsende Risiken in Kauf nehmen. Striktere Kreditvergaberegeln sollte man noch zusätzlich einführen. (Bloß dumm, wenn dann reihenweise Staaten zusammenbrechen, weil ihnen die Banken aufgrund staatlicher Vorschriften keinen Kredit mehr geben dürfen.) Aber strengere Kreditvergabe ersetzt nicht das Verbot von ungedeckten Leerverkäufen. So oder so hilft nur eine weltweite Regelung wirklich weiter.
Eine zusätzliche nützliche Funktion ungedeckter Leereverkäufe ist das Überbrücken des Zeitraums bis zum Einbuchen der Deckung. In den heutigen Finanzmärkten muss man u.U. schnell reagieren, aber die Bereitstellung einer Wertpapierleihe kann eine Weile dauern. Früher konnte man in solchen Fällen sofort ungedeckt leer verkaufen, und irgendwann kam dann die Deckung hinzu. Das geht seit dem Verbot nicht mehr.
Ja, das sind alles kleine Nachteile. Die summieren sich für Leute, die ständig umschichten wollen (also großteils spekulierende Privatpersonen oder Organisationen), zu großen Nachteilen. Aber auf solche Spekulanten sollte man keine Rücksicht nehmen, solange es negative Auswirkungen auf oder Risiken für die Realwirtschaft hat. Der Bauer braucht nicht täglich ein Sicherungsgeschäft und kann auch mal zwei Tage warten. --Grip99 02:29, 15. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Außer eben zum Missbrauch durch Streuung von Gerüchten oder im Sinn einer selbsterfüllenden Prophezeihung.
Das hat aber nichts mit ungedeckten Leerverkäufen zu tun, sondern funktioniert gleichermaßen bei gedeckten Leerverkäufen und bei Käufen.
Wie gesagt, bei einem normalen Aktienhandel musst Du immer gleich Geld hinlegen, einen solventen Kreditgeber haben oder Sicherheiten stellen. Wie auch beim gedeckten Leerverkauf, bei dem Dir der Verleiher ein Darlehen in Form von Aktien oder was auch immer gibt. Beim ungedeckten aber nicht.
Beim ungedeckten Leerverkauf muss exakt die gleiche Sicherheit gestellt werden wie beim gedeckten. Die Sicherheit wird nicht gegenüber dem Leihegeber, sondern gegenüber der Bank / dem Broker hinterlegt. Beispiel: Du verkaufst 1000 BMW-Aktien zu 50 € (gedeckt oder ungedeckt) leer, und die Margin beträgt 10%; dann musst du dafür 5.000 Euro hinterlegen. Steigen die BMW-Aktien auf 60€, dann musst du zusätzlich 10.000 € für den Buchverlust und 1000€ für die Margin hinterlegen (nachschießen). Kannst du kein Geld mehr nachschießen, dann wird die Position zwangsliquidiert. Das ist bei gedeckten wie ungedeckten Leerverkäufen identisch.
Deckung hat nichts mit Hinterlegung von Sicherheit zu tun, sondern damit ob die leerverkauften Wertpapier dir von einem Dritten zur Verfügung gestellt werden, oder ob du sie einfach selbst "erzeugen" kannst. Finanziell macht das keinen Unterschied, außer dass man für die Leihe zusätzliche Zinsen zahlt. Das einzusetzende Kapital (Eigenkapital oder Kreditlinie von der Bank) ist in beiden Fällen identisch.
Wobei sowieso aufgrund des theoretisch unbeschränkten Risikos die Frage ist, wieviel überhaupt "genügend" ist
Das theoretisch unbeschränkte Risiko für den Leeerverkäufer ist bei gedeckten und ungedeckten Leerverkäufen identisch.
Aber willkürliche Kündigungen sollten ja nicht die Regel bei allen Anbietern sein.
Für Privatanlager ist das Standard. Wertpapierleihen in Deutschland werden im Wesentlichen von zwei großen Anbietern vermittelt: HSBC Trinkaus und ... pff, der andere fällt mir gerade nicht ein. Bei denen bekommst du nur Wertpapierleihen, die jederzeit (mit einem Tag Frist) von beiden Seiten kündbar sind. Die Alternative ist, direkt an einen Leihegeber heranzutreten - den man erst mal finden muss - und mit dem eine bestimmte Leihefrist zu vereinbaren. Fristlose Leihen wird man kaum bekommen, denn dann könnte der Leihegeber ja ohne dein Einverständis nicht mehr verkaufen. Also hat man bei Leerverkauf mit Leihe praktisch immer eine zusätzliches Risiko durch die zeitliche Befristung.
Wenn die Bank ein Auge auf Dich hat, zieht sie irgendwann die Notbremse.
Dafür gibt es festgeschriebene (und auch in einem bestimmten Rahmen von den Aufsichtsbehörden vorgeschrieben) Geschäftsbedingungen. Die Bank darf und wird die Notbremse genau dann ziehen, wenn du deine Margins + Buchverluste nicht mehr per Eigenkapital und vereinbarter Kreditlinie decken kannst. Man bekommt dann 14 Tage Zeit, um das Geld aufzutreiben bzw. die Position glattzustellen; danach wird sie zwangsliquidiert.
"Wo ist der Nutzen von ungedeckten Leerverkäufen?"'
Wie oben erläutert:
  • weniger Risiko für den Leerverkäufer, da zeitlich unlimitiert
  • preiswerter, da keine Leihezinsen nötig
  • schneller und leichter verfügbar, da keine Leihe organisiert werden muss
Und dadurch entsteht dann indirekt der Nutzen über verbesserte Markteffizienz, natürlich mit der immer vorhandenen Schattenseite, dass einen größeres Missbrauchsvolumen ensteht - wie bei jedem Derivat.
Kann es sein, dass die Vorbehalte gegenüber ungedeckten Leerverkäufen vor allem auf dem Irrtum beruhen, dass man dafür keine Sicherheit hinterlegen müsste? Also auf einem Missverständnis in bezug auf "Deckung"? --PM3 16:55, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Außer eben zum Missbrauch durch Streuung von Gerüchten oder im Sinn einer selbsterfüllenden Prophezeihung.
Das hat aber nichts mit ungedeckten Leerverkäufen zu tun, sondern funktioniert gleichermaßen bei gedeckten Leerverkäufen und bei Käufen.
Qualitativ nicht, aber es wird eben durch die erforderliche Deckung erstens der bei ungedeckten theoretisch unbeschränkte Umfang eingeschränkt und zweitens durch Verschlechterungen der Praktikabilität, die Du oben beschreibst, eine zusätzliche Bremse eingebaut. Bei Käufen dürfte das Problem in der Tat das gleiche wie bei Verkäufen sein. Aber wahrscheinlich ist Panik leichter als übertriebener Optimismus zu erzeugen.
Aber willkürliche Kündigungen sollten ja nicht die Regel bei allen Anbietern sein.
Für Privatanlager ist das Standard. Wertpapierleihen in Deutschland werden im Wesentlichen von zwei großen Anbietern vermittelt: HSBC Trinkaus und ... pff, der andere fällt mir gerade nicht ein. Bei denen bekommst du nur Wertpapierleihen, die jederzeit (mit einem Tag Frist) von beiden Seiten kündbar sind. Die Alternative ist, direkt an einen Leihegeber heranzutreten - den man erst mal finden muss - und mit dem eine bestimmte Leihefrist zu vereinbaren. Fristlose Leihen wird man kaum bekommen, denn dann könnte der Leihegeber ja ohne dein Einverständis nicht mehr verkaufen. Also hat man bei Leerverkauf mit Leihe praktisch immer eine zusätzliches Risiko durch die zeitliche Befristung.
Wenn ich Dich recht verstehe, dann hätte also sogar nur der ungedeckte Leerverkauf einen Sinn für den Bauern mit seinem Weizen, nicht aber der gedeckte. Interpretiere ich Dich da richtig?
"Wo ist der Nutzen von ungedeckten Leerverkäufen?"'
Wie oben erläutert:
* weniger Risiko für den Leerverkäufer, da zeitlich unlimitiert
* preiswerter, da keine Leihezinsen nötig
Kein entscheidender Punkt für mich angesichts der Gefahren, siehe meinen vorigen Beitrag.
* schneller und leichter verfügbar, da keine Leihe organisiert werden muss
Kein entscheidender Punkt für mich angesichts der Gefahren, siehe meinen vorigen Beitrag.
Und dadurch entsteht dann indirekt der Nutzen über verbesserte Markteffizienz, natürlich mit der immer vorhandenen Schattenseite, dass einen größeres Missbrauchsvolumen ensteht - wie bei jedem Derivat.
Kann es sein, dass die Vorbehalte gegenüber ungedeckten Leerverkäufen vor allem auf dem Irrtum beruhen, dass man dafür keine Sicherheit hinterlegen müsste? Also auf einem Missverständnis in bezug auf "Deckung"?
Bei mir nicht. Ich sehe es schon als problematisch an, dass im Extremfall aus dem Nichts ein Angebot von einem Gut in einem Umfang suggeriert werden kann, der das tatsächlich weltweit existierende Angebot beliebig übersteigt. --Grip99 03:24, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wenn ich Dich recht verstehe, dann hätte also sogar nur der ungedeckte Leerverkauf einen Sinn für den Bauern mit seinem Weizen, nicht aber der gedeckte. Interpretiere ich Dich da richtig?
Mit den Details des Rohstoffhandels kenne ich mich nicht aus; die Aussagen zur Wertpapierleihe bezogen sich auf den Aktienmarkt.
Ich sehe es schon als problematisch an, dass im Extremfall aus dem Nichts ein Angebot von einem Gut in einem Umfang suggeriert werden kann, der das tatsächlich weltweit existierende Angebot beliebig übersteigt.
Dann müsstest du auch Käufe verbieten, denn mit Käufen kann ohne weiteres eine Nachfrage generiert werden, die die realwirtschaftlich existierende Nachfrage nach einem Gut beliebig* übersteigt. --PM3 13:15, 18. Aug. 2011 (CEST) * sowohl Leerverkäufe (gedeckt wie ungedeckt) als auch Käufe sind wegen der zu hinterlegenden Sicherheiten durch das zur Verfügung stehende Kapital beschränkt, also wirklich "beliebig" viel geht nicht.[Beantworten]

14. August 2011

Evolution: Unterliegt die Mutabilität der Selektion?

Die beiden grundlegendsten Faktoren der biologischen Evolution nach Darwin sind die Mutation und die Selektion. Durch Mutationen wird der genetische Code zufällig variiert. Durch die natürliche Selektion werden nachteilige Mutationen (die Mehrheit) mit dem Untergang des Individuums oder mit wenigen Nachkommen "bestraft", während sich Individuen mit vorteilhaften Mutationen stärker verbreiten und durchsetzen.

Nun sind die einzelnen Mutationen zwar offenbar zufällig. Die Mutabilität (Mutationsrate), die statistische Häufigkeit von Mutationen, ist jedoch innerhalb einer Art konstant, also nicht zufällig. Hier stellt sich mir die Frage, ob auch die Mutabilität selbst der natürlichen Selektion unterliegt. Anders formuliert könnte man fragen, ob die Mutabilität zum Phänotyp eines Individuums gehört, der durch ein Pendant im Genotyp kodiert wäre. Das würde die Existenz von Mutabilitäts-Genen implizieren, die bei Organismen mit hoher Mutabilität anders aussehen müssten als bei solchen mit niedriger Mutabilität. Wurden solche Gene gefunden? Wenn nein, muss man sie annehmen?

Eine weiterführende Frage wäre, wie die Selektion der Mutabilität ablaufen würde. Naiv stellt sich mir das so dar:

1. Mutationen mit (evolutionär gesehen) negativen Folgen sind bekanntlich weit häufiger als solche mit positiven Folgen.
2. Eine hohe Mutabilität senkt damit statistisch gesehen die Überlebensrate und die Fortpflanzungsfähigkeit.
3. Eine niedrige Mutabilität wird von der natürlichen Selektion bevorzugt.

Ob sich aber die Sache wirklich so verhält? Immerhin hieße das ja, dass die Evolution mit der Verringerung der Mutabilität unweigerlich auf ihren eigenen Stillstand zuarbeitet! Doch wenn hier ein Denkfehler vorliegt, wo liegt er? Aus dem Blickwinkel der Gruppenselektion würde sich die Sache zwar wieder anders darstellen (hier könnte die Mutabilität sogar zunehmen, weil Gruppen mit höherer Mutabilität möglicherweise anderen, "innovationslosen" Gruppen überlegen sind), jedoch wird in der Evolutionsbiologie schon seit Längerem angenommen, dass die Gruppenselektion nur sehr viel schwächer wirkt als die Selektion von Individuen oder einzelnen Genen und deshalb kaum eine Rolle spielen dürfte. --Cubefox 22:32, 14. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Du meinst DAS hier ? Mutatorphänotyp? Werner-Syndrom - erhöhte Mutationsrate durch Mutation des Gens eines Reparatur-Proteins? Völligen Stillstand wird es nicht geben, da selbst unter "konservativsten" Bedingungen (Reparaturmechanismen etc.) verschiedene Faktoren (Chemikalien, Strahlung, Kombination beider, ...) extern bedingte Mutation hervorrufen können. GEEZERnil nisi bene 23:16, 14. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Außerdem ist Mutation notwendig, um die Art an neue Umgebungen anpassen - der Planet, auf dem wir leben, wandelt sich ja immer schneller bzw. wird gewandelt. Daher kann Mutabilität nicht wegselektiert werden, im Gegenteil. --PM3 01:29, 15. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Auf den ersten Blick scheint diese Argumentation plausibel. Wenn man sie sich aber mal genauer anschaut, ähnelt sie einem Argument mancher Maskulisten:
"Es kann nicht stimmen, dass Frauen für gleiche Arbeit weniger verdienen als Männer, denn wenn es so wäre, würden die Unternehmen nur noch die billigen Frauen einstellen, was jedoch nicht der Fall ist."
Auch dieses Argument erscheint zunächst plausibel. Es muss aber falsch sein, denn dass Frauen für gleiche Arbeit statistisch tatsächlich weniger verdienen als Männer ist empirisch nachgewiesen.
Nun, worauf will ich hinaus? Es stimmt zwar, dass Mutationen für die Evolution tatsächlich insofern notwendig sind, als dass es ohne sie zum Stillstand kommt. Diese Feststellung zeigt aber nicht, warum meine ursprüngliche Argumentation, dass die natürliche Selektion immer auf eine Verringerung der Mutabilität hinwirkt (die drei oben genannten Stichpunkte), falsch wäre. Tatsächlich ist es nie zu einer Null-Mutabilität gekommen. Doch Geezer hat ja angemerkt, dass sie praktisch unerreichbar ist. Das schließt jedoch nicht aus, dass die natürliche Selektion eine möglichst niedrige Mutabilität sozusagen "anstrebt". Wie gesagt, dein Argument scheint dagegen zu sprechen, tut es aber in Wirklichkeit nicht. Wenn die "Null-Mutabilität" tatsächlich erreichbar wäre, dann würde sich die Evolution durch die Erreichung derselben irgendwann selbst beenden. Vorausgesetzt, in meinen drei Stichpunkten ist kein Denkfehler. --Cubefox 15:55, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Geezer, deine ersten beiden Links haben imho die erste Frage nach Mutabilitäts-Genen klar mit "ja" beantwortet (wie ich schon vermutet hatte).
Zur Frage nach dem Ablauf der Selektion dieser Mutabilität (meine drei Stichpunkte), merkst du an, dass die Mutabilität niemals null erreichen könne, da die Reparaturmechanismen nie perfekt sein können. Ein guter Einwand, der aber nicht die grundsätzliche Richtigkeit der drei genannten Stichpunkte infrage stellt. Der also zugesteht, die Evolution optimiere ihre Organismen ständig auf eine möglichst niedrige Mutabilität. Aber stimmt das wirklich? So weit ich weiß schwankt die Mutabilität bei verschiedenen Organismen teilweise erheblich. Müssten dann nicht zumindest die, die halbwegs eng miteinander verwandt sind, eine ähnlich niedrige Mutabilität aufweisen? Es kann sein dass dem so ist, doch völlig sicher bin ich mir nicht. Deswegen bin ich mir auch nicht sicher, ob die natürliche Selektion statistisch immer eine möglichst niedrige Mutabilität bevorzugt. Wenn es aber nicht so wäre, müsste sich ein Fehler in meiner Drei-Stichpunkte-Argumentation finden lassen. --Cubefox 15:55, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Dein Problem ist nur dann eines, wenn du davon ausgehst, dass die Umweltbedingungen überall gleich sind und sich niemals ändern.
Beispiel: Prokaryonten vs. Eukaryonten. Bei Eukaryonten ist die DNS in Exon, die tatsächlich Proteine kodieren, und Introns, die in vielen Fällen nur "Gebrabbel" darstellen, geteilt. Da Änderungen an Introns nur extrem selten die Fortpflanzung beeinflussen, sammeln sich dort mit der Zeit viele viele Mutationsvarianten an, die ganz offensichtlich allesamt keinem Selektionsdruck unterliegen. Bei Prokaryonten beeinflusst hingegen jede Mutation sofort den Stoffwechsel und damit oft auch die Fortpflanzung. Der Selektionsdruck ist daher bei gleicher Mutationsrate bei ihnen im Effekt höher.
Da beide Arten von Zellen nach Jahrmilliarden noch überall vorkommen, kann man davon ausgehen, dass weder die eine noch die andere Variante "schlecht" ist. Allerdings kann man ebenso davon ausgehen, dass die prokaryontische Zelle für langlebige Organismen wenig geeignet ist, während die eukaryontische weniger für Lebensräume, die sich extrem schnell ändern und eine extrem schnelle Vermehrung erfordern, z.B. als Krankheitserreger. Sonst hätten wir viel mehr solche Arten. -- Janka 01:30, 15. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
"Dein Problem ist nur dann eines [...]" - Zum Verständnis: Welches Problem meinst du? Ich hatte Zwei angesprochen: Erstens die Frage, ob die Mutabilität von genetischem Code abhängig ist (diese Frage hat Geezer bereits mit einem klarem "Ja" beantwortet); und zweitens die Frage, wie die Selektion schließlich mit der Mutabilität umgeht (der untere Teil meines Postings im kleiner Schrift). Die erste Frage ist imho klar durch die Links von Geezer mit Ja beantwortet.
Was Exon und Intron nun mit meinen beiden Fragen (wovon die erste ja bereits beantwortet ist) zu tun haben könnten, habe ich leider nicht verstanden. --Cubefox 15:55, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Du hast als Problem formuliert: Immerhin hieße das ja, dass die Evolution mit der Verringerung der Mutabilität unweigerlich auf ihren eigenen Stillstand zuarbeitet!. Dieses Problem besteht nur, wenn wenn deine Annahme stimmt, dass die Mutabilität grundsätzlich schlecht wäre. Die Annahme kann man aber anhand der zugleich existierenden Prokaryonten und Eukaryonten widerlegen. Die Mutabilität ist bei den beiden Varianten bei gleichen Umwelteinflüssen wegen anderen Struktur der DNS stark unterschiedlich, trotzdem existieren beide Zellvarianten in großer Arten- und Individuenzahl. Höhere Mutabilität kann sowohl ein Vorteil als auch ein Nachteil sein, das hängt von den Umweltbedingungen und davon ab, wie sich die Zellen in ihrer Umwelt verhalten. -- Janka 22:32, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Nun, ich gehe nicht ganz exakt davon aus, dass die Mutabilität "grundsätzlich schlecht" ist, sondern dass die meisten Mutationen negative Folgen haben, und dass Mutationen mit positiven Auswirkungen die Minderheit darstellen. Das hatte ich unter anderem so in der Schule gelernt, und ich glaube mich zu erinnern, das auch mehrmals z. B. in der Wikipedia gelesen zu haben. Unter "Mutation" lese ich, dass es eine Theorie gibt, nach der eine dritte Klasse von Mutationen, neutrale Mutationen, am häufigsten auftreten. Du sprichst von solchen neutralen Mutationen, die oft im Intron der Eukaryoten vorkommen. Da sich diese neutralen Mutationen nicht auf den Phänotyp auswirken, verhält sich die Selektion ihnen gegenüber jedoch indifferent. Ob eine hohe Mutabilität im Sinne der natürlichen Selektion einen Vorteil oder einen Nachteil darstellt, hängt also nicht von Mutationen mit neutralen Folgen ("ohne Folgen", zumindest für den Phänotyp) ab, sondern nur von Mutationen mit positiven und negativen Folgen. Da letztere weit häufiger sind als erstere, ergibt sich daraus, dass eine hohe Mutabilität (natürlich statistisch gesehen) einen Selektionsnachteil bedeutet. Zumindest soweit um nicht-neutrale Mutationen betrifft. --Cubefox 21:22, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Übrigens: Der Beitrag von Kersti unten hat meine Frage nach dem Ablauf der Selektion offenbar beantwortet. --Cubefox 21:22, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Vermutung: Die allgemeine Mutabilität der DNS ist nicht genetisch bestimmt sondern durch ihre chemische Struktur und das Milieu, in dem sie sich befindet. Was selektioniert werden könnte, wären Reparaturmechanismen. Rainer Z ... 16:06, 15. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Dass es tatsächliche eine genetische Veranlagung für die Mutabilität gibt, hat imho Geezer bereits durch seine Links gezeigt. Eine genetische Kodierung der Effektivität von Selektionsmechanismen wäre ja genau die gesuchte Kodierung der Mutabilität. Dass die Mutationseffekte vollkommen _direkt_ (ohne mehr oder weniger komplizierte Umwege) genetisch gesteuert werden, davon konnte man ohnehin nicht ausgehen, und das meinte ich natürlich auch nicht. --Cubefox 15:55, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Nun, selbstverständlich wirkt die Selektion auch auf die Mutabilität.

  1. Die DNA-Polymerase der Bakterien ist sehr viel kleiner - und macht sehr viel mehr Fehler - als die der Eukaryoten. Gute Polymerasen verbrauchen wegen ihrer Größe in ihrer Herstellung mehr Energie. Davon hat die Bakterie aber weniger zur verfügung als die weit größere Eukaryotenzelle. Dafür hat sie ein erheblich kleineres Genom und kommt deshalb mit einer schlechteren Polymerase aus.
  2. Neben einer besseren Polymerase hat die Eukaryotische Zelle auch mehrere Reparaturmechanismen für DNA ... die natürlich ebenfalls Energie verbrauchen.

Die Frage der Mutabilität hängt also unter anderem damit zusammen, ob Fehler in der DNA oder der Aufwand für bessere Reparaturmechanismen sich letztlich negativer auswirken. Deshalb ist davon auszugehen, daß heutzutage um Tschermobyl herum - zumindest unter den kurzlebigen Arten - Pflanzen und Tiere leben, die im Schnitt bessere DNA-Reparaturmechanismen haben als Tiere und Pflanzen an weniger belasteten Orten.

--Kersti 21:49, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Danke, du bringst anscheinend des Rätsels Lösung. Demnach stellt eine niedrige Mutabilität nicht grundsätzlich einen Selektionsvorteil dar (wie ich vermutete), weil diese niedrige Mutabilität mit einem erhöhten Aufwand/Energieverbrauch sozusagen erkauft wird. Es gibt also einen Zielkonflikt, bei dem die natürliche Selektion das beste "Preis-Leistungs-Verhältnis" zwischen Mutabilität und Energieverbrauch anstrebt, das wiederum auch von anderen Faktoren wie der Strahlenbelastung der Umwelt abhängig ist. --Cubefox 21:22, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

15. August 2011

Brief nach Japan

Servus! Für einen Brief nach Japan soll ein Umschlag von Hand beschriftet werden. Wie soll die Adresse in diesem Fall geschrieben werden? Auf Japanisch und drunter einfach «JAPAN» oder in diesem standardisierten (pseudo-)westlichen Format? 91.15.150.141 19:07, 15. Aug. 2011 (CEST) [Pardong, Eingloggen vergessen – Kazuma parliamone‽ 19:12, 15. Aug. 2011 (CEST)][Beantworten]

Ich habe Briefe nach Japan immer in lateinischen Buchstaben (das meinst du wohl) gschrieben, weil ich keine japanischen Schriftzeichen beherrsche. Aber Mit japanischen Zeichen und Zusatz Japan wird's wohl auch ankommen. --Rieke Rittenmeyer 19:10, 15. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Es gibt ja ein Regulierung für die lateinische Adressschreibweise, die steht hier auch irgendwo. – Kazuma parliamone‽ 19:12, 15. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Der Artikel Postadressen in Japan ;-) rät: "Wird die Adresse für internationale Sendungen in lateinischer Schrift (Japanisch: Rōmaji) geschrieben, empfiehlt die Japanische Post, die Reihenfolge der Komponenten in umgekehrter, d.h. international üblicher Reihenfolge zu verwenden. Die Landesangabe wird in einer weiteren, sich der Adresse anschließenden Zeile vermerkt." - Letztere dann (laut www.deutschepost.de) auf Deutsch, Englisch oder Französisch. --Joyborg 19:21, 15. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
leserlich schreiben - das hilft immer - die leben nicht unbedingt hinter dem Mond --178.190.56.220 19:24, 15. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Die deutsche Post empfiehlt hier: "Ist die deutsche Sprache im Bestimmungsland nicht bzw. wenig gebräuchlich, sollte die Empfängeranschrift in der Landes- bzw. einer anderen dort bekannten Sprache angegeben werden." Desweiteren soll bei japanischer Schrift Ort und Land in lateinischen Großbuchstaben angefügt werden. --тнояsтеn 19:28, 15. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
(BK) Ich weiß nicht, woruf Du Dich beziehst, liebe IP, aber leserlich schreiben tu ich doch sowieso ;-) Hei, der Artikel ist seit dem letzten Mal noch gewachsen (war trotzdem zu faul, ihn jetzt aufzurufen, da ich den alten Inhalt ja kannte). Ich weiß ja eigentlich, dass beides möglich ist. Aber vielleicht hätte ja jemand aus Erfahrung sagen können "Das wollen die nicht so gern" oder "Damit dauert's zwei Tage länger". Konsens ist scheinbar, dass es wurscht ist. Erfahrungsberichte sind trotzdem willkommen. --– Kazuma parliamone‽ 19:32, 15. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Danke, тнояsтеn, dass schafft Klarheit... würde aber auf dem Umschlag recht komisch aussehen. – Kazuma parliamone‽ 19:34, 15. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ist doch eigentlich logisch. Damit der Brief von irgendwo nach Japan kommt: Land (und meinetwegen auch Ort) in lateinischer Schrift. Damit der japanische Briefträger das Haus findet: komplette Anschrift in japanischer Schrift. Ob das jetzt komisch aussieht oder nicht... so ist allen geholfen. --тнояsтеn 19:43, 15. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
In Japan gibt es fast nirgendwo Straßenamen und Hausnummern, sondern die Anschrift geht nur bis auf das "Feld" von ~20..30 Grundstücken runter. In diesem Feld muss der Postboste sich allein anhand des Familiennamens orientieren. Vermutlich spricht er sich den nicht in Gedanken vor, weil es für die dafür üblichen Kanji zu viele verschiedene Lesungen gibt und manche Namens-Kanji auch ziemlich obskur sind. Er wird sich wohl eher das Aussehen der Schriftzeichen merken und mit dem Namen am Haus abgleichen. Wenns an einen Japaner geht, sollte der Familienname also besser in Kanji draufstehen, sonst bekommt der Postbote vor Ort vermutlich Zuordnungsprobleme. -- Janka 21:50, 15. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Das ist jetzt mal ein Argument. Danke! Auf sowas kommt man nicht alleine ;-) darum hab ich ja gefragt. Nochmal danke! – Kazuma parliamone‽ 01:10, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Die Post an mich ist waehrend vier Jahren in lateinischer Schrift stets problemlos angekommen. Es ist vollkommen unnoetig, sich mit japanischen Schriftzeichen abzumuehen, es sei denn, man hat darin Routine. Und ja, in lateinischer Schrift ist es ueblich, zeilenweise "von klein (oben) nach gross" zu ordnen. Waehrend es mit japanischen Schriftzeichen "von gross nach klein" oft auf eine einzige Zeile passt (horizontal oder hochkant). Die Post aus Deutschland oder der Schweiz war ueblicherweise in 3-4 Werktagen da (was fuer ein Kontrast zur chinesischen Post ...). -- Arcimboldo 03:16, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
PS: Die Postadresse is ueblicherweise auf Gebaeude- bzw. Apartmentnummer heruntergebrochen. Der Artikel zu den Postadressen, der es erklaert, ist oben schon verlinkt. In meinem Fall war die verkuerzte eindeutige Adresse Higashi-Azabu 1-9-11-1305, wobei 1 den chōme, 9 den Haeuserblock und 11 das Gebaeude eindeutig bezeichnet. 1305 war die Nummer des Apartments. -- Arcimboldo 08:32, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Dass man nur japanisch schreibt, wenn man es beherrscht, sollte selbstverständlich sein. Ansonsten sind die Tipps von oben nichtig und lateinische Schrift der Weg zum Erfolg :) --тнояsтеn 13:08, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Klar, bei einer Adresse in einem Apartmenthaus hast du natürlich recht. Und da leben ja auch viele Japaner. Ich ging aber von der auch in Japan nicht unüblichen Einzelhaussiedlung mit Handtuchgrundstück aus. Da ist die "Gebäudenummer" die Grundstücksnummer, und du hast Glück, wenn der Postbote sie kennt oder sie nicht falsch ist. Ich ging auch weniger davon aus, das Kazu die Schriftzeichen abschreibt, sondern dass er sich die Adresse vom Empfänger faxen/emailen lässt und den Schrieb auf das Paket klebt. -- Janka 22:41, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
P.S.: Hast du überhaupt einen japanischen Namen? An einen Deutschen hätte ich den Namen auch in lateinischen Buchstaben draufgeschrieben, alles andere ist ja Unsinn. Und den Rest der Adresse schreibt man natürlich ohne Rücksicht auf japanische Schriftzeichen drauf, sind ja eh nur Nummern. -- Janka 22:46, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich habe die Anschrift stets genau von der Visitenkarte abgeschrieben. Nach meiner Erfahrung haben Ausländer in Japan welche, die auf der einen Seite in lateinischer Schrift geschrieben ist, auf der anderen Seite in japanischen Zeichen. Solche Visitenkarten zeigt man (jedenfalls habe ich es so gemacht), wenn man in ein Taxi steigt, und das Ziel auch erreichen will. --Rieke Rittenmeyer 10:34, 17. Aug. 2011 (CEST) P.s.: Ich würde wegen Leserlichkeit allerdings dazu raten, einen maschinen/computerbeschriebenen Umschlag zu versenden, bei großen Umschlägen gegebenenfalls mit Etikett oder ausgedruckter Adresse, die aufgeklebt wird.[Beantworten]
Ups, hab total vergessen, hier noch mal nachzusehen. Wurde ja rege diskutiert. Danke allen.
Ja, der Name ist japanisch. Wenn nicht beide Varianten einigermaßen hinkriegen würde, hätte ich dann gefragt? =P
@Rieke Rittenmeyer: Leserlichkeit? Hast Du schon mal japanische Privatpost gesehen? ;-) Aber vielleicht sagst Du's genau deswegen. – Kazuma parliamone‽ 01:10, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Entschuldigung, ich meinte damit deine Handschrift. Selbst handschriftliche Druckschrift wird von Deutschen, Briten, Franzosen und US-Amerikanern oft ganz unterschiedlich geschrieben, deswegen würde ich in einem solchen Fall jede Schrift, die aus einer Maschine kommt, vorziehen, um es den Sortierern und Zustellern in Japan so leicht wie möglich zu machen. Ganz abgesehen von Schreibschrift. --Rieke Rittenmeyer 11:42, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Handschriftliche Kanji scheinen prinzipiell so auszusehen als ob ein Huhn übers Papier gelaufen wäre. Vielleicht deshalb die japanische Hochachtung schöner Kalligraphie? -- Janka 13:49, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ganz zu schweigen von den persönlichen, handschriftlichen „Vereinfachungen“ ;-) Aber die wird man in diesem Fall tunlichst vermeiden. @Rieke: Kein Grund Dich zu entschuldigen, war ja nicht böse gemeint. – Kazuma parliamone‽ 17:04, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Optionsscheine

Da es einen Artikel dazu gibt frage ich mal hier nach. Wenn man Optionsscheine kauft, die für gewöhnlich einen Hebel haben, bewegt man in Wirklichkeit eine höhere Summe als die eingesetzte. Man nimmt also Geld auf. Meine Frage ist nun: Wie läuft im praktischen Sinne der Handel ab? (nicht signierter Beitrag von 93.232.253.235 (Diskussion) 23:08, 15. Aug. 2011 (CEST)) [Beantworten]

Dass man "eine höhere Summe als die eingesetzte bewegt", ist eigentlich nichts Besonderes und hat nichts mit einem Hebel zu tun. Das kann man auch, wenn eine Aktie ihren Wert verdreifacht. Man nimmt als Optionskäufer im Allgemeinen kein Geld auf. Der Hebel definiert nur ein Verhältnis zwischen zwei Größen, nämlich, wie stark sich Änderungen des zugrundeliegenden Basiswerts auf den Optionswert auswirken. Der potentielle Verlust ist für den Optionskäufer auf den Kaufpreis beschränkt, denn er hat immer die Möglichkeit, seine Option nicht auszuüben und wertlos verfallen zu lassen. Insoweit also genau dasselbe wie bei einer Aktie, die auch nur gewisse Rechte garantiert, die sich eventuell als wertlos erweisen. --Grip99 00:44, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Das tatsächliche Verhältnis zwischen Basiswertveränderung und Optionswertveränderung nennt man Omega. Der Hebel ist das theoretische Verhältnis; in der Praxis wird es aber verringert durch das von der Volatilität des Basiswertes, dem Kursverhältnis und Restlaufzeit des OS abhängige Aufgeld. Also wenn man einen Call-OS mit Hebel 10 kauft und der Basiswert steigt um 10%, dann steigt der OS um deutlich weniger als 100%. Anders ist es bei Discountzertifikaten, da hat man einen echten, direkt berechenbaren Hebel.
Zu der Frage "wie läuft der Handel ab?": Man kauft und verkauft Optionsscheine wie jedes andere Wertpapier, nur ist der Preis geringer als der des Basiswertes und die Dinger schwanken stärker. Wenn du z.B. 1000 Stück von einem 1:1-Optionsschein auf die Lufthansa kaufst und die Lufthansa steht gerade bei 12 €, dann machst du eine Wette über 12.000 € auf. Lass den OS mal einen Basispreis von 10€ haben, dann hat er einen inneren Wert von 2 €. Dazu kommt noch das Aufgeld, also kostet der OS vielleicht 3 € (hängt von Vola der Lufthansa-Aktie, OS-Laufzeit, Kursdifferenz und weiteren Faktoren ab), und der theoretische Hebel ist 12€/3€ = 4. Also zahlst Du 3000 € für die 12.000€-Wette. Wenn der Lufthansa-Kurs sich bewegt, schwankt dein OS um Omega * Kursveränderung (jeweils prozentual), wobei Omega - der effektive Hebel - kleiner als der theoretische Hebel ist und auch wieder mitschwankt - also was du tatsächlich gewinnst oder verlierst ist schwer berechenbar, anders als bei Zertifikaten. Je weiter der Kurs fällt desto größer wird Omega, und umgekehrt. Auch wenn der innere Wert negativ wird (Lufthansa unter 10€) fällt der OS-Kurs nie auf Null, weil das Aufgeld mit fallenden Kurs zunimmt.
Der OS hat eine Laufzeit; innerhalb dieser Laufzeit kannst du ihn jederzeit zum aktuellen Kurs verkaufen, also zu Lufthansakurs - 10€ + Aufgeld - Spread. Die Optionsscheine sind üblicherweise "american style", d.h. du kannst die Option nicht wirklich ausüben und dir Lufthansa-Aktien liefern lassen. Wenn du den OS bis zum Ende der Laufzeit hältst und er ist dann "aus dem Geld" (Lufthansa <= 10€), verfällt er wertlos. Ist er "im Geld", dann bekommst du 1000 * (Lufthansa-Kurs - 10€) gutgeschrieben. --PM3 01:27, 16. Aug. 2011 (CEST) Beitrag nacheditiert, bei der Beschreibung des (theoretischen) Hebels war noch ein Fehler drin --PM3 13:03, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Was es für Optionsscheine z.B. gibt, kannst du z.B. bei scoach erfahren, und die kannst du über deine Bank jederzeit kaufen oder verkaufen, wie jedes andere Wertpapier. Jeder Optionsschein hat während der Laufzeit einen inneren Wert und einen Zeitwert. Am Ende der Laufzeit hat er nur noch den inneren Wert, und der kann null sein, oder über oder unter dem Einkaufspreis sein. Der innere Wert lässt sich einfach berechnen, er ergibt sich aus der Differenz des Basiswerts zum Kurswert mal das Bezugsverhältnis. Falls negativ, dann null. Der Zeitwert errechnet sich nach dem Black-Scholes-Modell, wobei man durchaus anmerken darf, dass dieser Scholes, kurz nachdem er den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschft erhalten hat, mit seiner Firma Long-Term Capital Management einen Bankrott mit 4,6 Milliarden US$ hingelegt hat und vom Staat gerettet werden musste. — Wie hoch der Hebel ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie lange noch die Laufzeit ist und vor allem, ob er im Geld, aus dem Geld oder am Geld (d. h., ob er über, unter oder nah am Kurswert des Basiswerts) ist. -- ⅃ƎƏOV ИITЯAM WW 04:34, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Optionsscheinkurse richten sich nicht nur nach Black-Scholes, da gehen noch andere Schätzgrößen mit ein, z.B. die Gesamtmarkt-Volatilität und das Verhältnis Angebot/Nachfrage für den jeweiligen OS. Für einen Außenstehenden ist das nicht nachvollziehbar, wie die Emittenten die Kurse ermitteln.
Zeitwert = innerer Wert + Aufgeld --PM3 12:40, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Danke für eure ausführlichen Antworten. Trotzdem hätte ich noch eine Frage. Wie würde denn das von euch beschriebene Szenario hier ablaufen?: http://www.goldman-sachs.de/isin/detail/DE000GS23CP0/ --93.232.236.39 17:08, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Da registriere ich mich nicht und kann daher nicht antworten. -- ⅃ƎƏOV ИITЯAM WW 17:48, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Das bin ich auch nicht. Man muss eigentlich nur die beiden Kästchen anklicken. Aber ich glaube, ich habe jetzt verstanden, wie die Sache funktioniert. Es war nur so, dass ich bei einer Internetseite mal gelesen hatte, dass man wohl bei Optionen (also nicht Optionsscheinen) mehr als den Einsatz verlieren kann. Deshalb hatte ich daraus geschlossen, dass man dann wohl auch mehr als den Einsatz bewegt. Das war auch der Grund dafür, dass ich letzteres in meiner ersten Fragestellung erwähnt hatte. --93.232.228.205 19:42, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Nur nochmal zur Sicherheit: "Optionen" und "Optionsscheine" bezeichnen im börslichen Zusammenhang praktisch dasselbe. Und mehr als den Einsatz kann man eben dabei als Optionsinhaber nicht verlieren, siehe oben. --Grip99 03:14, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Der Stillhalter einer Put-Option kann theoretisch mehr verlieren als den Einsatz. Das war es wohl, was ich gelesen hatte. Aber nochmals danke für die Information. --93.232.194.230 14:03, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Wo entsteht in einem Elektromotor die Verlustwärme?

Im sich drehenden Rotor oder im Strator? Es geht mir darum, die Wärmeabfuhr zu optimieren. Auf den Strator kann ich Kühlrippen installieren und mit Luft kühlen, beim Rotor wüsste ich allerdigs nicht, wie hier optimiert werden kann. --77.3.137.80 23:41, 15. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

kommt wohl auf den typ des Elektromotors an: der rotor kann wohl n permanentmagnet sein (dann wird er nur durch luftreibung und wärmestrahlung warm... also gar nich...) oder er hat spulen, die sich wegen ihrer ohmschen eigenschaften erwärmen (aber die werden ja schon gut belüftet durch die drehung...)... letztlich staut sich dann die wärme im gehäuse, so dass kühlrippen oft gesehen werden... --Heimschützenzentrum (?) 23:49, 15. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Also auf dem abgebildeten Motor erwärmt sich der drehende Rotor nicht? Das hilft mir schon mal weiter. Werde morgen mal untersuchen, um was für einen Motor es sich bei mir handelt. Danke. 77.3.137.80 23:57, 15. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
oops - grins - an eisenverluste/wirbelströme hatte ich nich gedacht... *blush* --Heimschützenzentrum (?) 00:30, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
(BK) In allen Teilen des Elektromotors entsteht Wärme. Beispiel sei der von Dir abgebildete Drehstromasynchronmotor. In den Kupferwicklungen des Stators entsteht Stromwärme, ebenso in den Aluminiumstäben des Rotors. Je nach Dicke der Ständer- und Läuferbleche und Isolierung dazwischen entsteht in den Ständer- und Läuferblechen Stromwärme durch Wirbelströme. Durch Ummagnetisierungsverluste, die durch die unvermeidliche Hysterese des Blechwerkstoffs bedingt sind, entsteht im Blechpaket zusätzliche Wärme. --Rôtkæppchen68 23:59, 15. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
(BK) Dem ist zuzustimmen. Brauche mich jetzt nicht nochmals zu wiederholen. --Netpilots -Φ- 00:04, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ein Zitat aus „Fachkunde Elektrotechnik“ (12. Aufl., Europa-Verlag Wuppertal, 1978): Bei allen elektrischen Maschinen werden die entstehenden Verluste in Wärme umgewandelt. Zu hohe Erwärmung zerstört die Isolation und macht dadurch die Maschine unbrauchbar. Bei Maschinen mit Selbstkühlung wird die Kühlluft durch die sich drehenden Teile, also ohne einen besonderen Lüferflügel, bewegt. Bei Maschinen mit Eigenlüftung bewegt ein mit dem Anker verbundener Lüfterflügel die Kühlluft an den zu kühlenden Teilen der Maschine vorbei. Bei Fremdlüftung wird zur Kühlung ein Ventilator mit eigenem Antriebsmotor verwendet. --Rôtkæppchen68 00:11, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Vielen Dank für die Antworten. Ist eine Entmagnetisierung der Permanentmagneten bei einem E-Motor ein realistisches zu erwartendes Problem oder tritt vorher eher ein durchbrennen der Wicklungen ein? Meine Frage hat folgenden Hintergrund: Mein Motor hat eine Bimetallschaltung um Überhitzungen vorzubeugen. Diese ist allerdings am Stator montiert. Wenn ich nun den stator massiv kühle, kann es sein, dass die Magnete am Rotor Schaden nehmen weil sie mglw. heißer werden als zulässig, da ich die Temperatur am Stator ja niedrig halte und Stator und Rotor keine direkte Verbindung haben? 77.3.137.80 00:07, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Bevor der Rotor die Curie-Temperatur erreicht, ist wahrscheinlich der Stator schon abgefackelt. Wenn im Betrieb die Koerzitivfeldstärke des Rotors nicht erreicht wird, kannst Du den Rotor nur durch Erwärmen über die Curie-Temperatur entmagnetisieren. --Rôtkæppchen68 00:15, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Normalerweise werden Elektromotoren so ausgelegt, dass die Kupfer- und die Eisenverluste bei Nennlast in etwa gleich groß sind. Bei Betrieb an ungeigneten Arbeitspunkten kann sich das allerdings stark ändern. Bei der auf dem Foto abgebildeten Asynchronmaschine wird bespielsweise der Rotor übermäßig warm, wenn die Drehzahl viel zu gering ist, weil dann erheblich größere Wirbelströme induziert werden als im Nennbetrieb.
Benenne doch bitte mal das konkrete Problem, also nicht nur den Motor, sondern den gesamten Antrieb. Was für eine Maschine wird bei dir von welchem Motor angetrieben? -- Janka 02:09, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Prizipiell krigst du es nie hin, dass ein Elektromotor keine Verluste hast. Und Verluste heisst immer Wärme. Und Verluste endstehen eigentlich überall im Motor (Somit gib's nicht eine bestimmte Wärmequelle , sondern ganz viele). Wenn du ein Kühlproblem hast, ist die erste Frage immer nach dem Warum. Liegt es an erhöhter an Umgebeungsthemperatur oder wegen starker Belastung des Motors? Beim zweiten ist durchaus einen Ersatz durch einen leitungsfähigeren Motor angebracht. Trotzdem bei Überthemperatur ist eigentlich in beiden Fällen eine aktive Kühlung angebracht, und zwar nicht nur aussen sondern eben auch innen. Das Kühlluft durch den Rotor blassen, funktioniert aber eben nur bei endspreched vorbereiteten Motoren. Bei grossen leistungsfähigen Motoren ist Fremdventilation mit einem Luftstrom durch den Rotor normal. Nicht aber bei den kleinen Kurzschluss-Motoren wie oben abgebildtet, da kann es wirklich zu einen Wärmestau im Rotor kommen, nur sind die glücklicherweise recht unempfindlich, da der Rotor nicht direkt strommführend ist und auch nicht so gut isoliert sein muss (Die Isolation somit schlechter durch zu hohe Temperatur zerstört werden kann). Oder andersrum, der Rotor eines Kurzschlussmotors hält ein viel höherer Themperatur aus als die Wicklung des Stators. Von daher ist der Bimetallschalter in der Wicklung schon am richtigen Ort. Aber eben nur solange der Motor in der vorgegebenen Art betreiben wird. Ist er überhaupt für die Betriebsform (z.B. Dauerbetrieb) in dieser Umgebung (z.b. 40° C) ausgelegt? Wenn ja, sollte es der Rotor die dabei entstehenden Temperaturen aushalten, solange der Bimetallschalter nicht anspricht sollte alles OK sein. Denn die Währmeabführung sollte in diesem Fall gewährleistet sein (Auch wenn man das Gefühl hat, es mit einem Heizelement zu tun zu haben). Wichtig ist hier höchstens, dass die Kühlrippen sauber sind (Schmutz ist in der Regel ein guter Wärmeisolator). Wenn nein, ist das Problem eigentlich klar verständlich, und der Rotor kann tatsächlich Schaden nehmen, da in diesem Fall die Wärmeabfuhr nicht gewährleistet werden kann. Denn ein Motor der für ein Zyklusbetreib vorgesehen ist, braucht die Ruhepausen um die Wärme des Rotors abführen zu können. Bei Dauerbetrieb eines solchen Motors wird es mit ziemlich hoher Sicherheit irgendwo zu einem Wäremstau kommen. --Bobo11 10:36, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]


Das ist der Motor. Um was für einen Typ handelt es sich?

http://i53.tinypic.com/rhvr13.jpg

--93.132.184.253 01:08, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Es handelt sich um einen Einphasen-Reihenschlussmotor. Dieser Motor ist laut Typenschild für Wechselstrom vorgesehen, würde aber auch an Gleichstrom funktionieren. --Rôtkæppchen68 01:18, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Danke für die Antwort. Bedeutet das in Bezug auf die Ausgangsfrage, dass auch im Läufer erheblich Abwärme anfällt? --93.132.184.253 01:22, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Bei diesem Motortyp fließt derselbe Strom durch Stator und Rotor. Das heißt, dass auch das Verhältnis der Wärmeerzeugung Stator/Rotor durch die Kupferverluste in jedem Betriebszustand gleich ist. Nach der Größe des Kupferpaketes in etwa 1:1. Bei den Eisenverlusten ist es komplizierter. Im Stillstand unter Last werden die Eisenverluste durch die Ummagnetierung durch das anliegende Netz dominiert. Da beide Bauteile aus demselben Material zu sein scheinen und auch die Querschnitte ähnlich sind, wird auch hier das Verhältnis der Verluste Stator/Rotor ca. 1:1 sein. Wird die Drehzahl erhöht, steigen die Eisenverluste nur im Rotor an, da dort durch das Ständerfeld zusätzliche Wirbelströme induziert werden.
Kurz: Die Kupferverluste sind lastabhängig und verteilen sich gleichmäßig auf Stator und Rotor.
Die Eisenverluste sind drehzahlabhängig und dominieren bei der Nenndrehzahl im Rotor.
-- Janka 12:43, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

16. August 2011

Warum werden eigentlich alle Computer-Nutzer von der GEZ herangezogen?

Ich habe keinen Fernseher, nur einen Computer und nutze keine öffentlich-rechtlichen Medien. Es wäre doch ein Leichtes, GEZ-Zahlern ein Passwort zu vergeben, mit dem sie sich auf öffentlich-rechtlichen Angeboten wie Tagesschau.de oder arte.tv einloggen könnten. Immerhin ist das GEZ-System mit seinen Tausenden Drückern und dem enormen Porto, das für Briefe an Nicht-GEZ-Beitragszahlern regelmäßig verschwendet wird ja ein sehr teures System. Es zahlt ja auch niemand für kostenlose Dienste wie morgenpost.de, wenn er sie nicht nutzt. Das wäre so, als ob ich ein Webangebot mit kostenpflichtigen Inhalten ins Netz stelle und jeden zur Kasse bitte, der das Angebot theoretisch nutzen könnte, eben alleine weil er einen Internetzugang hat, was vollkommen abwegig ist. Wieso wird nicht die naheliegende Lösung gewählt und nur jene zahlen, mit Passwortschutz, die derartige Angebote auch nutzen? Gibt es Gründe, die ich übersehe? 85.179.136.77 06:34, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Denen hast Du es aber jetzt gegeben, kannst Stolz auf Dich sein.--87.175.241.113 08:31, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
So gibt's mehr Geld, ganz einfach. :-) --L47 09:47, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
soweit ich es rausfinden konnte, soll der öffentlich rechtliche rundfunk -ÖRR- unabhängig von der nutzung unterstützt werden... es ist also eine art steuer, die aber wegen der „unabhängigkeit“ des ÖRR nicht vom finanzamt sondern von anderen staatlichen stellen (gerüchtsvollzieher, bußgeld(?), ...) und weitgehend unabhängig vom einkommen (alles oder nix...) eingezogen wird... gibt also besonders in anbetracht des inhalts keinen richtigen sinn, da man ja einfach einen teil der einkommenssteuer nehmen könnte... --Heimschützenzentrum (?) 09:49, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Du hast ganz offensichtlich keine Ahnung, wie aufwändig ein Bezahlsystem mit Passwortschutz in der Einrichtung und im Betrieb ist. Ich bin kein Freund unseren jetzigen und noch weniger ein Freund unseres kommenden Gebührenmodells, aber dies Idee ist vollkommen unpraktikabel. Wenn du nicht auswandern willst oder kannst und auch nicht gebührenbefreit bist: Zahle (mit oder ohne Zähneknirschen) deine Gebühren - oder reih' dich bei den Schwarzsehern ein. --Snevern (Mentorenprogramm) 10:30, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
ist der begriff „Schwarzseher“ nicht irrefühend? wer guckt das schon? ob er zahlt oder nich... --Heimschützenzentrum (?) 10:50, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
<quetsch>Das ist Ansichtssache. Ich konnte vor 1984 auf Unterschichtenfernsehen verzichten und kann auch 2011 immer noch auf Unterschichtenfernsehen verzichten. --Rôtkæppchen68 11:56, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
wie nennt man das: http://www.grs.de/sites/default/files/wdr_story.pdf ? oder passiert den privaten sowas auch mal, um wie die „unabhängige“ Vierte Gewalt zu wirken? --Heimschützenzentrum (?) 00:33, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Nur zur Erinnerung, aus Rundfunkgebühr: Grundsätzlich ist jeder, der ein Rundfunkempfangsgerät zum Empfang bereithält, zur Zahlung der Rundfunkgebühr verpflichtet. Auf die Nutzung des Rundfunkempfangsgeräts oder die Empfangsmöglichkeit bestimmter Sender kommt es dabei ausdrücklich nicht an. Es geht hier um zwei verschiedene Logiken: Geld gegen Leistung (dein Standpunkt, so ähnlich wie: Ich zahle keine Steuern für Universitäten, wenn ich nichts davon habe) bzw. Geld für eine Grundversorgung der Gesellschaft mit einer Leistung, auch wenn du sie nicht selber wahrnimmt (Standpunkt des Staates). Mal abgesehen davon, enthält dein Beitrag eine unkorrekte Aussage: Das GEZ-System ist mit zwei bis drei Prozent Verwaltungskosten eigentlich nicht teuer; soweit ich das sehe, werden für alle möglichen Verwaltungen, internationalen Vorhaben usw. Eigenkosten bis fünf Prozent akzeptiert. --Aalfons 11:08, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Weil es vermutlich doch noch zur Sprache kommt: Warum dann keine Steuerfinanzierung der Anstalten? Weil sie damit unmittelbar in wirtschaftliche Abhängigkeit von der Haushaltspolitik geraten würden. Hab ich noch vergessen, zur Klarstellung: Nicht das GEZ-System ist teuer, sondern die Rundfunkanstalten selbst sind durch ihre Personalkosten die Kapitalvernichter. Und die GEZ-Drücker (denen ich nach mehrjährigem Auslandsaufenthalt ebenfalls anheim gefallen bin) bringen vermutlich mehr, als sie kosten. --Aalfons 11:23, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Eine Finanzierung des inländischen Rundfunks aus Steuermitteln wäre Staatlicher Rundfunk und der ist bis auf wenige Ausnahmen nicht verfassungskonform. --Rôtkæppchen68 11:52, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Das, was jetzt kommt, eine Haushaltsabgabe ohne jeden Entscheidungsmöglichkeit für Konsum/Nichtkonsum ist aber natürlich von einer Kopfsteuer bis auf den Namen nicht zu unterscheiden.

--FA2010 11:57, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Das stimmt nicht. „Steuern sind Abgaben an die öffentliche Hand ohne Gegenleistung; bei Abgaben mit Gegenleistung handelt es sich um Gebühren und Beiträge“ (Bartz, Wirtschaft von A-Z). Die Gegenleistung, egal ob du sie annimmst oder nicht, ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk. --Aalfons 12:15, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Steuern sind ohne direkte Gegenleistung individuell an mich, aber z. B. bekommt man dafür Autobahnen, Schulen, Bundeswehr. Der öff.-rechtl. Rundfunk ist auch nicht spezifischer. --FA2010 16:21, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Nicht ganz. Rundfunkanstalten sind öffentlich, nicht staatlich. Sie dürfen daher keine Steuern erheben, sondern nur Gebühren. Gebühren sind außerdem zweckgebunden, was Steuern nicht wären. --Rôtkæppchen68 12:19, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Mal zurück zur Frage: Es stimmt nicht, dass alle Computer-Nutzer von der GEZ herangezogen werden, weder als Mitarbieter, noch als Beitragszahler. --Zulu55 12:18, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

hängt das nicht alles noch irgendwie mit dem Volksempfänger und seiner Rundfunkgebühr zusammen? --213.33.12.123 12:25, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Was regt sich der Fragesteller eigentlich auf. Es steht dir frei dich anzumelden oder abzumelden. Wenn du das Angebot nicht nutzt und nicht dafür zahlst ist das nur rechtlich nicht in Ordnung, aber dafür moralisch einwandfrei. Die GEZ ist hat in etwa so viel staatliche Gewalt wie dein Schuster. --81.200.198.20 13:29, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
warum stand dann schon 2x ne dame vom amt vor der tür und hat mir rote zettel mit ner liste von maßnahmen (u. a. „erzwingungshaft“ (war aber nich angekreuzt)) gegeben, obwohl ich doch meine geräte für jedesmal unter 3 monate miete? --Heimschützenzentrum (?) 17:42, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Du musst da was auseinander halten, Homer: Um zu ermitteln, ob du gebührenpflichtig bist oder nicht, hat die GEZ keine hoheitlichen Befugnisse. Sie besorgen sich Melderegisterdaten, und sie gehen tatsächlich auch von Haus zu Haus - aber das war's dann auch schon.
Wenn du aber einen bestandskräftigen Gebührenbescheid gegen dich hast ergehen lassen, dann schaut's anders aus: Den danach geschuldeten Betrag kann die GEZ wie jeder andere Gläubiger auch zwangsweise beitreiben - mit den normalen Mitteln der Zwangsvollstreckung, wenn das nicht hilft, mit Erzwingung der eidesstattlichen Versicherung über die Vermögensverhältnisse ("Offenbarungseid"). Und um das zu erreichen, wird tatsächlich Erzwingungshaft angedroht (und auch vollzogen). Mit der Haft wird aber nicht die Zahlung erzwungen, sondern die Abgabe der eidesstattlichen Versicherung. Sobald du die abgegeben hast, darfst du wieder heim. Die GEZ hat dann in den meisten Fällen immer noch kein Geld. Aber da viele Schuldner keine Lust haben, dieses Spiel bis zum Äußersten zu treiben, zahlen sie halt dann doch an einer früheren Stelle dieses Verfahrens. --Snevern (Mentorenprogramm) 22:28, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
ach je... warum ist es so verfassungskonformer als wenn man dem ÖRR einräumt, einen bestimmten teil der einkommenssteuer zu „beschlagnahmen“? ich mein: beides erfordert ja, dass der staat mitspielt... --Heimschützenzentrum (?) 13:03, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Psychische Verwirrung eines Nachbarn, ab wann Polizei rufen?

Bei mir gegenüber ist eine ältere Frau offensichtlich psychisch verwirrt, steht an ihrem Dachfenster und schreit umher. Das geschieht so alle 10 Minuten, sie macht tierähnliche Geräusche und schimpft "Ihr Schweine" etc, ich sehe aber niemanden auf der Straße, die sie beschimpfen könnte. Ich beobachte sie nun aus meiner Wohnung etwas unauffällig und bin am überlegen, ob ich die Polizei rufen soll. Da sie aber sonst keine Anstalten macht (Suizidgefährdung), zögere ich noch (Ruhestörung wäre es ja nur wenn es mich "stört" zu gewissen Uhrzeiten). Sollte man in meinem Fall nun die Polizei rufen oder nicht, oder gibt es eine andere Stelle (Notarzt?) an die man sich wenden kann. Jedenfalls werde ich die Situation noch weiter beobachten...--89.12.111.4 14:14, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Ich habe mir sagen lassen, für solche Fälle gäb's einen Sozialpädagogischen Dienst. Wikipedia kennt den wohl nicht. Doch, da isser: Sozialpsychiatrischer Dienst. --Eike 14:18, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
danke, gute Idee (wenn sie soetwas wie einen Notdienst haben), schau gleichmal in das Telefonbuch. Momentan ist es ruhig, aber die Frau steht immer noch da und verhält sich weiterhin merkwürdig (Gesten etc)--89.12.111.4 14:22, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Klingeln und fragen, ob man ihr helfen kann? (ernthafter Vorschlag) --Joyborg 14:25, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ist zweischneidig, sie kann sich dann auch bedrängt fühlen. Liest sich wie ein Fall für Profis –>Eikes Beitrag. --Aalfons 14:28, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
@IP: Liste. --Aalfons 14:33, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
(BK) so hab die Nummer (vgl hier, ja soetwas überlasse ich auch lieber den Profis, eine akute (Selbst-)gefährdung liegt ja momentan nicht vor--89.12.111.4 14:35, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
hab da nun angerufen, in Akutfällen ist die Polizei wohl doch die richtige Anlaufstelle, vielen Dank an alle--89.12.111.4 14:50, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Auch ältere Frauen können sich betrinken. Eventuell ist Sie ja nicht geistig verwirrt, sondern einfach nur betrunken? Jemand anrufen würde ich erst wenn das häufiger geschieht. Und dann eher die Polizei. Die können die Situation dann selbst einschätzen. Und wer weiß in welche bürokratische Mühlen die Frau gerät, wenn du so einen Sozialpsychatrischen Dienst anrufst. Möglicherweise wird die dann von irgendwelchen Gutmenschen zwangstherapiert obwohl Sie nur mal ein Glas Wein zu viel getrunken hat. --81.200.198.20 15:03, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ja, genau - die bösen "Gutmenschen" rennen herum und sammeln alles ein, was ein Glas Wein trinkt, sperren sie in die Keller und "therapieren" sie. Sie sind hinter dir her!!1!11!elf! --Eike 15:09, 16. Aug. 2011 (CEST) [Beantworten]
Na also bitte. Wenn man Leuten ein bisschen Macht gibt finden sich immer ein paar % welche diese Mißbrauchen. Und wenn jemanden wegen eine psychischen Auffälligkeit mit Bedrohungspotential für sicher oder andere meldest, gehen die entsprechenden Behörden und Institute mit hoher Wahrscheinlichkeit sicherheitshalber erstmal davon aus. Dann braucht es nur noch einen gelangweilten, nachlässigen oder kleinkarierten Schreibtischtäter und du sitzt mit Drogen vollgepumpt in irgendeiner Anstalt. Beispiele gibts dafür massig und die Wahrscheinlichkeit dafür ist zu hoch als das man gedankenlos eben mal einen psychatrischen Notfall melden sollte. --81.200.198.20 15:52, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
@IP: was meinst Du was denn die Polizei machen würde, schau mal Unterbringung (Deutschland) an, die bei Selbst- oder Fremdgefährung durchgeführt werden kann. Mittlerweile ist es sowieso ruhig und die Frau verschwunden, daher hat sich das Thema ohnehin erledigt. Ich fragte nur für den Fall des Falles nach--89.12.111.4 15:14, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Zuständig ist für so etwas auch der Allgemeiner Sozialer Dienst. Im Zweifelsfalle kann man ja mal einfach rüber gehen. Ich habe selten gehört, dass alte Damen Axtmörder sind. -- WSC ® 15:21, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Nachdem das nun wieder losging, hab ich sie vom Balkon aus angesprochen und gefragt, ob alles in Ordnung sei. Antwort war, ob ich ein Problem hätte und sie grinste breit. Naja, dass mit dem Alkohol kann natürlich auch sein--89.12.111.4 15:30, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Vielleicht ist sie einfach wütend und will rumpöbeln, das hab ich schon öfters bei solchen "Schreifrauen" erlebt. Nicht jede, die sich daneben benimmt, ist psychisch krank, manche sind einfach nur frustriert und (verbal) aggressiv. --stfn 15:43, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
nunja, die Ansprache hat zumindest gewirkt, sie hat danach das Fenster geschlossen, war ihr wohl auch peinlich;-) Denke der Thread kann nun dichtgemacht werden. Übrigens waren wohl wie ich dann auch sah, tatsächlich Leute da und zwar wohnen nebenan einige Dunkelhäutige, nehme an, dass sie wohl auf die nicht gut zu sprechen und daher die Tierlaute nachgemacht hat, na prima :( (Beim nächsten mal ruf ich die Bullen aus anderen Gründen....)--89.12.111.4 16:25, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
ich sah einmal einen randalierenden Typen in die U-Bahn einsteigen. Ein Riegel von einem Mann war das. Er pöbelte jeden an, bis er Freiraum hatte und blickte alle aus finsterer Miene an. Ganz hinten saß ein älterer Mann - der lächelte ihn sanft an. Fragte Ihn: scheiß Tag heute, nich? Der alte hatte den wunden Punkt getroffen. Ihr werdet es nicht glauben aber der U-Bahn Troll weinte sich danach wie ein kleines Kind bei dem Meister aus. --178.191.229.185 21:10, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Urban legend. --Aalfons 12:37, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Genau genommen ist das die Geschichte "Ein freundliches Wort vertreibt den Zorn" von Terry Dobson, in: Richard Heckler (Hg.): Aikido und der neue Krieger. Synthesis, 1988. --Zerolevel 15:43, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
ja, stimmt. Leider gibt es in dieser Welt nur Idioten welche nichts zu Stande bekommen. --178.190.72.254 22:31, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
letztens, in meiner Nähe in einem Park nach einem kleinen Konzert, ging ein Betrunkener und schleuderte Bierflaschen in der Gegend herum, so dass diese zersplitterten. Wir saßen auf einer Pritsche und ärgerten uns. Denn dieser Park wird Tagsüber von kleinen Kindern gerne benutzt. Ich ging hin und schaute ihm streng ins Gesicht. Daraufhin Ohrfeigte er sich selbst. Ihr glaubt es aber sowieso nicht. Egal. --178.190.72.254 22:34, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Aber klar doch glauben wir hier alles(TM) - auch dass Du die Geschichte von Terry Dobson (gest. 1992) wirklich selbst in der U-Bahn erlebt hast. :-) --Zerolevel 10:48, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Literatur und Vorbereitung fürs Anglistik-Studium

Ich werde ab nächstem Semester neben meinem Jurastudium noch das Studium der Anglophone Studies an der Uni Marburg beginnen. Dabei handelt es sich um einen Mix aus Sprach-, Literatur, und Kulturwissenschaften. Seit jeher fresse ich englische Bücher, Fernsehserien, Filme, etc. Aber das Studium hat leider andere Voraussetzungen und Inhalte als der in diesen (sprachlich) recht einfachen Werken. Ich möchte also die relativ ruhige Zeit der Semesterferien nutzen, um mich schon etwas vorzubereiten. Außerdem möchte ich mir bereits einen Überblick über nützliche Literatur machen. Zwar gibt es eine (seeeehr rare) Literaturliste der Uni [2], aber eben kaum Informationen darüber, welche Studienliteratur angeraten wird. Diese Angaben finden sich zwar in den Vorlesungsverzeichnissen, aber dort wiederum nur (wie ich es schon aus den Vorlesungsverzeichnissen der Juristen kenne) endlose unsortierte Listen. Eine wirkliche Empfehlung lässt sich dem ganzen nicht entnehmen. Wenn ich mir dann doch mal einzelne Werke, z.B. zur Grammatik genauer anschaue, dann frage ich mich, ob ich sowas wirklich brauche, oder ob ich mich mit solchen Klopfern nicht schlichtweg vergreife. Ich suche erstmal ein paar richtig schöne Einleitungen die mir auch Ziel und Inhalt des Studiums und nicht nur reines Fachwissen näher bringen. Irgendwelche Empfehlungen? Ich danke euch! --Hannesbr100 17:19, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Schon ob es einen Stammtisch gibt wo man ältere Kommilitonen treffen könnte, für den Fachbereich zuständigen Studentenrat, Fachschaft oder wie die heißen fragen, schauen ob es Mentore, Tutoren oder ähnliches gibt. --94.134.193.134 17:41, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ja, das gibt es alles sicherlich. Aber derzeit sind die Semesterferien voll im Gange und direkt im Anschluss geht es ja schon los. Ergo sind Tutoren und Studienberater jetzt noch nicht errreichbar, wenn sie aber erreichbar sind, dann benötige ich deren Rat auch nicht mehr. ;) --Hannesbr100 16:38, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Das kannst du mir doch nicht erzählen. Das wäre die erste Uni, an der man im Sommer wirklich niemanden von einem Fachbereich erreicht. -- Kramer ...Pogo? 16:53, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Natürlich ist jemand erreichbar. Aber ein richtiges Mentorierungsprogramm für Nulltsemester gibt es nicht. Und die verweisen mich dann ja auch nur auf die im Vorlesungsverzeichnis angegebene Literatur. --Hannesbr100 18:46, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Sorry, aber aus so einer Literaturliste wird sich doch die ein oder andere einführende Literatur herausfiltern lassen. Was in den einzelnen Veranstaltungen im Mittelpunkt steht, das fragst du am besten direkt beim Veranstalter. Und nein, die sind nicht alle gleichzeitig in Urlaub und haben im August auch keine monatelange Warteliste für einen Termin. Bei vielen Profs und Dozenten (oder den Assis - irgendwer wird bestimmt da sein) kann man einfach (auch außerhalb der Sprechzeiten) mal an der Tür klopfen und freundlich fragen. Auch eine freundliche E-Mail kann Wunder wirken. Frag einfach, womit du anfangen solltest bzw. könntest. Auch der eine oder andere Bibliothekar in den Fachbibliotheken kennt sich erstaunlich gut aus. Zumindest an den Unis, an denen ich gewirkt habe... -- Kramer ...Pogo? 18:56, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Suche mal nach "The Oxford Anthology of", diese Reihe wäre vielleicht was für dich, was Primärtexte angeht. --FA2010 17:41, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Das ist mal ein Anfang. Aber ich suche auch Sekundär- und sogar Tertiärliteratur. Sogar sowas, was man bei den Juristen nicht wirklich braucht, aber immer im Schrank stehen haben sollte, z.b. das hier. Gibt es auch empfehlenswerte wissenschaftliche Lehrbücher? --Hannesbr100 16:38, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Endlose, unsortierte Listen in den Vorlesungsverzeichnissen... Das wird genauso wie bei den Marburger Juristen sein, daß die Professores die wirklichen Empfehlungen à la nicht mehr aktuell, nur als Nachschlagewerk zu gebrauchen, erklärt gut aber zu knapp undsoweiterundsofort nur mündlich in den jeweils ersten Sitzungen ihrer Lehrveranstaltungen geben. Sie werden einen Teufel tun, so etwas schriftlich von sich zu geben, um nicht geschätzten Kollegen auf die Füße zu treten, die dann vermutlich ähnlich charmantes über die Werke des so Urteilenden zurückgeben werden -- 79.195.252.69 17:53, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Sprachliche Verständigung Merkel/Sarkozy

Weiß jemand, in welcher Sprache sich eigentlich Frau Merkel und Herr Sarkozy verständigen, wenn sie ohne Dolmetscher angeregt miteinander plaudern? Soweit ich weiß, ist es bei beiden mit dem Englischen eher nicht so dolle. Merkel kann wohl ein paar Brocken Russisch - das dürfte hier aber auch nicht viel helfen... Oder ist alles nur Theater für die Kameras, und keiner versteht auch nur ein Wort des anderen (wäre mein Verdacht, obwohl schon eine etwas alberne Vorstellung)? --91.54.210.226 18:29, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Um ein bisschen Smalltalk (auch über Politik) zu halten braucht es nicht viel Kenntnisse einer Sprache. Merkel kann übrigens meines Wissens nicht nur ein paar Brocken Russisch, sondern die Sprache wohl relativ gut sprechen.--Paramecium 19:37, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Die Englischkenntnisse der beiden mögen ja „nicht so dolle“ (Quelle?) sein, dürften aber dennoch über denen des Durchschnittsdeutschen/-franzosen liegen und auf jeden Fall zur Kommunikation ausreichen. --MichaelFleischhacker Disku 19:44, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wenn man sich gerade die Schlagzeile "Merkel und Sarkozy planen Wirtschaftsregierung für Europa" ansieht, dann könnte man meinen, die beiden verstehen einander gar nicht und plaudern dann hinterher aus, was sie meinen, was der jeweils andere gesagt hat. ---91.56.168.67 20:25, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Normalerweise sind bei Gesprächen zwischen Spitzenpolitikern immer Dolmetscher dabei, damit es zu keinen Missverständnissen kommt. 78.52.144.124 21:13, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Primär geht es um politische Bereiche/Schlagwörter die beide gut verstehen (weil durchgekaut) und dann kommen halt ein paar diverse Parts dazu, wo aber lediglich über Kleinigkeiten verhandelt werden muss. So schwierig ist das nicht. Da braucht man bei uns im Cafè erheblich mehr Geschick um die Truppe bei Laune zu halten. Aber was anderes - sind Sarkozy und Merkel zu Smalltalks fähig oder schweifen sie dann auch gleich ab und geben an den Pressesprecher weiter. --178.191.229.185 21:23, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Ich habe bereits mehrmals im Fernsehen Gespräche der beiden in Brüssel gesehen. Jedesmal standen dabei zwei Herren dahinter, die Sarkozy und Merkel ins Ohr geflüstert haben. --Mai-Sachme 21:49, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Der Herr Sarkozy wird sich trotz des ungarischen Namens nicht herunterlassen, in irgendeiner anderen als der französischen Sprache zu parlieren, auch wenn er könnte. Das ist Staatsraison. Da wird Frau Merkel nicht um einen Übersetzer drumrumkommen. --Rôtkæppchen68 22:36, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ein Übersetzer übersetzt schriftlich - mündliche Übersetzer heißen Dolmetscher. (nicht signierter Beitrag von 79.235.175.157 (Diskussion) 10:18, 20. Aug. 2011 (CEST)) [Beantworten]
für ein paar Schimpfwörter oder obszöne Aufforderungen wird es wohl bei beiden reichen --178.190.42.82 05:43, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Man darf annehmen, dass die üblichen kleinen so publikumswirksamen Plänkeleien längst eingeübt sind und keiner elektronischen Unterstützung bedürfen. Der Dolmetscher kann, aber muss nicht mehr zwingend danebenstehen, lange Ohren machen und wispern. Das Geschehen und die auch leise geführten Gespräche kann der Mann des Vertrauens, bzw. der flüsternde Mann im Ohr, der auch Spässe versteht und verdolmetscht, dank Kamera und Ansteckmikrofonen in der Dolmetscherkabine wahrnehmen. Flüsterdolmetscher, die mit mehreren Personen kommunizieren, setzen mobile Personenführungsanlagen (PFA) mit Funksender und Taschenempfängern nebst Einohr-Kopfhörer ein, wie sie seit Jahren in Museen, Kunsthallen und für Betriebsführungen üblich sind. Dort von einem Profi erläutert. --CEP 02:35, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Auf Veröffentlichungen im Unternehmensregister verlinken?

Hallo, an der ein oder anderen Stelle wäre es m. E. sinnvoll, in Wikipedia-Artikeln eine Veröffentlichung im Handelsregister von www.unternehmenregister.de als Einzelnachweis anzuführen (z. B. Unternehmensverschmelzung o. ä.). Leider habe ich keine Möglichkeit gesehen, einen Deeplink auf eine einzelne Veröffentlichung auf www.unternehmensregister.de zu erzeugen – geht das schlichtweg nicht? Vielen Dank für Eure Hilfe! --78.48.236.188 22:08, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

geht nicht, ich mache da die Angaben immer in der Form "HRB xy, Amtsgericht blubb, veröfentlicht am dd. mmm yyyy" - handelsregister.de verlinke ich nicht, da es irgendwie sinnfrei ist. rbrausse (Diskussion Bewertung) 22:12, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Stimmt, geht nicht (wegen der Session-ID, die nur 30 Minuten gültig ist). Ich stand vor einiger Zeit vor dem selben Problem. Folgendes wäre praktisch möglich: 1. Das Dokument als PDF anzeigen lassen (diese Option gibt es unten rechts) und runterladen; 2. Dokument auf Commons hochladen; 3. von dort einbinden/verlinken. - Ob das gegen irgendwelche Urheberrechte (amtliches Werk?) oder WP-Gepflogenheiten (Weiternutzung? Mögliche Bearbeitung?) verstieße weiß ich nicht, habe es nicht ausprobiert. --Joyborg 22:35, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
zur rechtlichen Lage kann ich nichts sagen - aber da Einträge im Handels- bzw. Unternehmensregister so direkt keine reine Onlinequelle sind sehe ich eigentlich kein Problem dabei, wenn als Beleg die Veröffentlichung nur genannt wird. (so mache ich das dann normalerweise, ich glaube darauf zielte die Ausgangsfrage von 78.x ab) rbrausse (Diskussion Bewertung) 22:39, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
(BK) Sicher, dagegen ist auch gar nichts zu sagen. Eine linklose Quelle ist natürlich auch eine Quelle. --Joyborg 22:45, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wie wär's mit WebCite? [3] --PM3 22:42, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Gute Idee, wenn dein Link auch um 23:12 noch funktioniert - aber das sollte er. --Joyborg 22:57, 16. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen! Ich werde es dann so machen wie von rbrausse vorgeschlagen. --78.48.106.185 21:00, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

17. August 2011

Exponentielles Wachstum von Micro Black Holes

Im CERN in Genf werden künstlich Schwarze Mini-Löcher erzeugt. Wieso gilt die u. a. von Otto E. Rössler vertretene Befürchtung, dass diese Micro Black Holes, dadurch, dass sie den Ereignishorizont überschreiten, ein exponentielles Wachstum aufweisen könnten, bis sie die gesamte Masse der Erde verschlingen würden, allgemein als unseriös? --JohannaBlau 00:23, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Laut dem Artikel Otto E. Rössler: Weil er die Allgemeine Relativitätstheorie missverstanden hat. --PM3 00:33, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
"Rössler benutzt zwar Formeln der Allgemeinen Relativitätstheorie, aber wendet sie so an, dass sie im Widerspruch zu experimentellen Ergebnissen stehen. Zum Teil sind seine Interpretationen schon 1915 durch experimentelle Untersuchungen widerlegt worden. ... Rössler ... folgert aus seinem falschen Verständnis der Allgemeinen Relativitätstheorie, dass die Hawking-Strahlung nicht existiert. Damit widerspricht er sich allerdings selber, denn aus seinen Annahmen folgt auch, dass überhaupt keine Schwarzen Löcher produziert werden können." [4]
In die Gleichungen der Allgemeinen Relativitätstheorie muss man meines Wissens erst die richtigen Parameter einsetzen, damit etwas sinnvolles dabei rauskommt. Man kann auch Unsinn damit produzieren. --PM3 00:40, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Das hat mir nämlich echt Angst gemacht. -- JohannaBlau 01:09, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich folge der Argumentation, dass das, was dort im LHC veranstaltet wird, nichts anderes ist, als was zu jedem Zeitpunkt in unser direkten Umgebung, an der Grenze unserer Atmosphäre, ständig passiert, und dabei werden auch keine Schwarzen Löcher beobachtet. Es passieren ja lediglich Kollisionen normaler, schneller Teilchen, und das ist sowas von normal. --PeterFrankfurt 01:11, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Wolln die aslo gar keine Schwarzen Mini Löcher künstlich erzeugen? -- 01:38, 17. Aug. 2011 (CEST)

Doch: wollen schon, können nur nicht, zumindest nicht SO. --Stephan Schwarzbold 01:42, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Das Projektziel sollte eigentlich im Artikel LHC grob erklärt sein.--Timo 20:40, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Was passiert, wenn die es doch schaffen, siehe hier. -- ⅃ƎƏOV ИITЯAM WW 00:23, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
du meinst [5] immer wieder lustig --92.202.97.240 16:32, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Ketchup und Mayonnaise kühl lagern?

Sollen Ketchup und Mayonnaise nach Anbruch kühl gelagert werden? --JohannaBlau 01:05, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Kommt drauf an, was man da mit vor hat. fz JaHn 01:08, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Essen, ohne krank zu werden. -- JohannaBlau 01:10, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Schaden wird das kühle Lagern nicht anrichten. -- 91.42.34.162 01:12, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Sicher muss man die kühlen, die können sehr, sehr schlecht werden. --PeterFrankfurt 01:13, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
@ Meister 91.42.34.162: Na ja, wie man s nimmt bzw wann man das Zeug zu sich nimmt. Mayonnaise würd ich persönlich nicht mehr essen, wenn sie so ca n halbes Jahr angebrochen kühl gelagert wurde. fz JaHn 01:17, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich kann dir da jetzt keine Lebensmittelchemiker oder so die das dir genauer sagen könnte. Ich weis nur das Ketchup aufgrund des hohen Essiganteils nicht so schnell schlecht wird, oder ist dir schonmal Essig schlecht geworden? --mfg Sk!d 01:22, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Der Zucker im Ketchup hat auch konservierende Wirkung.-- Kramer ...Pogo? 02:04, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
<quetsch>Ketchup enthält lt. Etikett 23,7 Prozent Zucker. Eine derart niedrige Konzentration reicht nicht, um konservierend zu wirken. Im Artikel Kandieren ist von 70 Prozent die Rede. --Rôtkæppchen68 12:35, 17. Aug. 2011 (CEST
Natürlich hat der Zucker in dieser Konzentration bereits konservierende Wirkung. Von Kandieren hat allerdings niemand gesprochen. Das sind nochmal andere Größenordnungen.... -- Kramer ...Pogo? 01:39, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Heißt das also, dass längere Zeit angebrochener und etwas ranzig anmutender Ketchup nicht gesundheitsschädlich sein muss? Denn eigentlich finde ich, das schmeckt ganz lecker. -- JohannaBlau 01:26, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich bekomme keine Probleme davon und das, obwohl mein Verdauungstrakt offenbar leider eine sehr empfindliche Seele ist und gerne mal aufmüpfig wird...^^ Kühl lagern sollte man aber Ketchup schon, steht zumindest auf der Verpackung... -- Chaddy · DDÜP 02:57, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Mayonnaise besteht ja unter anderem aus rohen Eiern, da besteht die Gefahr einer Salmonelleninfektion, deswegen unbedingt gekühlt lagern und bald aufbrauchen. Gekaufte Mayo wird in der Regel durch die Beigabe von Konservierungsstoffen oder so länger haltbar gemacht, trotzdem würde ich die auch kühlen. Auch wegen der Emulsion, die bei wärmeren Temeperaturen in sich zusammenfallen kann. Gruß --stfn 08:32, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Uni

Hab schon neulich gefragt, aber für die Goethe-Uni Frankfurt keine Zulassung bekommen. Muss mich jetzt zwischen der Uni Mainz (Wirtschaftswissenschaften) und der TU Darmstadt (Politikwissenschaften/Geschichte) entscheiden. Habe die Zulassung für beide. Welche ist auch besser mit Bus und Bahn zu erreichen? --85.180.135.208 02:35, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Beantwortet deine Frage zwar nicht wirklich, aber ein gut gemeinter Rat von einem inzwischen doch ein bisschen erfahrenen Studenten: Nimm Politikwissenschaft, ist deutlich einfacher als Wirtschaftswissenschaften (ich studiere PoWi bald im 3. Semester und hatte im 1. Semester ABWL als Nebenfach und bin froh dass ich irgendwie bestanden habe^^). Zwar haben Wirtschaftler i. d. R. bessere Jobaussichten, aber nur mit Bachelor allein sind die Jobaussichten bei so gut wie allen Fächern grottig. Kaum einer will einen BA-Studenten, warum auch? Der Bachelor ist nicht viel mehr als ein Grundstudium... Wenn, dann braucht man schon mindestens einen Master. Aber einen Masterplatz kriegt man natürlich nicht so einfach. Das haben die da oben ziemlich toll hingedeichselt... -.- -- Chaddy · DDÜP 02:52, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Ich würde dir raten das zu studieren, was dir am besten zusagt. Dann erledigt sich das mit der Erreichbarkeit, weil du gerne zum Studium gehst. Ich hab einige Jahre das Studium des Unteroffiziers/Feldwebels/Zugführer eines Panzerzuges/Spieß (Kasernenabteilsboss) gemacht weil es mir zusagte und du kannst mir sicherlich nicht erklären das Schwarzenborn, Westerburg (Westerwald) und Munster bahntechnisch ansprechende Lagen sind. Trotzdem ging das pronblemlos auch wenns manchmal Stunden dauerte. --Ironhoof 08:47, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

"Jemand der nicht entscheiden kann ob er Wirtschaftswissenschaften oder Politikwissenschaften studieren will und es evtl. davon abhängig macht Welche auch besser mit Bus und Bahn zu erreichen ist, was er aber nicht selber herausfinden kann ????" "Was fragste mich? Ich weiss auch nich' alles ..." "Es könnte sich um einen Wettbewerb handeln! Wer stellt die ..." "Kaffee?" "Kaffee!" GEEZERnil nisi bene 09:44, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich wäre für Bankkaufmann bei der nächsten Kreissparkasse, wenn du denen gut genug bist, und dann nebenbei bei der Fernuniversität (ab nächstem Terrmin) Wirtschaft. Dann brauchst du zumindest meist nicht den ÖPNV--G-Michel-Hürth 12:55, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Danke an Chaddy. "Es könnte sich um einen Wettbewerb handeln! Wer stellt die ..." "Kaffee?" "Kaffee!" kann ich nicht nachvollziehen? Ich weiß nicht, welcher Wettbewerb gemeint ist und Kaffee trinke ich gar keinen. --85.180.164.34 22:57, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Falschparken auf Supermarktparkplatz

Hallo, auf einem von mir als Fahrradfahrer frequentierten Supermarktparkplatz droht der Betreiber an, dass Falschparker von der Stadtverwaltung mit einem Bußgeld wegen einer Ordnungswidrigkeit belangt werden können. Dient dieser Hinweis nur zur Abschreckung oder kann die Stadt tatsächlich eine Ordnungswidrigkeit (welche?) ahnden? --91.198.67.77 07:31, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Wenn der Parkplatz nicht als Verkehrsfläche öffentlich gewidmet ist, sondern lediglich privat dem Supermarktbetreiber gehört, dann geht da nix mit Knöllchen. Allerdings kann man ja nicht unbedingt auf den ersten Blick erkennen wer der Eigentümer der Fläche ist. Gruß Thogru Sprich zu mir! 07:52, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Aber der Besitzer der Fläche kann das Fahrzeug entfernen lassen und die Kosten dem Eigentümer in Rechnung stellen - -- ωωσσI - talk with me Bewertung 09:12, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Und des knallt hin und wieder wie wwss1 beschrieb. --Ironhoof 09:17, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Das ist leider nicht ganz richtig, Thogru, insbesondere kommt es auf die Eigentumsverhältnisse nicht an. Entscheidend ist vielmehr zunächst, ob auf dem (privaten) Gelände öffentlicher Straßenverkehr stattfindet. Das ist dann der Fall, wenn er für den öffentlichen Verkehr tatsächlich zugänglich ist; eine förmliche, hoheitliche "Widmung" ist dafür ebensowenig nötig wie das Schild "Hier gilt die StVO". Bei einem privaten Supermarkt-Parkplatz ist das regelmäßig der Fall, nicht dagegen beispielsweise bei einem mit einer Schranke gesicherten Parkplatz für Firmen-Angehörige. Wenn nun also auf dem Parkplatz die StVO gilt, bleibt noch die Frage, ob Polizei- und Gemeindevollzugsbeamte dort auch Verstöße ahnden dürfen. Das ist nach meinem Kenntnisstand nicht allgemein der Fall, aber eben auch nicht allgemein ausgeschlossen - es kann also durchaus zur Ahndung von Verstößen gegen die StVO kommen. Weitergehende Vorschriften des Grundstückseigentümers (meist ist das übrigens gar nicht wirklich der Eigentümer, sondern der Mieter oder Pächter, aber das spielt hier keine Rolle), die sich nicht auf die StVO, sondern auf das Hausrecht stützen, interessieren Polizei und Gemeindevollzugsdienst nicht - da muss der Hausrechtsinhaber schon selbst tätig werden (wenn da zum Beispiel einer parkt, ohne einkaufen zu gehen). Das ist auch so ein Fall, in dem der Betreiber das Fahrzeug abschleppen (oder blockieren) darf, aber das ist eine privatrechtliche und keine öffentlich-rechtliche (hoheitliche) Maßnahme.
Wenn der Supermarktbetreiber also mit Knöllchen droht, dann weiß er entweder, dass bei ihm tatsächlich welche verhängt werden dürfen - oder er blufft. Ich würd's nicht riskieren, denn es kann durchaus die Wahrheit sein. --Snevern (Mentorenprogramm) 09:37, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Das die Widmung nicht von fiskalischem Eigentum abhängig ist weiß ich wohl, hab mich wohl nur unklar ausgedrückt, sry. Das mit der StVO weiß ich auch, war aber nicht die Frage, oder ich habs falsch interpretiert. Das aber auf einem Supermarktparkplatz Verwarnungen ausgesprochen aka Knöllchen verteilt werden von Polizei oder Hilfspolizei ist mir völlig neu und ich kenne in unserem Kreis keine Gemeinde, wo das der Fall wäre. LG Thogru Sprich zu mir! 11:12, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Aus eigener leidvoller Erfahrung (noch während meiner baden-württembergischen Phase) hatte ich mal Anlass, mich mit dem Problem auseinanderzusetzen, daher weiß ich positiv, dass es das gibt. Es hängt wohl zum einen vom Bundesland ab, zum anderen davon, ob der Nutzungsberechtigte dem jeweiligen Ordnungsamt (oder gar der Polizei) die Befugnis einräumt.
Ich habe mein Knöllchen damals zwar nicht bezahlt - aber das beruhte auf Gründen, die mit der hier gestellten Frage nichts zu tun haben. --Snevern (Mentorenprogramm) 13:26, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
In Baden-Württemberg gibt es ein LOWiG, das regelmäßig auf Privatparkplatzschildern erwähnt wird. In dessen § 12 wird das Parken auf Privatgrundstücken zur Ordnungswidrigkeit erklärt. --Rôtkæppchen68 13:35, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

"§ 12 Parken auf Privatgrundstücken

(1) Ordnungswidrig handelt, wer ein Kraftfahrzeug vorsätzlich oder fahrlässig außerhalb öffentlicher Verkehrsflächen 1. auf einem Stellplatz unbefugt parkt, obwohl deutlich sichtbar und allgemein verständlich darauf hingewiesen wird, dass die Benutzung durch Unbefugte untersagt ist, 2. vor oder in Grundstücksein- und -ausfahrten unbefugt parkt."

Ich bin immer wieder überrascht, was es net alles gibt. Ist mir völlig neu. Gruß Thogru Sprich zu mir! 13:49, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Vielen Dank, der Verweis auf das LOWiG war genau das was ich gesucht habe.--91.198.67.77 08:35, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Großhandelskosten von Getränken und Speisen

Wie hoch sind die Großhandelskosten von Getränken und Speisen typischerweise in Restaurants oder Kneipen etc. Hintergrund ist, dass ich demnächst mal wieder ein paar Tage in Essen (NRW) verbringen will und es dort das Unperfekthaus gibt. Die bieten für 29 Euro eine Tagesflatrate an, mit der man soviel alkoholfreie Getränke, Bier, Wein und Essen vom Buffet haben kann, wie man will (Volle Freiheit). Für 29 Euro wirkt das jetzt sehr günstig. Wie hoch sind denn so die Großhandelspreise und würde das Unperfekthaus tatsächlich noch Gewinn machen, wenn man früh käme und bis spät abends durchtrinken und essen würde? --Torpedo100 11:45, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Überleg doch mal: Für 30 Euro bekommst du locker 2 Kisten hochwertiges Bier (relativ hoher Literpreis) als Normalkonsument. Schaffst du es die an einem Tag alleine auszutrinken? Also, unwahrscheinlich, dass die mit noch geringeren Einkaufspreisen als Supermarkt um die Ecke Verlust machen werden bei so einem Angebot. --BrilleUndBart 11:52, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Also zwei Kisten nicht, aber wir haben uns gedacht, dass man über den Tag verteilt mit Sicherheit pro Mann eine Kiste stemmt und dann halt noch Softdrinks und ähnliches für den Durst zwischendurch, man will ja nicht total abstürzen. Hunger hat man auch immer mal wieder... da wollte ich ja mal nachfragen, ob sich das rentiert.--Torpedo100 12:18, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Geh mal von einer Mischkalkulation aus. Da gehen auch Leute rein, die nur jurz was essen und trinken und dann noch was anderes vorhaben. Die zahlen dann für die, die sich zum Ziel gesetzt haben, sich den ganzen tag da durchzufuttern mit. Wenn es sich nicht rechnen würde, würden sie es nicht anbieten. --91.56.171.64 13:27, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
(BK) Der Pferdefuß: Auf der Website steht groß und deutlich inkl. Bier und Wein (nicht an Betrunkene oder Ju­gend­liche). Eine Kiste, ohne betrunken zu werden ... das Bier kann nicht gut sein. Dann doch lieber viel futtern. --Bremond 13:30, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ganz persönliche Meinung meinerseits: Mach Dir keinen Kopp um die Kosten, geh hin und genieß es. Durfte das UpH schonmal bewundern und es ist einfach klasse. Und solltest Du es wirklich schaffen, das UpH in den Verlust zu saufen, tust Du damit keinem armen kleinen Existenzgründerlein weh, da steckt jemand dahinter, der genug Geld haben dürfte und sowieso immer ein "Gutmenschen-Image" hat. :-) So wie ich ihn kennengelernt habe, erfreut er sich an dem Konzept des UpH und dreht nicht jeden Pfennig zwei Mal um. -- 188.105.50.229 17:44, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Danke für die Antworten: Wenn es einen interessiert, kann ich in paar Wochen ja schreiben, wie der Exzess im UpH gewesen ist. Hehe--Torpedo100 11:55, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Das funktioniert vermutlich da die wenigsten Leute so seltsam drauf sind, das sie 29 Euro zahlen um einen Tag "druchzuessen" und einen Kasten Bier dazu zu trinken. Zusätzlich sind die verwendeten Nahrungsmittel vermutlich einfach das billigste Zeug aus dem Großhandel. --81.200.198.20 12:38, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Wo befindet sich dieser Leuchtturm?

Gemälde

Gerade hochgeladen. Die Identifizierung ist sicher kein Problem für Freunde der deutschen (?) Küste. Leopold von Kalckreuth (1855–1928): Leuchtturm in Deichlandschaft. Signiert und undeutlich datiert. Öl auf Karton. 27 x 41,8 cm. --FA2010 12:29, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

mein Tipp: Datei:Arkonapeilturm.jpg, aber Leuchtürme sehen sich alle irgendwie ähnlich... --Duckundwech 12:40, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Kap Arkona hat eine Steilküste, da gibt es keinen Deich. NNW 12:42, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Isseäss? Jou.
Tippe auf Hamburger Leuchtturm in Cuxhaven, vielleicht ja eine Studie hierzu. --Aalfons 12:47, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Sankt Peter Ording (54° 17' N - 008° 39' E) <=> Hittfeld (Koordinaten: 53° 23′ N, 9° 59′), wo der Maler lebte. Manweissesnicht, Manweissesnicht... GEEZERnil nisi bene 13:04, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ähem: Zahl der Geschosse. SPO liegt weiter weg von Hittfeld als CUX. Und Cux hatte die Künstlerkolonie Duhnen, in der Leopold von Kalckreuth und andere Karlsruher verkehrten. --Aalfons 13:12, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
So eine richtige Geschoss-Zahl hat so ein typischer Wendeltreppen-Leuchtturm ja gar nicht, oder? Ich könnte mir vorstellen, dass der je nach Blickrichtung unterschiedlich viele Fenster übereinander haben kann. --Eike 13:20, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Die Tür ist im Photo ja am rechten Rand sichtbar, darüber drei Fenster, wie im Gemälde. Das unterste Fenster auf der linken Seite ist im Gemälde durch eine Laterne oder so was verdeckt. Blickwinkel unterscheidet sich in Gemälde und Photo vielleicht um 20 bis 30 Grad. --Wrongfilter ... 13:26, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Danke schon mal. Das sieht gut aus. Hier sieht man auch die Eingangspartie, die mir ziemlich charakteristisch erscheint. http://static1.akpool.de/images/cards/23/238964.jpg --FA2010 13:30, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Geschosse und Fenster in Warnemünde
@Eike: Du hast insofern recht, als dass man aus der Zahl der Fenster nicht auf die Zahl der Geschosse schließen kann. Aber selbst der schmale Nur-Wendeltreppen-Leuchtturm in Warnemünde hatte sechs eingezogene Böden (bei mindestens sieben unterschiedlichen Fensterhöhen). Der breitere LT Bremerhaven-Hoheweg hatte ebenfalls sechs mit innen umlaufender Wendeltreppe, aber da blieb auf den Böden sogar noch genug Platz für allerlei Einrichtungen. Risszeichnungen in Wiedemann, Das deutsche Seezeichenwesen (Hamburg 1998), der mich auch auf Cux gebracht hat. Auch schön: dies hier. Ich weiß zwar nicht, wie die Treppe in Cuxhaven gestaltet ist, aber das Gebäude scheint mir so breit, dass es wohl Geschosse hat, der in SPO übrigens auch.
FA2010s vorstehend verlinkte Postkarte mit der Türgestaltung, die heute anders ist, scheint mir als Beweis für die Gelöstheit der Frage übrigens ultimat zu sein. Blickrichtung ist übrigens zum Alten Hafen, die schwarzen Strukturen im Hintergrund könnten dann Kräne gewesen sein. @FA2010: Jetzt noch das Motiv mit dem oben verlinkten aus Magdeburg vergleichen (Bibliothek? das Museum direkt anmailen?), dann könnte man die Datierung (unsicher) eingrenzen. --Aalfons 13:41, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ultimat - gefällt mir! Hier noch einige historische Ansichten. Wie auf der Postkarte oben (und fast im Gemälde ...), der Windrichtungspfeil (vorletzte Aufnahme) ;-) GEEZERnil nisi bene 16:06, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Der Windsemaphor Cuxhaven steht im Rücken des Malers, genauer: schräg hinter seiner linken Schulter... --Aalfons 16:32, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Neijen! Diese Windpfeil - ganz, ganz, ganz oben auf dem Turm - auf den Postkarten zu sehen. GEEZERnil nisi bene 17:07, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
ʔʌx'zo::: --Aalfons 17:22, 17. Aug. 2011 (CEST) Verstehen tu ich das aber trotzdem nicht. Auf dem Gemälde ist kein Windpfeil drauf. Außerdem ist es dort stark bewölkt, da kann also i. d. R. kein seewärts gehender Wind entstehen wie auf dem Foto, wo nur leicht bewölkt und nach den Schatten passend mittags --Aalfons 17:41, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Speicher"verbrauch" beim Surfen - Testprogramm?

Das Surfen per Mobile ist eine ziemlich vertrackte Angelegenheit und die Aussagen zu den jeweiligen Tarifen bleiben leider mehr als nur schwammig, weil es eben stark von den eigenen Gewohnheiten abhängt, wieviel (Volume) man tatsächlich benötigt. Ich würde mir daher ein Programm für meinen PC wünschen, bei dem ich irgendwann den Zähler auf "Start" stelle und das mir dann (auch über mehrere Tage oder gar Wochen hinweg) in Summe das anzeigt, was ich an MB verbraucht hätte, wenn ich per Mobile statt per Festnetz gesurft hätte (dabei sollten ständige regelmäßige Zugriffe von Programmen (automatische Updates, Virenscannerupdates usw., die ja beim Smartphone/Pad nicht vorkommen) auch tatsächlich weggelassen werden. Gibt es soetwas? Und falls ja - wo? Chiron McAnndra 14:16, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

schau dir doch mal das FF-Plugin aboutme an, das malt Graphen für die Browsernutzung, was recht genau dem entsprechen sollte, was du suchst. rbrausse (Diskussion Bewertung) 14:23, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Klingt schonmal anschauungswürdig - hast Du es selbst schonmal verwendet? Gibt es Untersuchungen dazu, ob das Teil die gewonnenen Ergebnisse nicht ggf irgendwohin weitersendet? Ich vermisse nämlich soetwas wie eine Qualitätskontrolle bzw. Schädlichkeitskontrolle bei ADD-ONs - ähnlich wie bei Android APPs, von denen ein guter Teil unerwünschte Nebeneffekte hat, die natürlich nicht mit beworben werden. Chiron McAnndra 15:02, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
nöö, nie genutzt. Laut Beschreibung ist das ein Test für eine zukünftige Firefox-Funktion; damit ist es zumindestens denkbar, dass Daten an die Mozilla Foundation und/oder Corp. bzw Google übertragen werden. Code lesen macht da klug :) rbrausse (Diskussion Bewertung) 15:09, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich kenne zwar jetzt kein Tool das die Zählung vornimmt, aber das angesprochene Tool kann eigentlich den Zählung nicht korrekt durchführen. Es kann nur das zählen was der Browser empfängt oder hinaussendet. Viele Anwendungen komunizieren aber direkt mit dem Internet. Das bleibt verborgen. Es müßte schon ein Zähler sein der die Zählung über die IP Adresse durchführt. Ach, da fällt mir doch der TCPVIEW von Sysinternals ein. Der sollte das können. -- Alchemist-hp 23:00, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wireshark kann's. --94.134.199.85 23:10, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
wobei ja (wenn ich das richtig verstanden habe), das "Grundrauschen" gerade nicht interessant ist - da dürfte eine Messung über den Browser die Netznutzung bezogen auf ein Smartphone ganz gut abbilden. rbrausse (Diskussion Bewertung) 23:15, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wozu kann Wireshark alles Mögliche filtern? --94.134.220.192 09:22, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Android zählt den Traffic, sogar getrennt nach WLAN und mobilen Netzwerken, mit. Es gibt diverse Tools die die Werte auslesen und darstellen. Für den PC ist mir sowas nicht bekannt. --Da7id 15:02, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

suche einen Gerätenamen

--80.136.235.49 14:29, 17. Aug. 2011 (CEST) Wie nennt man ein Gerät, in das man ein Wort eingibt und das dann von dem Gerät ausgesprochen wird?[Beantworten]


mfg. Darius

Vorlesesystem? rbrausse (Diskussion Bewertung) 14:31, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Sweet Talking Ken? --94.134.199.85 14:37, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Computer. --Komischn 15:03, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Mein Amiga 2000 konnte das schon Ende der 80er. War aber etwas fummeling und hatte 'nen fürchterlichen englischen Akzent. War halt ursprünglich nicht für Deutsch vorgesehen. --Duschgeldrache2 20:34, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Es gibt ne Simpsons-Folge, in der Homer ein Frosch-Spielzeug mit dieser Fähigkeit hat (und sogar im Schlaf "Z Z Z Z" tippt)--Hagman 02:18, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Bücher für € 0,01

Bei amazon finden sich Angebote von Händlern, die neuwertige Bücher für einen Cent verkaufen (zB hier. Wo steckt da der Gewinn? Und wenn es keinen gibt, hat der Händler auch andere Motive als Altruismus? Gruß, --Φ 14:45, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Da werden 3 € Porto berechnet, obwohl der Versand deutlich billiger ist. Gruß, --NoCultureIcons 14:54, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
(BK) Die tatsächlichen Kosten für Porto und Verpackung belaufen sich auf weit weniger als 3 Euro, da zumeist als Büchersendung verschickt. --Komischn 14:56, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Leichte Lager- und Gebrauchsspuren. Sowas wie Mängelexemplar-Aufdrucke oder "Reported to publisher as destroyed" Vermerke? --94.134.199.85 14:59, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Anmerkung zu den "teuren" Portokosten. Bei den Versandkosten ist aber auch meist die Verpackung und der Arbeitsaufwand mit drin. Das muss ja auch irgendwie bezahlt werden. 3€ sind dafür IMHO schon OK. Grüße, --FirestormMD ♫♪♫♪ 15:44, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Die Bücher sind Ladenhüter, und damit die Angestellten nicht auf die Straße gesetzt werden packen sie für 1€ jeweils ein wertloses Buch ein und verschicken es, ABM quasi--Schtrollsch 17:28, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Lagerraum kostet Geld. Wenn die Aussicht auf gewinnträchtiges Verkaufen gleich null ist, ist es teurer die Ware weiter zu lagern als sie (beinahe) zu verschenken. -- 91.42.59.89 20:55, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Trojanerbefall

Moin,

mein rechner darf sich in letzter zeit häufiger mit trojanern rumschlagen. Im prinzip kein problem, Microsoft Security Essentials erkennt das zeuch und versägt es. merkwürdig nur das es täglich mit denselben possierlichen tierchen zu kämpfen hat. Als PC-laie vermute deshalb das irgendwo ein "leck" sein muss, das eine tägliche neuinfektion des systems bewirkt. Eine Idee was das sein könnte, oder ist das normal? Die windows-firewall ist auf standard, und der browser is FF6.

Gruß vom Segelboot polier mich! 14:51, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

klingt so als hätte MSE nicht alle Stellen gefunden, an denen sich dein Freund eingenistet hat. Zwei nichtdestruktive Varianten fallen mir ein: der Trojanerbezeichnung hinterhergooglen und nach Methoden suchen, den Rechner manuell zu entlausen oder mit einer Antivirus-Boot-CD einen Offline-Scan durchführen (Avira hat so was irgendwo im Downloadbereich, von anderen Herstellern gibt es auch welche) rbrausse (Diskussion Bewertung) 15:03, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Alle mögliche Software aktualisieren. Probier mal das... --Eike 15:04, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Am wichtigsten ist es, die Operation nicht am laufenden System durchzuführen. Sprich, besorg Dir eine DVD, auf der ein lauffähiges Betriebssystem und diverse Reinigungstools drauf sind. Von der DVD booten und die Reinigung probieren. Die gibt es oft bei den diversen PC-Zeitschriften. Viele Rootkits können sich prima verstecken, wenn sie beim Systemstart mit gestartet werden. --212.71.197.50 16:03, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

ich hab mal den update-check von Eike laufen lassen und mein java (das einzige wo er gemeckert hat) auf den neusten stand gebracht. Schaun mer mal, sonst werd ich wohl von der dvd/usb reinigen müssen. Gruß Segelboot polier mich! 16:24, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

upd: ein paar systeme waren noch im systemstart drin, mir lustigen namen wie oiwaz4r37435zvna4ho7nquri4h. Nach fleißigem deaktivieren u neustart war nur noch einer von 3 wieder da. bin dann dem link gefolgt und hab den ordner gemüllt u neustart u weg war er. im moment siehts ruhig aus. Gruß Segelboot polier mich! 16:50, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
hmm, leider nicht. --Segelboot polier mich! 11:23, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Dann musst du wohl doch den aufwändigeren, aber sichereren Weg gehen, also entweder mit Bootdisc wie von 212.71.197.50 vorgeschlagen oder eine komplette Neuinstallation. Backups brauchst du in jedem Fall. --Eike 13:20, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Firefox Erweiterungen

Ist es eigentlich zuviel verlangt, wenn man erwartet, daß ein Anbieter eines Programms die "Entfernen"-Funktion für Programmerweiterungen von Haus aus zur Verfügung stellt? Anscheinend müssen die Programmierer von ADD-ONs diese Funktion selber beisteuern - anders jedenfalls kann ich es mir nicht erklären, daß ich nun eine Erweiterung habe, die mit der neuen Firefox-Version nicht läuft, die ich aber - mangels einer entsprechenden Schaltfläche - nicht mehr wegbekomme. Solange ich also nicht den gesamten Firefox rauswerfen und völlig neu installieren will, wird mir diese Datenleiche bis ans Ende meiner Usertage erhaltenbleiben. Worin liegt denn da die Vernunft? Oder hat jemand eine Idee4, wie man trotz fehlender "Entfernen"-Buttons zuverlässig ADD-ONs auch wieder wegbekommt? Vielleicht gibt es ja ein ADD-ON, das das kann? DAS wäre doch mal eine wirklich sinnvolle Erweiterung. Chiron McAnndra 14:54, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

(BK)Gibt es bestimmt ein Add-On für. Ich hab das Gefühl, Firefox ist eigentlich nur ein leerer Container, den man erst per Add-On und Plugins mit Funktionen füllen kann. --94.134.199.85 14:57, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Klar ist das zuviel verlangt. Wer etwas geschenkt bekommt und dann noch rummault, ist extrem undankbar. Wie heißt es so schön: "Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul." Verlangen kannst Du nichtmal was bei einem Programm, für das Du bezahlst. Das mußt Du auch so nehmen, wie es ist. Dann und nur dann hast Du einen Grund zu meckern. --91.56.171.64 16:12, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Die Redensart, wonach man einem geschenkten Gaul nicht ins Maul schauen soll, stammt von denen, die kostenlos ihre alten Gäule los werden wollten. Daß eine Sache - nur, weil sie nichts kostet - über jede Kritik erhaben ist, halte ich für fragwürdig, denn ohne Kritik wäre das Programm kaum jemals verbessert worden.
Gibt es bestimmt ein Add-On für - wie heisst das denn? Chiron McAnndra 16:34, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Natürlich kannst Du kritisieren, Du kannst aber nichts verlangen. ;) --91.56.171.64 16:48, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Im Profilverzeichnis deines Firefoxes (unter Windows im Regelfall C:\Dokumente und Einstellungen\<hier dein Benutzername>\Anwendungsdaten\Mozilla\Firefox\Profiles\<generischer Name>.default) gibt es den Ordner Extensions, in dem sich die Add-ons befinden und auch löschen lassen. Firefox-Version und das problematische Add-On können auch noch eine Rolle spielen. --lyzzy 16:53, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Standardmäßig können Erweiterungen durchaus entfernt werden. Das gilt jedoch nicht für solche Erweiterungen, die nicht in das Profilverzeichnis von Firefox installiert wurden, sondern in das Programmverzeichnis (also z.B. "C:\Program Files\Mozilla Firefox\"). Das liegt möglicherweise daran, dass ein Programm Administratorrechte benötigt, um auf ein solches (Nicht-User-)Verzeichnis zuzugreifen. Du kannst die Extension aber manuell entfernen. Geh ins Programmverzeichnis von Firefox und dort in das Verzeichnis "extensions". Dort siehst du mehrere Ordner mit kryptischen Zeichenfolgen. Jeder Ordner enthält eine Erweiterung oder ein Theme. Einer dieser Ordner darf keinesfalls gelöscht werden, denn er enthält das Default-Theme. Um herauszufinden, welche Erweiterung in einem Ordner enthalten ist, musst du in diesem Ordner zum Beispiel die Datei install.rdf mit einem Texteditor öffnen. Dort steht dann unter anderem der Name der Erweiterung. Wenn du die richtige gefunden hast, kannst du den Ordner löschen. Vorsicht: Firefox vorher beenden.
Übrigens: Normalerweise werden alle Erweiterungen in das Profilverzeichnis (welches sich im Windows-User-Verzeichnis befindet) installiert. Dort können sie auch normal über Firefox wieder entfernt werden. Erweiterungen die dagegen in das Programmverzeichnis installiert wurden, landen dort meist, weil eine Drittsoftware sie dort abgelegt hat. Zum Beispiel Skype. Erweiterungen im Programmverzeichnis erscheinen bei allen Windows-Benutzern. Übrigens: Deaktivieren kann man die Erweiterung von Firefox aus immer, sie wird dann nicht mehr geladen. --Cubefox 21:56, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich habe noch nie gesonderten "Entfernen"-Code in ein AddOn einprogrammiert. Solange du ein AddOn als User in dein eigenes Profiel installierst, ist es über die AddOn-Vrewaltung generisch zu deaktivieren und auch zu entfernen. Auch ein AddOn, das nicht mit deiner aktuellen FF-Version kompatibel (und deshalb automatisch deaktiviert) ist, lässt sich auf diesem Wege deinistallieren. Der Mechanismus dazu liegt wie gesagt im allgemeinen von FF bereitgestellten Rahmen.--Hagman 02:15, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
@Cubefox - danke, der Griff ins Extensions-Verzeichnis hat geholfen.
@Hagman - Ich hab schon jede Menge Add-ONs gesehen, bei denen Firefox keinerlei Unterstützung zur Entfernung bereitstellt - Deaktivieren kann man, aber das Entfernen geht manchmal eben nur manuell. Chiron McAnndra 17:15, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Türe

<hüstel> ich ziehe aus meiner alten Wohnung aus. Der neue Vermieter ist etwas mühsam und hat mich Ablöse-mäßig gelinkt. ich verkaufe auch gerade die Türen die ich damals eingebaut habe. Aber zu meiner Frage: darf ich die Wohnung auch ohne Eingangstüre zurückgeben. Ist eine Sicherheitstüre und die will ich ihm nicht schenken, er hat auch keinen Anspruch darauf. Als ich die Wohnung bezog war eine zertrümmerte Türe mit einem Vorhängeschloss vorhanden - also unbrauchbar. Also meine Frage: brauch ich eine Türe, oder nicht. Am liebsten würde ich ihm keine drin lassen. Das ganze geschieht in Wien ;) --178.190.200.229 15:05, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Das österreichische Recht dürfte in diesem Bereich relativ ähnlich dem deutschen sein (ohne Gewähr) - nachdem Österreich in Teilen meines Wissens nach aber erstaunlich sozialistische Elemente hat(te), könnte ich mir allerdings auch eine größere Mieterfreundlichkeit vorstellen. In D sähe es wohl so aus, dass du die Sache (= die Wohnung) im gleichen Zustand zurückgeben musst wie erhalten. D.h. faktisch mit einer kaputten Tür - allerdings müsstest du beweisen, dass es damals so war. Ich gehe stark davon aus, dass du das nicht kannst (Fotos, mehrere Zeugenaussagen, Übergabeprotokoll vorhanden?) Kannst du es tatsächlich nicht, hast du vermutlich schlechte Karten. In diesem Fall würde ich dazu raten, vom Sperrmüll eine billige Tür zu kaufen und einzusetzen. Alternativ wäre es klug (je nach Charakter und Einstellung des Vermieters), mal vernünftig mit ihm zu sprechen und ihm die alte kaputte Tür ins Gedächtnis zu rufen - vielleicht lässt er ja mit sich reden. Aber wie gesagt: Stellt er sich stur, und hast du nicht wirklich passable Beweise für den miesen Originalzustand, dann wirst du um den Einbau einer - zumindest funktionierenden - Tür wohl nicht drumrum kommen. Die teure neue Tür würd ich ihm aber auf keinen Fall überlassen (musst du auch nicht), außer er leistet dafür was (Geld, Verrechnung mit Renovierungskosten, etc.) PS: Du schriebst "der neue Vermieter" - d.h. du hattest die Wohnung ursprünglich von jemand anders gemietet? Klingt nicht so gut für Dich, siehe oben zum "Sturstellen" des Vermieters... Fahr zum Sperrmüll... Pittigrilli 15:24, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ganz so eindeutig ist es auch in D nicht. Festeingebaute Gegenstände gehen nach einiger Zeit in den Besitz des Wohnungseigentümers über (sofern nicht etwas anderes vereinbart wurde). --79.199.74.82 15:29, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Der neue Vermieter wird ihm aber kaum beweisen können, dass die gute neue Tür nicht erst seit kurzem drin ist - oder, lieber Fragesteller? Pittigrilli 15:33, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Deutlich kompetenter als die (mehrheitlich Piefkes - äh deutschen) WP-dianer sind hier übrigens mit Sicherheit die freundlichen Mitarbeiter der kostenlosen Mieter-Rechtsberatung der Stadt Wien, Tel. 4000 25900 ;-) Pittigrilli 15:43, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
ich hab viel bessere Karten in der Hand: ich war oder bin Hausvertrauensmann. Die ehemaligen Hausmeister wohnen unter mir - die wissen wie es damals war. --178.190.90.97 16:20, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Leider verstehe ich nichts vom österreichischen Recht, aber nach deutschem Recht wird der Vermieter (genauer gesagt: der Eigentümer) nicht "nach einiger Zeit", sondern unmittelbar mit dem Einbau Eigentümer der Tür. Schlimmer noch: Meist darf der Mieter streng genommen noch nichtmal eine Deckenlampe wieder abschrauben, ohne vorher mit dem Vermieter geklärt zu haben, ob der sie nicht haben will.
Dem Eigentumsverlust, der durch die Verbindung mit der Mietsache eintritt, steht natürlich ein Anspruch auf Entschädigung gegenüber - aber er verhindert streng genommen, dass man seine selbst gekaufte Tür (oder die selbst gekaufte, in die Wohnung eingepasste Einbauküche!) einfach wieder abmontiert und mitnimmt. --Snevern (Mentorenprogramm) 17:08, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
verstehe. Ich werde ihm eine billige Türe einbauen, und die Sache hat sich. Vielleicht geb ich auch keine Türe hinein. Denn da laufen im Hintergrund ein paar Schwarzgeldsachen, die ich noch als Joker hätte. --178.190.90.97 17:17, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Snevern, hast Du einen Beleg für Deine Aussage? Auch wenn der BGH regionale Besonderheiten einräumt, kann ich mir nicht vorstellen, dass er mit seiner süddeutschen Auslegung gegen geltendes deutsches Recht verstößt. Und bei normalen Deckenlampen kann ich es ehrlich gesagt selbst für Schleswig-Holstein kaum glauben, dass man sie nicht mitnehmen darf. Manches Bild ist schwerer abzuhängen als eine Deckenlampe. Es könnte zu fatalen Konstellationen kommen, wenn das alles im Augenblick der Montage ins Eigentum des Vermieters überginge. --Grip99 03:13, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Beleg? Nein, ich bin zur Zeit fern der Heimat und damit fern meiner üblichen Recherchemöglichkeiten. Aber entscheidend ist die Frage, was Bestandteil des Gebäudes (und damit Bestandteil des Grundstücks) ist und was nicht. Türen und Fenster gehören in unseren Breiten normalerweise dazu, und es ist auch nicht üblich, dass der Mieter beim Einzug seine eigene Tür mitbringt und für die Dauer des Mietverhältnisses einbaut. Bei Einbauküchen ist das anders, und diesen Widerspruch zum bis dahin eigentlich geltenden Recht hat der Bundesgerichtshof jetzt als Tatsache akzeptiert und damit zumindest für Teile des Landes gewürdigt, dass die Bevölkerung (Mieter und Vermieter eingeschlossen) vom fortdauernden Eigentum an der Einbauküche ausgehen. Ich habe gerade gestern in einer Liste gelesen, dass sogar die Zentralheizung als Einrichtung und nicht als wesentlicher Bestandteil des Gebäudes anzusehen sei - in meinen Augen eine groteske Vorstellung. Derartige Listen entstehen eben manchmal durch Zusammenstellung von Einzelfallentscheidungen und erwecken damit den Eindruck, man könne als Mieter mal eben seine eigene Heizung da installieren und sie am Ende einfach so wieder mitnehmen - wie man die Deckenlampe abschraubt oder das Bild an der Wand abhängt.
A propos: Der Bundesgerichtshof weist zu Recht auf die Verkehrsanschauung hin. Und danach gehören zum Beispiel Bilder ganz eindeutig nicht zur Einrichtung des Gebäudes, Lichtschalter, Steckdosen und Deckenlampen dagegen schon. Eine Wohnung ohne Bilder an der Wand ist trotzdem eine Wohnung in ordnungsgemäßem, gebrauchsfertigen Zustand. Eine Wohnung ohne Steckdosen, und Lichtschalter nicht. Deswegen hat der Vermieter bei den Einrichtungsgegenständen (nach meiner persönlich, allerdings unmaßgeblichen Meinung gehören Stecker und Lichtschalter zu den Bestandteilen und nicht zur Einrichtung) die Möglichkeit, das dem Mieter gesetzlich eingeräumte Wegnahmerecht durch Zahlung abzuwenden, wenn nicht der Mieter ein Interesse an der Mitnahme geltend machen kann. Dieses Wegnahmerecht ist überhaupt nur deswegen gesetzlich geregelt, weil die mit der Mietsache fest verbundenen Gegenstände durch eben diese Verbindung Teil des Gebäudes (und damit unmittelbar Eigentum des Vermieters) geworden sein könnten. Das ist dem Mieter meist nicht bewusst, und das ist von ihm auch in der Regel nicht gewollt.
Die "fatalen Konstellationen" könnten sich im übrigen auch dann ergeben, wenn nicht im Augenblick der Verbinung, sondern erst nach einer irgendwie bestimmbaren Zeitdauer das Eigentum überginge. Nur wäre bis dahin die Rechtslage unklarer. --Snevern (Mentorenprogramm) 09:14, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wie baut man überhaupt als Mieter eine Zentralheizung ein? Wo steht denn da der Kessel? Zumindest bietet sich dann am Ende der Mietzeit das Mitnehmen nicht direkt an. ;-)
Bzgl. der Deckenlampen: Ich bin noch nie in eine Wohnung eingezogen, in der die Deckenlampen überwiegend schon hingen. Das waren immer nackte Glühbirnen, wenn überhaupt was leuchtete. Und umgekehrt habe ich die Wohnungen auch so hinterlassen. Das BGH-Urteil stellt auch klar darauf ab, ob im Allgemeinen der Mieter die Küche beim Auszug mitnehmen will. Das ist m.E. bei Deckenlampen noch weitaus wahrscheinlicher als bei Einbauküchen, die ja oft passgenau für die jeweilige Wohnung zusammengebaut wurden. Steckdosenrahmen und Lichtschalter habe ich dagegen in keinem Fall beim Umzug ab- oder anmontiert. Ich denke allerdings, dass man selbst diese beim Auszug mitnehmen dürfte, wenn man ein berechtigtes Interesse nachweist (und den Zustand beim Einzug bzw. Eigentümerwechsel wiederherstellt), also z.B. bei Montage von künstlerisch gestalteten Steckdosenrahmen.
Zu Deinen letzten zwei Sätzen: Zum Beispiel könnte man behaupten, dass man das Teil regelmäßig zur umfassenden Reinigung abschraubt und dann wieder anschraubt. Ist nur die Frage, ob der Richter das glaubt. --Grip99 00:51, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Merci. Ihr habt mir gedanklich weiter geholfen. --178.190.90.97 17:27, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

ich hab die Wohnung seinerzeit von der untersten Kategorie auf guten Standard aufgewertet. Was sprechen die Gesetz da. So viel ich weiß: schaut man dann durch die Finger. Ich werd es wohl darauf ankommen lassen MÜSSEN.--178.191.189.199 09:40, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Reden wir immer noch über österreichisches Recht? Denn dann muss ein anderer ran. Im deutschen Mietrecht ergäbe das einen spannenden Rechtsfall, mit möglichen Berührungspunkten zur Geschäftsführung ohne Auftrag, zur (aufgedrängten) Bereicherung und ähnlichem. Miet-Richter sind (in erster Instanz) Amtsrichter, und das sind meist die erfahreneren und selbständigeren (Anfänger werden dagegen oft erstmal Beisitzer am Landgericht, bevor man sie ganz allein auf einen Rechtsstreit losläßt). Und da können dann durchaus auch mal hemdsärmelige, aber sehr praxisnahe Entscheidungen dabei herauskommen.
In einem derartigen Fall käme es wahrscheinlich drauf an, ob die Arbeiten (ausschließlich) im eigenen Interesse des Mieters erfolgten; dann hätte er wohl keine Ansprüche auf Ersatz seiner Aufwendungen gegen den Vermieter. Vielmehr müsste er vermutlich Ansprüche des Vermieters abwehren, denn bei nicht genehmigten Veränderungen an der Mietsache hat er diese im Zweifel auf eigene Kosten wieder rückgängig zu machen. Der Vermieter hat vielleicht gar kein Interesse an einer höherwertigen Mietsache (weil er schlechter einen Mieter findet, oder weil er sie auf dem hohen Niveau halten muss, oder aus welchem Grund auch immer).
Oft ist für den Mieter dann der günstigste Weg, sich tatsächlich einen Teil der Kosten vom Nachmieter erstatten zu lassen - wenn's gelingt, hat damit das Problem in die Zukunft verschoben, vor allem aber auf den ahnungslosen Nachmieter abgewälzt, der eines fernen Tages seine Kaution nicht wiedersieht, weil der Vermieter damit die Beseitigung der unerwünschten Einbauten bezahlt (die ja dann plötzlich die des neuen Mieters sind - er hat sie bezahlt und damit vom Vormieter übernommen). Alles schon dagewesen. --Snevern (Mentorenprogramm) 20:48, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
ist etwas anders gelagert. Mietbestand ist eine 70qm Wohung um derzeit 218€. Das Haus wurde verkauft und etliche Spekulanten setzten sich wie Schmeissfliegen darauf und versuchten per Tricks die Miter zu vergrämen. Alles abgewehrt, sogar unter direkter Einschaltung des BMfJ. Nun wurde es wieder verkauft diesmal kam man und sagte man gebe etwas Geld dafür wenn man asuzieht. Dies hat sttagefunden wie bei einem Porkerturnier wo die betroffenen Parteien natürlich nicht aufgeklärt waren, no na ned! die erste Partei bekam für die selbe Wohnung 5 000€. die zweite konnte ich auf 11 000 freuen. Bei der dritten Partei war dann schon das Einstigsgebot bei 12 000 angelangt. Wobei man aber berücksichtigen muss, dass diese Wohnung heute um mind. 700€ vermieten kann. So gesehen ist ein Vermögensverlust bei den Parteien entstanden. Diese Wohungen sind auch nicht schwer zu vermieten, da die U-Bahn 2min netfernt ist und die komplette Infrastruktur nichts zu wünsche übrig läßt. Ich hab aber noch keine Berechnungswerte im Netz finden können. Jedoch dürfte die derzeitige Sachlage strittig und fast schon kriminell sein, da ein erheblicher Mehrwert für den Vermieter entsteht. Und wie gesagt, der Vermieter hat vor kurzem erst das Haus erworben. Ist also eine Spekulation und nicht wirklich Mietrecht. --91.113.91.135 11:07, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Und was genau willst du jetzt eigentlich wissen? --Snevern (Mentorenprogramm) 11:45, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
ob ihc mich weiterhin bescheissen lassen muss, nur weil ich ein Mieter bin und kein Vermieter. --91.113.91.135 11:57, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Nein, musst du nicht. Nach meiner subjektiven Einschätzung werden sogar die Vermieter häufiger beschissen als die Mieter - einer der maßgeblichen Gründe für die Knappheit an Mietwohnungen hierzulande. Ich könnte dir ohne nachzuschauen aus dem Gedächtnis locker ein Dutzend Leute aufzählen, die entweder das Vermieten aufgegeben oder zumindest ernsthaft darüber nachgedacht haben, oder die lieber in irgendwas anderes als in eine Mietwohnung investiert haben.
Und davon mal abgesehen: Was genau wolltest du jetzt eigenlicht wissen? --Snevern (Mentorenprogramm) 15:25, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Zwei Fragen zu Windows-Lizenzen

Ich habe mir ein neues Notebook gekauft und meine Mutter bekommt mein altes. Als Linux-User hab ich dieses damals ohne Windows-Lizenz gekauft. Weiß jemand, wo ich eine legale Version von Windows erwerben kann, die auf dem betagten Notebook noch brauchbar läuft (also Windows XP zum Beispiel?)

Zweite Frage: Mein Notebook kommt mit vorinstalliertem Windows 7 Professional. Ist es theoretisch erlaubt, dass ich diese Lizenz auch in einer VM benutze? Muss mir der Key und/oder ein Datenträger dazu zur Verfügung gestellt werden? --Dubaut 19:02, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Legale XP-Version siehe ebay für ca. 20 Euro (hier. Sollte natürlich SP3 haben und deutsch sein, manchmal werden auch ganz alte oder andere Sprachversionen (engl.) angeboten, also das Kleingedruckte lesen. Das mit der VM ist nicht so easy. Sony liefert zB auch zu den Vaio-Notebooks gar nix mehr mit. Begründung und "Empfehlung": Man könne sich ja ein Recovery-System auf DVD über Windows oder die bordeigene Sony-Software basteln. Das ist natürlich für den Hersteller sehr praktisch und für den Kunden nicht. Ob du so ein gerätespezifisches Recovery-System auf einer VM "from the scratch" aufspielen kannst, wage ich sehr stark zu bezweifeln. Ich habe mal versucht, von Sony einen Windows-Datenträger zu kriegen, keine Chance. Ob es wiederum rechtlich eigentlich ein Anrecht darauf gibt, weiß ich nicht. Ach ja: Ist es überhaupt erlaubt, das BS deines Notebooks auf einer VM zu nutzen? Soweit ich weiß, ist eine Windows-OEM-Lizenz an einen Rechner gebunden. Also auf ner VM auf einem anderen Rechner: nein, auf einer VM auf dem gleichen Rechner parallel: klares "vielleicht" ;-) Pittigrilli 20:58, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Auf dem Gerät klebt ja ein Windows 7 Professional-Pickerl mit einem Key. Den müsste ich ja eigentlich (und völlig legal) mit jeder Windows 7 Professional-DVD benutzen können, oder? --Dubaut 21:04, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wie gesagt, dein Win7 ist als OEM-Version (wenn so gekauft, hast du ja gesagt) mit deinem gekauften Rechner rechtlich (jedenfalls nach dem Willen von MS) gekoppelt. Es ist allerdings glaube ich legal, es auf einem anderen Rechner zu installieren - aber nicht als "Doppel" bzw gleichzeitig, denn du besitzt ja nur eine Nutzerlizenz. Das geht jetzt über meine Kenntnisse, aber es könnte sein, dass bereits dein Key auf die Win-DVD (die du ja eh nicht hast :-( für einen PC des Originalherstellers maßgeschneidert ist, so dass eine Installation auf nem anderen Rechnertyp fehlschlägt - aber das ist wirklich nur geraten. Müsstest du ausprobieren. Weiß jemand mehr?? Pittigrilli 21:11, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Nach demselben Recht, daß es den Leuten erlaubt, OEM-Lizenzen bei Ebay oder sonstwo zu verhökern, darf auch jeder, der eine Lizenz erworben hat (gleichgültig, ob mit einem Rechner oder ohne, ob vorinstalliert oder per Datenträger), sein Windows auf einem Rechner seiner Wahl installieren - völlig egal, auf welchem - solange er beachtet, daß er für jedes installierte Windows einen COA (also diesen offiziellen Lizenzaufkleber) vorweisen kann. Wo er den aufbewahrt, ist hierbei egal, solange er nicht vergißt, wo das gute Stück liegt bzw. klebt. Das angebliche "untrennbar verbunden" war eine Möchtegern-Bedingung seitens µ$ und ist - ebenso wie viele ihrer Versprechungen - nichts weiter als Schall und Rauch. Chiron McAnndra 21:21, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ok, und in der Praxis? Wenn der Fragesteller ein Sony-Notebook hat, und kriegt die Ori-DVD in die Finger (bei Sony wie ich schrieb unwahrscheinlich), klappt dann die Installation auf einer VM? Pittigrilli 21:28, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Bei meiner VM-Bastelei oben war das gar kein Problem. Für eine 30-Tage-Test-Installation muss nicht einmal ein Product Key eingegeben werden. --Rôtkæppchen68 21:38, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Und weil es so schön ist ..., so kann man die 30-Tage Test-Lizenz auch noch etwas verlängern. -- Alchemist-hp 22:38, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Zu der Lizenz auf "einem" PC: man kann sein Windows X-mal auf seinem PC installieren, auch paralell, also auch ein zweites Mal in seiner virtuellen Maschine oder noch einfacher auf einer zweiten Partition ein zweites mal. Nutzt man die VM + verschiedene Partitionen so kann man das olle Windoofs auch noch mehr als zwei mal auf seinem PC installieren. Es ist und bleibt immer noch der "einer" PC für den diese Lizenz gilt. -- Alchemist-hp 22:45, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Filme mit englischsprachigem Titel, aber anderem Originaltitel

Hallo! Ich habe heute erstmals bemerkt, dass der amerikanische Film Horrible Bosses in Deutschland anscheinend unter dem Titel Kill the Boss läuft. Mir ist es jetzt schon ein paar Mal aufgefallen, dass ein im Original mit einem englischsprachigen Titel (weil z.B. amerikanischer oder britischer) Film in Deutschland einen anderen, ebenfalls englischsprachigen Titel bekommt, der aber eben ein anderer Titel ist. Dazu folgende Fragen: 1.) Warum wird das gemacht? Okay, Englisch klingt vielleicht weltläufiger oder mehr nach Hollywood, aber warum bleibt man nicht einfach beim Original? 2.) Gibt es da noch ein paar prominente Beispiele? 3.) Hat einer einen Tipp (oder weiß es sicher), bei welchem Film das erstmals so gemacht wurde? --92.229.201.230 19:42, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Zumindest bei dem Beispiel "Kill the Boss" wurde offensichtlich schlicht ein simpleres Englisch gewählt, das auch jeder Deutschsprachige versteht, der überhaupt kein Englisch kann. "Kill" und "Boss" wird ja im Deutschen längst ebenfalls benutzt und "the" versteht dann im Zusammenhang auch jeder. "Horrible" und die Pluralform "bosses" sieht da im Vergleich schon deutlich fremdartiger aus. --Kripinalmolizist 19:52, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Aus dem Kopf: Englisch-Englisch "A Hard Day's Night", Deutsch-Englisch "Yeah, yeah, yeah!" ;) Grüße 85.180.203.107 20:27, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Anderes Beispiel: Bend It Like Beckham, in Deutschland als Kick it like Beckham – da ist der geänderte Titel für die meisten Nicht-Muttersprachler einfach verständlicher und eingängiger. Vgl. hierzu auch leo.org. --Svencb 20:52, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Radio Rock Revolution” hieß eigentlich “The Boat That Rocked”. “Reefer Madness” hieß eigentlich “Tell your Children”. “Love is the devil” hieß eigentlich “Love Is the Devil: Study for a Portrait of Francis Bacon”. “2 girls in love” hieß eigentlich “The Incredibly True Adventure of Two Girls in Love”. “Oscar Wilde” hieß eigentlich “Wilde”. --Rôtkæppchen68 21:00, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Taken aka 96 Hours --fl-adler •λ• 21:33, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Jupp, Taken und Bend It Like Backham waren die beiden anderen Beispiele, an denen mir das schon mal aufgefallen war. Ich dachte auch eher in diese Richtung und weniger an Fälle wie die genannten, in denen „nur“ der Untertitel weggelassen wird oder so. Und das ist dann eben etwas, was ich nicht ganz verstehen. Wer kommt zum Beispiel daraus, aus Taken nun 96 Hours zu machen…? Also gut, hat jemand einen Tipp für Frage 3?--92.229.201.230 23:18, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Das gibt es ja nicht nur bei Filmtiteln. Denglisch hat sich mittlerweile als eigenständige Sprache etabliert. Eine Sprache, die Englisch aussieht, aber nur für Deutsche gemacht ist. Viele dieser Sprachäußerungen werden von Angelsachsen gar nicht mehr verstanden, wie zum Beispiel das Wort "Handy".--Rabe! 09:42, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Das sind (unterstellte) Marktmechanismen. Einen Film zu drehen ist sehr teuer, damit er sich also lohnt müssen viele Leute ins Kino gehen. Filmplakate, Trailer und eben auch der Titel werden also auf das Publikum des jeweiligen Landes hin angepasst, damit der Film besser ankommt. Da eigentlich niemand so genau weiß, mit welchem Titel ein Film erfolgreich ist, alle aber unter großem finanziellen Druck stehen, kommen dabei manchmal skurrile Sachen raus. Gruß --stfn 09:55, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Der schwedische Film sv:Madicken på Junibacken wurde auf deutsch "Madita und Pim" genannt -- obwohl im ganzen Film kein Pim vorkommt ("Pims" ist nur ein Spitzname Maditas). --Neitram 11:24, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Nicht direkt zum Thema, nur Beobachtung: Mir fallen immer Doppel-Titel auf, die für die "Global-Gebildeten" den Originaltitel und für den #§@!schulabgänger eine deutsche Adaptation enthalten, wie z.B. Wag the Dog – Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt. Auch 'ne Strategie. GEEZERnil nisi bene 12:52, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Pims ist doch der Spitzname für Maditas Schwester Lisbet, oder nicht? --188.155.112.151 13:59, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Du hast recht, das hatte ich verwechselt!--Neitram 14:05, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Pseudooriginale Filmtitel gibt es nicht nur bei englischsprachigen Filmen: "Le fabuleux destin d’Amélie Poulain" war in der Schweiz als "Amélie de Montmartre" in den Kinos. --188.155.112.151 13:59, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

All about the Money heißt im Original All abouth the Benjamins. --217.252.146.128 17:49, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Kings of Rock – Tenacious D, OT “Tenacious D in The Pick of Destiny”, läuft heute abend im Fernsehen. --Rôtkæppchen68 14:56, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Frage zu Verwandschaftsgraden

Hier gibts ein tolles Video in dem aufgezeigt wird das so ziemlich jeder Amerikanische Präsident über ein paar Ecken mit dem englischen Königshaus verwand ist. [6] Ich frage mich. Ist das tatsächlich spektakulär oder kann man diese Verwandschaftsverhältnisse für jeden konstruieren wenn man lange genug sucht? --85.180.187.2 19:49, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Ich habe einmal(TM) wo gelesen, dass man über 5 oder 6 Ecken mit jedem Menschen auf der Welt verwand ist - so gesehen wundert mich das jetzt nicht, und das selbe wäre wohl auch nicht, zumal man das "Englische Königshaus" ja ziemlich weit fassen kann. --Dubaut 19:57, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
<huuuust> GEEZERnil nisi bene 20:35, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Man hat ja 2 Eltern, 4 Großeltern, 8 Urgroßeltern, 16,32,64,128... Wenn man das einfach mal weiterrechnet, kommt man zu der Erkenntnis, das jeder einzelne von uns rechnerisch bereits im Mittelalter mehr direkte Vorfahren herumlaufen haben müsste, als es damals überhaupt weltweit an Menschen gab. Das kann aber natürlich nicht sein und die Erklärung dafür ist, dass wir alle miteinander verwandt sind und von den gleichen paar Leuten im Mittelalter abstammen. --Kripinalmolizist 20:06, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Sonderfall des Kleine-Welt-Phänomens Yotwen 20:36, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
"Nachweisbar" - etwa jeder 2. Präsident... genetisch: jeder Präsident und auch jeder Truck-Driver... GEEZERnil nisi bene 20:42, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Mein Gott! Die Truck Driver stecken auch in der Weltverschwörung mit drin??!!!11elf! :) oki so was hatte ich bereits geahnt. Ich wollte das nur noch einmal bestätigt haben --85.180.187.2 21:11, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

11? Ich dachte 23...? Pittigrilli 21:22, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Die Antwort ist natürlich „42“! Das gilt auch für Truck driver (siehe schon G. Gabriel, „Er fährt 'nen 42 Tonner Diesel“). --Wwwurm Mien Klönschnack 10:18, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Siehe auch: Ahnenverlust --FA2010 22:20, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Noch nicht beantwortet: "kann man diese Verwandschaftsverhältnisse für jeden konstruieren wenn man lange genug sucht?" Nein, oder es kann sehr schwierig werden. Es gibt eine bestimmte Art Genealogen, die EXZESSIV adelige Familien (die meist sehr gut dokumentiert sind - Sichtbarkeitsfaktor!) dokumentieren. Auch gerade neu gewählte Präsidenten werden intensivst beforscht (als Obama President wurde, wurde der Verein für Computergenealogie vom ZEIT-Magazin kontaktiert. Sie wollten wissen "wie deutsch ist Obama" und es kam tatsächlich eine interessante Geschichte heraus - ein Vorfahre von ihm kam aus einem Nachbardorf hier im Elsass - ehe er nach Germantown ausgewandert ist - wir haben auch herausgefunden, WARUM er auswanderte...). Jetzt nimmt man diese sichtbaren Linien und findet - wichtig! - IRGENDEINE Verbindung - und Voilà! Mit genetischen Analysemethoden kann man das heute noch schneller und noch genauer machen. Die Welt ist ein Dorf... GEEZERnil nisi bene 07:11, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wenn man Kolonialländer betrachtet oder Vertreter aus höheren Gesellschaftsschichten (Adlige, Akademiker etc.) wird man aufgrund der hohen Mobilität durchaus Verwandtschaftsgrade rekonstruieren können. Vertreter der bodenständigen ländlichen Bevölkerungsgruppen in - sagen wir mal - Portugal und China werden sehr schlecht als verwandt zu bestimmen sein. Wenn ich mich recht erinnere, haben Genetiker zwar mal behauptet, dass die gesamte Weltbevölkerung außerhalb Afrikas von nur sieben Frauen abstammt. Das wird jedoch durch schriftliche Quellen nicht zu untermauern sein.--Rabe! 09:36, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich erinnere mich, dass sich besagte Genetiker damals auf die Mitochondriale DNA bezogen, siehe auch Mitochondriale Eva. --stfn 10:03, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Mitochondriale DNA (Normaltest) sagt (a) etwas über die direkte gemeinsame Mutterlinie aus und (b) erlaubt keine sehr genaue Differenzierung. Ich habe bereits mehrere - mir vorher "unbekannte" - Menschen getroffen, mit denen ich die gleiche Evas-Tochter als (Vor-)Urmutter gemein habe.
Die Vaterlinie ist weit aussagekräftiger. Zwei Männer können über eine relativ einfache Bestimmung herausfinden, wie viele Generationen der gemeinsame Urahn zurück liegt. Bis 100/200 Generation ist die Streuung (in welcher Generation der gemeinsame Urahn lebte, relativ klein, danach öffnet sich die Schere) und a priori 150.000 +/- 50.000 Jahre zurück hängt jeder Yahoo hier in der Auskunft mit dem anderen Yahoo - den er gerade erbittert mit Edit-War überzieht - familiär zusammen. Yup, that's it, brothers! GEEZERnil nisi bene 11:56, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Mit genetischen Analysemethoden kann man das heute noch schneller und noch genauer machen. - schick uns mal ein Bild, wie Du Obama um einen genetisch auswertbaren Abstrich bittest. *fg* Chiron McAnndra 16:32, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Parteien für Coffeeshops in Berlin?

Setzen sich die Berliner Grünen für Coffeeshops in Berlin ein? Mit anderen Worten, kann man davon ausgehen, dass dies durchgesetzt wird, wenn Renate Künast Bürgermeisterin ist? --Hirnsch. 21:43, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Weißte was, du Hirnsch., frag die doch einfach mal. Kostet nix, und wir werden von dir nicht genervt. Gruß --Schlesinger schreib! 21:46, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wahlprogramm, Seite 44. Kann sich jeder selber ein Bild machen. Gruß, --NoCultureIcons 21:51, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Naja, Schlesinger, aber was den Leuten an den Wahlwerbung-Ständen oder auch auf Plakaten versprochen bzw. suggeriert wird, kann sich doch z.B. vom detaillierten Wahlprogramm unterscheiden. Darüberhinaus darf man doch nach Meinungen fragen bzgl. Prognosen und Szenarien von Mehrheitsverhältnissen. Auch das gehört m. E. zu "Wissensfragen" dazu, oder etwa nicht. -- Hirnsch. 22:31, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
[bk] das BtMG ist Bundesrecht, ein Land kann da alleine nichts machen. rbrausse (Diskussion Bewertung) 22:34, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

"kann man davon ausgehen, dass dies durchgesetzt wird, wenn Renate Künast Bürgermeisterin ist?" Diese Frage ist herrlich naiv. Nein, kann man natürlich nicht, Wahlprogramme sind meist das Papier nicht wert, auf das sie gedruckt werden. --FA2010 22:32, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

@Rb: Ein Modellversuch wie im Programm erwähnt dürfte rechtlich doch drin sein? Geht ja für harte Drogen und in anderen Bundesländern auch. „Kontrollierte Abgabe weicher Drogen“ hört sich allerdings albern an. --Aalfons 23:43, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Disclaimer: hab weder rechtlich noch medizinisch etwas zu melden, das ist Halbwissen aus der Zeit als ich in einem Krankenhaus arbeitete
so weit ich weiß werden alle Drogenprogramme medizinisch begründet, über die Verschreibungsverordnung. die Fragestellung klingt mir eher so, als ob eine Art "befreite Zone" für den Haschischverkauf angestrebt werden soll, das lässt mMn die aktuelle Gesetzgebung nicht zu rbrausse (Diskussion Bewertung) 00:01, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Die Frage, ob es aufgrund der Bundesgesetzgebung überhaupt möglich wäre, eine kontrollierte Abgabe in Form von Verkaufsstellen, also auch gastronomischen Einrichtungen, zu betreiben, stellte sich mir auch das erste Mal, als ich davon in den Print- oder Onlinemedien (weiß nicht mehr genau) las, dass die Grünen dies durchsetzen wollen, wie auch einige andere Parteien und politische Bewegungen. -- Hirnsch. 00:09, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
rbrausse, in den Niederlanden sind die Coffee Shops laut Wikipedia und anderen Quellen keine rechtlich befreiten Zonen, der Verkauf (immerhin, Verkauf) und Konsum wird also auch dort nur geduldet, ist aber nicht legalisiert. Voraussetzung für die Duldung in Form von Erteilung einer Lizenz sind fünf (?) Kriterien, die eingehalten werden müssen und ordnungsamtlich kontrolliert werden, wie z.B. Mengen nur für den Eigenbedarf. -- Hirnsch. 00:13, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wieso hört sich "kontrollierte Abgabe weicher Drogen" albern an, ist es denn so viel anders als die derzeitige "Straffreiheit des Besitzes einer Geringen Menge unter bestimmten Voraussetzungen"? -- Hirnsch. 00:17, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wieso hört sich deine Frage so an, als ob du überhaupt keine Auskunft willst, sondern eigentlich ein Palaver zu einer möglichst provokanten Frage anzetteln möchtest? Trollforschung im Selbstversuch? Man weiß es nicht... --Joyborg 00:31, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Abgesehen von dir und noch einem anderen Edit sind alle weiteren bisherigen Antworten eigentlich sachlich und diffamieren nicht. Ich könnte deinen Edit löschen, aber was solls. -- Hirnsch. 00:52, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
:-)) Ui echt, du könntest meinen Edit löschen? Hammer. --Joyborg 01:28, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Du würdest ihn ja revertieren. -- Hirnsch. 01:42, 18. Aug. 2011 (CEST) [Beantworten]

Radiallüfter koppeln - bringt das was?

bringt es was, Radiallüfter hintereinander zu koppeln? Ich habe es mal getestet und das hörbare Geräusch wird deutlich höher, es erscheint also so zu sein, dass die Lüfterräder höher drehen. Allerdings fiel es mir schwer, subjektiv festzustellen, ob der Luftstrom größer geworden ist. Irgendwie fühlte sich der "Luftdruck" genau so an wie bei nur einem Lüfter. Lässt sich aus den "höheren" Geräusch, also der erhöhten Drehzahl ableiten, dass dementsprechend mehr Luft gefördert wird? --95.112.225.212 23:01, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Nein, du kannst das Luftvolumen nicht wirklich steigern. Durch die leichte Drehzahlerhöhung könnte sich der zwar minimal beim Zweiten erhöhen, aber der erste schöpft eigentlich immer noch die gleiche Luftmenge (Wenn man jetzt mal die leicht erhöhte Druckdifferenz infolge des Unterdrucks auf der Abgabeseite ausser acht lässt). Du läuft sogar Gefahr das dir der zweite Lüfter gar keine Luft mehr schöpft (bzw. deutlich weniger), weil die Drehzahl zu hoch ist und es zu einem Strömungsabriss kommt (Hätte auch eine Abnahme des Widerstand zur Folge, und auch das erzeugt eine höhere Drehzahl). Der zweite Lüfter erhöht dir höchstens die Luftaustrittsgeschwindigkeit, was vor allem mehr Lärm macht, nicht aber keine deutliche Luftmengensteigerung (gilt eigentlich auch für in Serie geschaltete Axiallüfter). Die Luftmengensteigerung die du so erreichen kannst, wird kaum im einstelligen Prozentbereich sein, und da auch im unteren Bereich (1-2% mehr kann ich mir fast nicht vorstellen). Eine deutliche Luftmengensteigerung erreichst du nur beim Parallelbetreib. Denn Radiallüfter sind als Einzelkämpfer konstruiert, sprich die haben alleine den höchsten Wirkungsgrad, also sollte man sie auch so einsetzen.--Bobo11 23:16, 17. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Axialventilatoren werden in der Lüftungstechnik häufig in Reihe betrieben, um eine Druckerhöhung oder eine größere Wurfweite zu erzeugen, z.B. in Garagen, Tunneln oder Viehställen. Radialventilatoren schleudern die Luft im Prinzip nach außen, so wie eine Wäschetrommel. Die Förderleistung ist daher auch von der (strömungsgünstigen) Form des Gehäuses abhängig. Eine direkte Reihenschaltung bringt deshalb eher wenig. Es kommt aber vor, dass in einem Lüftungskanal ein zweiter Radialventilator als "Schubventilator" eingesetzt wird, wenn hier der Druck nicht mehr ausreicht (z.B. lange Fabrikhalle, an deren Ende wegen eines Umbaus mehr Luft benötigt wird). --Optimum 18:52, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
@Optimum das mit den Axiallüfter stimmt nur bedingt. Denn auch der einzelne Axiallüfter schöpft bei gleicher Drehzahl immer das gleiche Luftvolumen (Im Umschlossenen System). Klar du kannst das Luftvolumen mit einem zweiten Lüfter zusätzlich beschleunigen (Ist meist aber nur bedingt sinnvoll). Nur da kannst du mit den Axiallüfter viel besser mit dem Luftstrom arbeiten. Denn da macht die Luft im Ventilator keinen Knick wie im Radiallüfter. Und es reichte eben wenn du regelmässig eine Teil der Luft neu beschleunigst, um einen Luftstrom in Bewegung zuhalten, z.b. damit die Luft im ganzen Tunnelquerschnitt in Bewegung bleibt. --Bobo11 23:29, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
@Bobo11: Zweistufige Axialventilatoren für Garagenabluft oder Entrauchung sind heute Stand der Technik, z.B. hier(pdf ganz unten). Dabei müssen große Mengen schadstoffbelasteter Luft in kurzer Zeit ausgetauscht werden, was entsprechend hohe Drücke in den Leitungen erfordert. --Optimum 16:33, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

18. August 2011

Wie färbe ich eine Kuh ein?

Welche Farbe kann man verwenden, um eine Kuh einzufärben? Möglichst so, dass man sie ein paar Tage/Wochen der Witterung ausgesetzt auf der Weide stehen lassen kann, aber so, dass man die Farbe wieder runterbekommt. Der Artikel Milka-Kuh schweigt sich leider darüber aus. --91.56.171.64 02:48, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Wieso willst du denn die Farbe wieder runterbekommen, glaubst du, die für die Werbung gezüchteten Milka-Kühe wollen ihre Flecken verlieren und von ihren Artgenossen gemieden werden? Ansonsten nimm Tattoos, die Frage ist natürlich, wie man die Haare auf der Kuhhaut effektiv mitfärbt. -- Hirnsch. 03:25, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Frag doch mal in einem Hundesalon. Manche färben ja auch ihre Pudel ein, und die Farbe könnte für Kühe auch ungiftig und wieder entfernbar sein. Ich denke, die Farbe wird sich vielleicht wie bei Menschen auch einfach auswachsen. --Sr. F 07:34, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
(BK)Sprüh das Viech doch mal mit Ninhydrin ein. --Rôtkæppchen68 07:35, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
man färbt sie mit Pigmenten. Solltest in den Farbenfachhandel deines Vertrauens gehen. Glaube mir, die freuen sich über so eine Aufgabe! Vor allem dann, wenn du auch eine Farbe kaufst. --178.191.189.199 07:41, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich meine gelesen zu haben, dass das Einfärben der Milkakuh/ von Tieren gegen das deutsche Naturschutzgesetz verstösst und hier eine Sondergenehmigung mit strengen Auflagen notwendig ist. --87.175.253.28 09:24, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Also ich würde eher den Weg ins Reformhaus/Ökoshop empfehlen, und mich da mit der Verkäuferin unterhalten. Was für Kleinkinder ungefährlich ist, kann für Rindviecher nicht schlecht sein. Beispielsweise dürfte Spinatextrakt (oder eine preiswerte Alternative) oder Rote Beete Saft auch eine "Färbewirkung" haben, ebenso kann man leicht gelb-braune Töne herstellen, die unter Licht und durch den Schweiß des Tieres auf "natürliche Weise" wieder entfernt werden können. Die "lila" Kuh war wohl eher ein Problem, da es echte Farbe war. Ansonsten widerspricht das Färben von Tierfell nicht dem Naturschutzgesetz, sondern wohl eher den Grundsätzen des Tierschutzgesetzes.Oliver S.Y. 10:23, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Füttere Kaliumpermanganat zu. --Wwwurm Mien Klönschnack 10:27, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Wasserlösliche und ausbürstbare Farbe wurde in einer mühsamen, zwei Stunden dauernden Prozedur mit Schablonen auf die linke Kuhseite aufgetragen.(die arme kuh), vgl. weblink im artikel;), und siehe weiters Lebensmittelfarbstoff & sei freundlich zu deiner kuh& machs nicht. mfg --gp 10:52, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wende dich an einen Friseur. Was Menschenhaare färbt, funktioniert sicher auch bei Kuhhaaren. -- ⅃ƎƏOV ИITЯAM WW 11:03, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
PS: Laut Tierschutzgesetz ist es erlaubt, männliche Ferkel ohne Betäubung zu kastrieren, siehe Schweineproduktion#Ferkelaufzucht. Falls es verboten sein sollte, die Ferkel bunt zu färben, würde mich das nicht wundern.
Man merkt an den Antworten, dass hier viele Bauern unterwegs sind :-) Es gibt spezielle Viehzeichenfarbe, schau zum Beispiel mal unter www.raidex.de. Allerdings finde ich es tatsächlich einen eher respektlosen Umgang mit Deinem Tier, es zum Spaß anzumalen. --Rudolph Buch 12:38, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
<offtopic>Ach vielleicht ist es auch nur eine Bünder Bauer und will für die Jagtsaison vorbereitet sein =). Respektlos gegenüber dem Tier, ist dann ein auffälliges Umfärben sicher nicht. Aber wenn ich daran denk das da mal eine Saanenziege anstelle einer Gämse geschossen wurde bezweifle ich die Wirkung einer Umfärbung. --Bobo11 12:46, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Vielleicht freut sich ja das Tier darüber, dass es so schön bunt ist. -- ⅃ƎƏOV ИITЯAM WW 13:19, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Mit Irfanview ist es doch soo einfach, tierschutzgerecht eine lila Kuh zu erzeugen. Nur an der Marslandschaft muss ich noch was machen... --Rôtkæppchen68 15:59, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Frag doch mal einen Kuhfitter. Heute gar keine Landwirte hier? --Optimum 18:21, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Trolle und Kühe bitte nicht füttern! --178.112.41.135 14:49, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Bei Trollen ist das okay, aber Kühe wollen in Zeiten der Yvi-Live-Berichterstattung durchaus gefüttert werden. --Wwwurm Mien Klönschnack 16:49, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Verständnisproblem

Hoi zusammen, stolpere gerade über folgenden Satz, dessen Bedeutung sich mir gerade einfach nicht erschließen will: On this showing, there was a swing of something in the order of $2,000 millions in lending by the United States between the eighteen months from 1 January 1927 to 30 June 1928, and from 1 July to 30 September 1929, $1,275 million in new foreign securities, minus $100 million in direct investment, plus, perhaps, $700 million in outstanding securities. Vermutlich stehe ich hier schlicht auf dem Schlauch, aber irgendwie erkenne ich die grammatische Struktur (und damit die Bedeutung) gerade überhaupt nicht (dachte anfangs, dass sich swing auf jede der Zahlen bezieht, aber warum dann minus weiter unten – noch dazu, weil in Wahrheit lending ebenso abgenommen hat?). —Pill (Kontakt) 02:48, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Gibt es zu diesem Satz auch einen Kontext? --79.224.248.158 07:37, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
M.E. bedeutet das: "Während dieses Auftritts war es ein Zug von circa 2 Mrd in Anleihen durch die Vereinigten Staaten während der 18 Monate vom 1. Jan. 27 bis zum 30 Jun. 28, und vom 1. Jul. bis zum 30 Sep. 1929, darunter 1.275 Mio in neuen Anleihen, minus 100 Mio Direktinvestitionen, plus in etwa 700 mio in noch nicht ausgegebenen Anleihen."
Das Minus bedeutet, dass die Anleihen entweder Wandelanleihen waren, die als Investitionen gewertet werden können und somit ja nicht als geliehen gelten. Yotwen 08:12, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Moment, „swing in lending“ ist, praktisch ausgedrückt, ein (Um-)Schwung in der Anleihenbegebung. Schau mal, wie groß die Unterschiede pro vergleichbarem Zeitraum sind! --Aalfons 14:41, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Was soll denn bitte "während dieses Auftritts" und "ein Zug in Anleihen" heißen? Nein, ich würde das ungefähr so übersetzen: Nach dieser Berechnung erhöhten die Vereinigten Staaten in den achtzehn Monaten von 1. Januar 1927 bis 30. Juni 1928 sowie vom 1. Juli bis zum 30. September 1929 ihr Engamgement im Ausland um 2.000 Millionen Dollar: durch neue Investitionen in ausländische Papiere in Höhe von 1.275 Millionen Dollar, abzüglich 100 Millionen Dollar Direktinvestionen und zuzüglich etwa 700 Millonen Dollar bereits fälliger Wertpapiere. Das ganze macht nur Sinn als Erläuterung zur Tabelle darüber (hier), die den Kapitalabfluss aus den USA darstellt nach drei verschiedenen Berechnungsmethoden. Gut geschrieben ist es m. E. überhaupt nicht, viel kryptischer kann man kaum vor sich hinbrabbeln in der Makroökonomie. --FA2010 14:40, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Sind in den ICE-Toiletten Rauchmelder?

Ja, Rauchen gefährdet meine Gesundheit, aber sieben Stunden auf Entzug... 93.196.47.158 07:50, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Raucherabteil? -- Chaddy · DDÜP 07:52, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Gibt's schon seit mehreren Jahren nicht mehr. --Wrongfilter ... 07:58, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
vlt solltest einen Schnupperkurs bei den Muslimen machen und einmal den Ramadan ausprobieren. 16 Stunden, weder rauchen noch trinken oder essen und an Sex ist gar nicht zu denken. Bin zwar kein Muslim. Aber die Aktion als solche find ich cool. --178.191.189.199 07:59, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich fahr nur selten Zug und bin außerdem Nichtraucher.^^ -- Chaddy · DDÜP 21:50, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Soweit ich weiß, sind dort tatsächlich Rauchmelder. Wenn der Zug halbwegs planmäßig fährt, ist meist etwa alle drei Stunden ein längerer Stop (>5min) eingeplant: Dann rennen wir Süchtlinge auf den Bahnsteig (Toleranzzone suchen!), machen drei tiefe Lungenzüge und springen wieder auf. Furchtbar, ich weiß. Grüße 85.180.203.107 08:41, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
In der HLB sind Rauchmelder auf der Tioletten, im ICE wage ich es zu bezweifeln, weil dort meines Wissens nicht expleziet drauf hingewiesen wird, und es mit Sicherheit etliche Fehlalarme geben würde, ein Grund mehr Raucherabteile einzuführen.84.58.199.63 09:42, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Spätestens wenn der 10te Süchtler von der Sprinkleranlage durchnässt wurde wird es sich herumsprechen, dass man dort besser NICHT rauchen sollte - so geschehen bei den ÖBB :-) --Dubaut 10:19, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Vor allem, weil unter Umständen auch die anderen Fahrgäste durchnässt werden und sich den Verursacher dieser unfreiwilligen Dusche entsprechend vorknöpfen.--Schaffnerlos 10:32, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
@Schaffnerlos, bei der ÖBB hat es meines Wissens nur im WC eine Sprinkleranlage (jedenfals wenn wir jetzt mal von denn Orten reden wo der Passagier hinkommen sollte). Udn wenn die richtig eingestellt ist, lösst nur die aus wo auch der Raumelder angesprochen hat (alles andere wäre dumm, wegen möglichen Folgeschäden) Und in der Regel wird nur der nass der sich darin aufgehalten hat, welcher in der Regel auch der ist der den Sprinkler ausgelösst hat (es trifft in der Regel also den richtigen).--Bobo11 12:13, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]


Kondom übern Rauchmelder. Problem gelöst. --46.223.137.158 20:41, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Ich hab mal erlebt, das in einem ICE eine Durchsage kam : "Das Rauchen ist in diesem Zug grundsätzlich nicht erlaubt, das gilt auch für die Behindertentoilette in Wagen 7" Sorgte für allegemeine Erheiterung der Reisenden. Catrin 22:30, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Ja Caterin, das ist typische Durchsage nach dem ein Rauchmelder angesprochen hat. Meines Wissen hupen die Rauchmelder in der Toilette nicht einfach los, die geben einen stillen Alarm bzw. lössen eine automatische Durchsage ans Zugpersonal aus (Panikvermeidung). Das sich das Personal dann -meist leicht genervt- zu oben genannter Durchsage durchringt, ist danach durchaus verständlich.--Bobo11 23:13, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Ich sag nur E-Zigarette. Da haben wir sogar nen Artikel dazu: Elektronische Zigarette. Ich mach das nun seit 3 Monaten. Das sollte auch im Zug gehen. Ich habe gehört Ryanair erlaubt das (die Lufthansa noch nicht). Also was Johnny Depp und ich machen, kann nicht verkehrt sein. :-) --Hosse Talk 11:30, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Man hält es auch als Raucher solange ohne Zigaretten aus. Es ist eher die Vorstellung und das ständig dran denken, was einen fertigmacht. Also nicht dran denken! Jedenfalls, so gut das geht. Dann ist auch eine siebenstündige Fahrt unter dem Gesichtspunkt kein großes Problem.
Aber es war schon schön, bei runtergeschobenem Fenster den Kopf in den Fahrtwind zu halten und eine zu rauchen. Tempi passati. Rainer Z ... 14:47, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Kannst das ja mal austesten. Den Zigarettenrauch auf den vermeintlichen Rauchmelder blasen uns dann sich schnell aus dem Staub machen ;-) --178.112.41.135 14:56, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Arbeitsplatzbeschreibung

Ich lese immer wieder: gehört zur Arbeitsplatzbeschreibung eines Bundespräsidenten .... usw.... ? Gibt es überhaupt eine Dingsda für einen Buprä oder für Politiker generell? --91.115.49.110 11:32, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Nö, dieses Journalistenwort dient zugleich der Entzauberung und Verpflichtung. --Aalfons 11:34, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
wird also lediglich auf Gesinnung und Vertrauen Wert gelegt. Oder versteh ich was falsch? --91.115.49.110 11:36, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Mit Google => "Arbeitsplatzbeschreibung eines Bundespräsidenten" <= lese ich es nur 8 Mal (und die unteren sind der gleiche Text). Also eine eher seltene Erwähnung seiner Job Description ... ;-) GEEZERnil nisi bene 11:45, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
AH! OK, Danke. --91.115.49.110 11:49, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

a) Arbeitsplatzbeschreibung für Politiker: Es gibt manche Veranstaltungen/Abstimmungen, wo Anwesenheitspflicht herrscht, ansonsten können die machen was sie wollen. In dieser Hinsicht hatte sich Carl-Eduard von Bismarck vor ein paar Jahren besonders hervorgetan. Ob das dann aber für deren politischer Karriere, insbesondere einer Wiederwahl, zuträglich ist, mag ich zu bezweifeln. Also gibt es eine gewisse Arbeitsplatzbeschreibung, die der Wähler vom Gewählten erwartet. Da kommen wir direkt zu

b) Wenn es ein Politiker ins Schloss Bellevue schaffen will, muss er immer mal wiedergewählt werden und so die Karriereleiter hinaufsteigen. Theoretisch könnte er tun und lassen was er will, praktisch hat er also Vorgaben, die wir ihm diktieren.

c) Wenn es also ein Politiker darauf anlegt, nicht wiedergewählt zu werden, könnte er den ganzen Tag in der Sonne liegen und nichts tun. Wenn er den öffentlichen Druck nicht fürchtet und auch kein Problem damit hat, noch in 50 Jahren als Faulpelz bekannt zu sein, kann er bis zu seiner Abwahl machen was er will. Das man mit einer solchen Einstellung sogar Regierungschef werden kann, sieht man an Mr. Bunga Bunga Silvio Berlusconi.--Torpedo100 11:54, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

also heiße Luft zum Staub aufwirbeln reicht nicht unbedingt? --91.115.49.110 11:57, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ob dir solch ein Politiker imponiert, weiß ich nicht--Torpedo100 12:18, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Was in die Richtung ginge, wären Bundespräsident_(Deutschland)#Aufgaben_und_Befugnisse, aber "Arbeitsplatzbeschreibung" hat tatsächlich den bereits oben beschriebenen pappigen Beigeschmack. GEEZERnil nisi bene 12:26, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
super, Danke. Die Vereidgungsformel drückt die Pflicht aus ihm heraus und auf ihn auf. Kann man ihn wegen einen Verstoß gegen so einen Eid belangen? Nicht das ich jetzt wüsste ob es so einen Fall gäbe. Aber ist dies dann Meineid und gerichtlich belangbar? --91.115.49.110 12:43, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Eine grundsätzliche Beschreibung der Aufgaben ergibt sich aus den verfassungsrechtliche Grundlagen Art. 54 bis 61 GG und weiteren im Verfassungstext verstreuten Stellen [7]. Konkreter sind da wohl diese Seiten des Bundespräsidialamtes hilfreich: Amt und Aufgaben. --84.191.18.125 14:32, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Vielleicht sollte man (angesichts des Bunga-Bunga-Beispiels und des Gedankenspiels des lustvollen Nichtstuns) noch anmerken, daß der Bundespräsident zwar während seiner Amtszeit strafrechtliche Immunität genießt, aber er kann unter bestimmten Voraussetzungern durchaus aus seinem Amt entfernt werden.
Für ein Amtsenthebungsverfahren, etwa bei vorsätzlicher Verletzung von Verfassung oder Bundesgesetzen oder einem Organstreit zwischen Parlament und Bundespräsident, muß eine entsprechende Klage von mindestens einem Viertel der Mitglieder des Bundestages oder des Bundesrates beantragt werden, diese muß der Bundestag oder Bundesrat mit Zwei-Drittel-Mehrheit beschließen und daraufhin kann das Bundesverfassungsgericht ein Amtsenthebungsverfahren einleiten (Art. 61 GG). Eine zweite Möglichkeit ist der Verlust der Wählbarkeit des Bundespräsidenten, beispielsweise bei der Einweisung in eine psychiatrische Anstalt oder der Bestellung eines Betreuers. --84.191.18.125 17:51, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Drohende e-mail Deaktivierung

Mein ehemaliger e-mail Anbieter (AOL, nicht mehr in Deutschland ansässig) verlangt per e-mail eine Verifizierung des Accounts mit User name, Passwort und Geburtstagdatum; ansonsten drohe eine Deaktivierung des Accounts innerhalb 3 Tagen. In dieser e-mail ist auch ein Copyright-Zeichen und es scheint auch wirklich von AOL zu kommen. Kann der Anbieter das Passwort einfach abfragen oder sollte ich es besser nicht angeben (ist ja eigentlich geheim). Schon mal danke.--109.192.95.211 12:04, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

was für ein Copyright-Zeichen meinst du denn? --91.115.49.110 12:06, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Nein, die Email ist nicht echt. --Zulu55 12:07, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

{{Erledigt|Zulu55 12:07, 18. Aug. 2011 (CEST)}}[Beantworten]

Nein, das ist ein Pishingmail. Ein guter Anbieter wird dich NIEMALS nach dem Passwort fragen. Sondern dich höchtens auffordern es zu ändern, und ggf. eine Fragebogen auszufüllen, denn auch auf diese Weise kann er feststellen, ob dein Accaunt noch aktiv ist. --Bobo11 12:07, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
hat Deutschland schon Cyberpolizisten? --91.115.49.110 12:08, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
https://www.polizei.nrw.de/internetwache/ --Zulu55 12:13, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Danke Zulu55 und Bobo11. Roger und Over! knacks* krsschhhhhh --91.115.49.110 12:17, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Die Beiträge waren für mich eine sehr große Hilfe. Ich war einfach sehr verunsichert, weil AOL ja nicht mehr in Deutschland ist und ich die Adresse immer noch regelmässig nutze, deshalb war ich etwas panisch. Ich hatte aber starke Bedenken, ein Paßwort anzugeben. Also recht herzlichen Dank an alle. 109.192.95.211 12:31, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Prizipiell kann du dir folgendes Merken. Jeder der von dir dein Passwort/Pin-Code wissen will, will dir schaden. Wenn eine Firma usw. Problem mit deinem Passwort/Pin-Code hat, sendet sie dir entweder ein neues zu (ggf. ist halt dein jetzige Passwort schon gesperrt) oder fordert dich auf es zu wechseln.--Bobo11 12:36, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ja, das mit dem Passwort wußte ich schon, aber gerade wegen der angedrohten Deaktivierung wird man dann doch sehr verunsichert. Das Schreiben wirkt so echt, auch weil das mit dem Copyright-Zeichen dastand: „© 2011 AOL Intellectual Property. All rights reserved. AOL, the AOL logo and all other AOL marks contained herein are trademarks of AOL Intellectual Property and/or AOL affiliated companies”. Also, noch einmal vielen Dank.109.192.95.211 12:56, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Der Phisher kann das genauso leicht drunterschreiben wie du hier! Auch das Aussehen der Mails lässt sich leicht dem Original anpassen, oder Webseiten im Orginal-Stil kopieren, ... --Eike 13:16, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
gutgläubige Menschen sind schnell einmal ein Opfer! --91.115.49.110 13:47, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Anhand der verlinkten URL in der E-Mail lässt sich leicht die Echtheit überprüfen. Dort wird man sicherlich nicht zu aol.com geleitet. --тнояsтеn 13:26, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

@Eike: Ja, daran habe natürlich ich auch gedacht, war mir aber nicht sicher, wie ich es einzuordnen habe. Es hieß in der englischsprachigen Mail, sie wollten einige Adressen überprüfen usw. Und wenn man weiß, die sind nicht mehr in Deutschland, da überlegt man dann doch, bekommt Zweifel, weil man ja nicht abgeschaltet werden will. @thgoiter: In der URL steht eine AOL-Adresse und AOL Customer Care Centre, deshalb kam ich ins Grübeln.109.192.95.211 13:44, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Kannst du mal die gesamte verlinkte URL posten? --тнояsтеn 14:11, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Vor allem sollte der OP mal nach den Kopfzeilen der Email schauen. Wenn die Email von irgendwelchen Nicht-AOL-Servern kommt, sollten die Alarmglocken klingeln. --Rôtkæppchen68 13:50, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Wenn du mir deine EC-Karte samt Geheimnummer postalisch zuschickst, kümmere ich mich um die Verlängerung Deines Accounts. Nacktaffe 14:16, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

@ Thorsten: was ist denn die genaue URL? Da steht 2x was von Received from und dann noch eine Web-Adresse (.net). Danke.109.192.95.211 14:21, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich gehe davon aus, du wirst in der E-Mail aufgefordert, einen Link anzuklicken und dort dann deine Daten einzugeben (oder nicht?). Diese URL meine ich. --тнояsтеn 14:34, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Nein, da ist kein Link in der e-mail (und auch keine Datei im Anhang). Da kommt nur der englische Text, das die verschiedene Accounts deaktivieren wollen und meine dabei ist. Dann kommen 3 Zeilen, jeweils mit einem Stern davor und hinter das jeweilige Stichwort soll man dann die Daten eingeben. Es steht auch nichts von zurückschicken da oder wie man das machen soll. Wenn der Account verifiziert sei, werde man nicht „interrupted“ und könne normal mit dem Account arbeiten. Darunter nur eine Warnung mit Ausrufezeichen bezüglich der Deaktivierung. 109.192.95.211 14:43, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Hmm... ich gehe zwar auch wie die anderen davon aus, dass es Phishing ist. Aber interessant wäre es, wenn du den Quelltext der Mail inkl. Kopfzeilen irgendwo öffentlich machen könntest (deine eigene Mailadresse kannst du selbstverständlich unkenntlich machen). Screenshot bei imageshack.com hochladen oder so... --тнояsтеn 14:50, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
(BK) Ich vermute, da ist dann auch ein Submit-Button o.ä. Dann werden die eingegebenen Daten direkt an den im HTML-Code der Email versteckten Server geschickt, wie bei einem x-beliebigen WWW-Formular. Jetzt wäre der komplette Quelltext der Email interessant, sowohl was Absender, als auch was den versteckten Zielserver anbetrifft. --Rôtkæppchen68 14:52, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

da steht immer was von: from Mary112679 (ool-4a592684.dyn.optonline.net by mtaout-db03.r1000.mx.aol.com (MUA/Third Party Client Interface) with ESMTPA id CEBFBE00041C; EDT). Und dann Reply to (AOL-Adresse mit Service im Namen). Und weiter „from: AOL Customer Service“ und eine AOL-e-mail-Adresse mit diesem Vorname drin). Mehr ist nicht drin. PS: Ich wurde in der Mail auch nicht persönlich angesprochen.109.192.95.211 15:02, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Der Absender ist also Kunde des ISP optonline.net, über den man hier mehr heraus bekommt. Die Email ist also schon einmal nicht von einem AOL-Server abgeschickt → Phishing. Das dyn lässt auf eine dynamische IP-Vergabe schließen, also ein DSL-, Modem-, Kabel- oder ISDN-Kunde. Somit könnte die Phishing-Email aus irgendeinem Botnet stammen, in dem der PC des möglicherweise ahnungslosen optonline.net-Nutzer Mitglied ist. --Rôtkæppchen68 15:13, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
@ Rotkaeppchen: Im Laufe all dieser Tipps hat mich das .net auch schon stutzig gemacht, ich konnte den Quelltext aber nicht richtig interpretieren, vor allem weil überall das "AOL" mit dazwischen stand. Nochmals vielen Dank für die intensive Hilfe an alle.109.192.95.211 15:23, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Auch wenn du deine Daten an eine AOL-Adresse schicktest, ist da ja keinesfalls ein "Beweis" dafür, dass es an das Unternehmen AOL übermittelt wird (Bsp.: franzmaier0815@aol.com) --тнояsтеn 16:23, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

@ Thorsten: ja, so hatte ich auch gedacht, war mir einfach unsicher.109.192.95.211 16:30, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Wenn einem eine Mail verdächtig vorkommt, reicht es oft schon, nach deren Betreff-Zeile zu googeln. Meistens ist dann sofort klar, dass es fieser Müll ist. Rainer Z ... 14:33, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Windows-Sicherheitsrisiko durch Ubuntu?

Auf meinem Notebook läuft gerade was gehörig falsch. Ich habe ein Benutzerkonto angelegt, das ja nur durch die Eingabe des Paßwortes zugänglich ist. Also kann praktisch niemand auf meine persönlichen Dokumente/Daten zugreifen. Spaßeshalber habe ich jetzt mal eine Ubuntu-Live-CD erstellt und damit das Notebook gebootet. Und peng: Ich habe vollen Zugriff auf alle Dateien des Notebooks, ohne dass ich (m)ein Windows-Paßwort eingeben muß. Das kann doch nicht richtig sein, oder? Ist da unter Windows (Vista) was falsch eingestellt? --91.56.190.6 14:40, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Solange du deine Daten nicht durch Verschlüsselung sicherst, geht das mit Ubunutu, Windows und vielen anderen Systemen, wenn der Angreifer physischen Zugang zu deinem Rechner hat. Das hat mit deinem Notebook nichts zu tun, das ist grundsätzlich so. --Eike 14:42, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Aha, vielen Dank. Also, auf Deutsch gesagt, bringt das Windows-Paßwort in dem Fall alleine überhaupt nix. Na toll. --91.56.190.6 14:56, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Das ist aber (ausnahmsweise ;o) ) kein Windows-spezifisches Problem. Du kannst auch mit einer Windows-Live-DVD die passwortgeschützten Daten eines Linux-Systems auslesen. Abhilfe schafft zum Beispiel Festplattenverschlüsselung. --Eike 14:59, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Logins geben nur Sicherheit, wenn der Angreifer keinen physischen Zugang zur Maschine hat. Wenn er den hat, hilft auch eine Verschlüsselung der Festplatte bedingt weiter. Der Angreifer müsste dann vor dem Klau der Festplatte erst einmal unbemerkt an den Rechner herankommen und die Tastatureingaben abfangen. Technisch und finanziell ist das überhaupt kein Problem, und unbemerkt kriegt man es über eine vertraute Person hin. Aber gut, gegen den Gelegenheits-Notebookdieb hilft Verschlüsselung. -- Janka 16:19, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
gegen Diebe nicht wirklich - einem Rechner sieht man die Verschlüsselung von außen nicht an. rbrausse (Diskussion Bewertung) 16:25, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Statt Festplattenverschlüsselung würde auch EFS helfen, wenn man nicht gerade eine Home-Version verwendet. Bei den entsprechenden Dateien und Ordnern kann man dann in den Eigenschaften angeben, dass die verschlüsselt werden sollen. --Mps 18:47, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Geschwindigkeitsüberschreitung mit Firmenwagen: Zeugenfragebogen

Ich bin mit dem Firmenwagen geblitzt worden. Nun hat mein Arbeitgeber einen Zeugenfragebogen bekommen, weil der Fahrer nicht feststellbar war. Es geht um ein Verwarngeld von 30 Euro, keine Punkte. Muss ich jetzt meine Personalien angeben und zurückschicken oder reicht das Bezahlen des Verwarngeldes? --82.113.99.16 17:42, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Steht doch druff. Geld reicht. --46.223.137.158 18:06, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Grundsätzlich geht es beim Anhörungsbogen erst einmal darum den betroffenen Fahrer festzustellen, damit die Behörde Dir die Verwarnung schicken kann. Der Arbeitgeber tut gut daran Deinen Namen anzugeben, will er nicht eine Fahrtenbuchauflage riskieren. Wird nur bezahlt, fehlt die Zuordung zum Verwarnten, schliesslich soll nicht Geld eingenommen werden, sondern jemand erzogen werden. (Auch wenn man allgemein das anders sieht.)--87.175.253.28 18:24, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Klingt sinnvoll, entspricht aber nicht der Realität. Bei fast allen Ämtern genügt bei punktlosen Vergehen die Überweisung ohne weitere Angaben. Steht dann auch im Brief. --46.223.137.158 18:27, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Es handelt sich um ein Schreiben des Freistaates Sachsen (Landesdirektion Chemnitz). Und es ist nicht explizit erwähnt, dass ein Begleichen des Verwarnungsgeldes genügt. --89.204.136.52 19:10, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Probier es einfach aus. --88.117.75.69 19:37, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich habe das dumpfe Gefühl, dass Dir Dein Arbeitgeber das Schreiben/ Anhörungsbogen zur Erledigung gegeben hat. Das ist eigentlich eine Unsitte und auch für den AG gefährlich. Wenn Du irgend etwas falsch machst, wird er zur Rechenschaft gezogen (siehe oben Fahrtenbuch). Erste Handlung ist, das Schreiben dem AG/Halter zurückzugeben mit der Bitte, das selbst zu erledigen, denn nur er ist angeschrieben worden. Du kannst, wenn die Zahlung nicht akzeptiert wird Deinem AG Ärger bereiten und es wird Dein Arbeitsverhältnis belasten.--87.175.253.28 20:59, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
welchen Ärger sollte der AG bekommen? Klopft dann die Stasi an oder gar die Gestapo? --88.117.75.69 22:39, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Nein nur die Polizei. Aber es ist nun mal so das wenn der Fahrer nicht belant werden aknn das man sich den Fahrzueghalter vorknöpft. Zeigt sich der nicht kooperativ können die Polizei auch sehr unangenehm werden. Das kann im schlimmsten Fall dazuführen, dass ein Fahrzeug stilllegt wird, sprich die Betriebsgenemigung entzogen wird. Daran wird die AG -als Fahrzeughalter- sicher keine Freude. Wenn der Fahrzughalter ihnen hingegen den Fahrer nennen kann ... , na ja, dann stehen die netten Leute in Uniform auf deiner Türmatte. Kann eben eine Firma bei einem Verstoss einmal keinen Fahrer benennen, ist in der Regel der erste Schritt die Verpflichtung zum führen eines Fahrtenbuches (nicht die Stilllegung des Fahrzeuges, das ist eigetlich ultima Ratio wenn alles andere nichts nützt). Das ist natürlich nicht gratis, sprich dafür kriegt sie schon eine Busse, weil der Fahrzeugeigentümer ist auch für die ordungsgemässe benutzung eines Fahrzeuges mitverantwortlich. Ich müsste jetzt auch zuerst das deutsche recht in Augenschein nehmen, in der Schweiz hast du jedefalls einige Pflichten als Fahrzeughalter bei Verstössen auch wenn du nicht selber gefahren bist. Aber glaub mir es ist für dich von Interesse, dass die Busse mal rechtzeitig bezahlt wird. Denn Fragebogen musst du aber nicht zwingend ausgefüllt, der kommt oft von selber mit. Der Fragebogen muss der Halter eigentlich nur dann einschicken wenn der Fahrer nicht zahlen will (Oder es eben keine Ordungsbusse mehr ist, bzw. bei euch Punkte gibt). Krass gesagt verpfeifft er dich damit bei der Polizei, OK er (der Halter) ist von Gesetztes wegen dazu verpflichtet, aber was solls. --Bobo11 23:02, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Habe heute mal die zuständige Sachbearbeiterin angerufen: Geld überweisen reicht. Nun habe ich aber eine Folgefrage... die Bekanntgabe des Fahrers bzw. das Begleichen des Verwarngeldes muss innerhalb einer Woche geschehen. Ab wann zählt die Woche? Ab Zugang mit der Post? --89.204.152.53 17:25, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Wenn es keine Punkte gibt, besteht ja kein Interesse an der Speicherung der Daten nach der Zahlung. Also reicht bei Verwarnungen die Zahlung. Egal durch wen. Bei uns in der Firma zahlt sowas jeder selbst (Wäre sonst auch steuerpflichtig). Zumindest in Hamburg wird (zumindest manchmal) das Foto gleich mitgeschickt, da ist meist der Fall klar. Vor ein paar Jahren war das anders und da haben wohl einige Firmen einen auf Verzögerung gemacht. --Eingangskontrolle 19:52, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Im Prinzip ab Zugang, in der Praxis liegt das im Ermessen der Behörde. Ich habe schon Verwarnungen ohne weitere Rücksprache nach 3 Wochen bezahlt und alles war gut - wichtig ist nur, dass noch kein Bußgeldbescheid erlassen wurde, aber dafür fehlt es in deinem Fall eh noch am Adressaten, da der AG den Anhörungsbogen nicht zurückgeschickt hat. Und selbst dann gibt es noch Möglichkeiten (Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand). Also fix überweisen - und im Zweifel mit der freundlichen Sachbearbeiterin sprechen, damit sie weiß, die Sache ist erledigt und es muss nicht weiter ermittelt werden.
Eine Bemerkung noch zum Beitrag von Bobo11: der Fragesteller schreibt von einer deutschen IP, mit schweizer Gefplogenheiten ist ihm offenkundig nicht geholfen, und vieles, was du da mutmaßt, ist unzutreffend:
  • Kann eben eine Firma bei einem Verstoss einmal keinen Fahrer benennen, ist in der Regel der erste Schritt die Verpflichtung zum führen eines Fahrtenbuches“ - Mitnichten! Es wird zwar gerne mal angedroht, setzt aber nach höchstrichterlicher Rechtsprechung wesentliche (etwas, das mit einem Verwarnungsgeld abgegolten werden kann, zählt nicht dazu!) oder wiederholte Verstöße voraus (Verhältnismäßigkeitsgrundsatz).
  • Wenn der Fahrzughalter ihnen hingegen den Fahrer nennen kann ... , na ja, dann stehen die netten Leute in Uniform auf deiner Türmatte.“ Nein, es wird zwar jetzt gegen die genannte Person ermittelt, aber das heißt, sie bekommt Post. Persönlich kommen sie eigentlich nur, wenn der Halter nicht reagiert / nicht kooperiert. Dann kommt es vor, dass - ggf. per Amtshilfe - die örtliche Polizei beim Halter, dessen Mitarbeitern oder Nachbarn vorbeischaut und z.B. um die Identifizierung der auf dem Messfoto zu sehenden Person bittet (wichtig, hier ist niemand zur Auskunft verpflichtet, s.u.). Bei einem verwarnfähigen Verstoß ohne Punkte ist aber nicht davon auszugehen, dass man sich diese Mühe macht.
  • Der Fragebogen muss der Halter eigentlich nur dann einschicken wenn der Fahrer nicht zahlen will (...) Krass gesagt verpfeifft er dich damit bei der Polizei, OK er (der Halter) ist von Gesetztes wegen dazu verpflichtet, aber was solls.“ - Alles falsch! Der Halter muss den Anhörungsbogen überhaupt nicht einschicken und ist gegenüber der Polizei auch sonst zu keinerlei Auskünften verpflichtet. Das gilt auch für eine persönliche Befragung, selbst einer schriftlichen oder mündlichen Vorladung muss er nicht nachkommen. Erst wenn es zu einem Gerichtsverfahren kommt und er als Zeuge geladen wird, muss er erscheinen und wahrheitsgemäß aussagen. --Mangomix Disk. 20:21, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
@Mangomix mit deiner letzten Aussage wäre ich an deiner Stelle vorsichtig. Denn wenn der Fahrzeughalter genau das nicht macht (denn Fahrer nicht nennt), wie du oben schreibst, wird er nicht als Zeuge, sondern als Angeklagter vom Gericht vorgeladen.--Bobo11 00:09, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Fahrradwege

Vor wenigen Jahren wurden auf Gehwegen auf Veranlassung der Stadtverwaltung Gießen rote ca. 1 m breite Streifen gepflastert. Zum Teil wurde auf diesen das Piktogramm eines Fahrrades aufgebracht und Verkehrszeichen für Fahrradwege aufgestellt. Medienwirksam wurde seit der Stadtverwaltung auf die Errichtung neuer Radwege hingewiesen.

Inzwischen ist mir aufgefallen, dass insbesondere an Radwegen zwischen der Lichter Straße und der Eichgärtenallee die Verkehrszeichen "Radweg" fehlen, die rote Aufpflasterung und teils das Piktogramm für ein Fahrrad nocht vorhanden sind.

Handelt es sich hierbei noch um Radwege? Wie ist die Rechtslage: Muss / darf ich diese roten Streifen noch benutzen oder habe ich von diesen fern zu bleiben? (nicht signierter Beitrag von 109.90.81.68 (Diskussion) 18:22, 18. Aug. 2011 (CEST)) [Beantworten]

Wenn kein Schild steht, musst du nicht auf den Fahrradweg. Für den Rest siehe Anderer Radweg --84.172.18.160 19:51, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Das haben die Radfahrerverbänder erstritten, das die Schilder wegkommen. Aber benutzen darfst du den Streifen noch. --Eingangskontrolle 19:40, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Wo gibt es Texte über die Verwendung von Doppelrohrblatt-Holzblasinstrumenten im Jazz - Grenzen, Nachteile etc.? Darüber finde ich nichts in WP-Artikeln über die entsprechenden Instrumente und die Musiker, die sie im Jazz verwenden. --85.177.87.179 18:26, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

steht wirklich nicht viel da. http://en.wikipedia.org/wiki/Jazz in den anderen Ablegern der Wikipedia nachsehen und eventuell auf der Diskussionsseite Jazz verlinken. Danke und lieben Gruß --88.117.75.69 20:18, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Die haben doch auch ohne Jazz schon rote Gesichter. --77.10.197.59 22:59, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Ich war heute notfallmäßig beim Arzt, da mir ein erneuter Schub meiner Grunderkrankung irgendwie nicht wirklich eine andere Wahl ließ. Ich bekam 1000 mg Cortison i.v., der Arzt riet mir, mich abholen zu lassen und nicht selbst zu fahren, da das hochdosierte Cortison Störungen im Ultrakurzzeitgedächtnis verursachen kann und das beim Autofahren zu folgenschweren Unfällen führen könnte. Nachdem ich als Notfall da war und der Arzt nicht wirklich viel Zeit hatte - und es für die Therapie ja auch irgendwie zweitrangig ist - dachte ich, ich lese das zuhause nach, ich hab ja Zeit. Jetzt haben mir aber weder der Artikel Cortison noch der Artikel Gedächtnis wirklich weiter geholfen. Wie macht sich denn so eine Störung bemerkbar? Ich fahre im Auto auf eine rote Ampel zu. Ich trete auf die Bremse. Vergisst man dann, zu bremsen? Aber man sieht die rote Ampel doch weiterhin, der Sinneseindruck geht ja immer weiter. Rote Ampel - bremsen, das ist doch meinem Verständnis nach tief im Langzeitgedächtnis verankert. Ein Automatismus. Rot - bremsen. Oder sieht man die rote Ampel und denkt: Hey, toll, die haben hier ja lustig geschmückt. Ist da ein Fest? Gibt's ne Party? Aber das wäre ja auch eher Langzeitgedächtnis als Ultrakurzzeit. Ich verstehe nicht ganz, wie sich eine Störung des Ultrakurzzeitgedächtnisses auswirkt, beispielsweise beim Autofahren. Kann's jemand erklären? Danke und Gruß, --Tröte 19:58, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Mir ist das mal beim Fahren unter Opiaten (ähem) passiert: Ich fuhr über Kreuzungen und wusste nicht mehr, welche Farbe die Ampel gehabt hatte. Grässlich, da tritt man schnell mal auf die Bremse ... --Aalfons 20:01, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ins Blaue geraten: Schulterblick - "huch, ein Fahrradfahrer" - Leck im Ultrakurzzeitgedächtnis - "kommt nix" --fl-adler •λ• 20:07, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
es dürfte den motorischen automatisierten Reflex außer Kontrolle bringen. Hat man sicher bei Autofahrenden Hunden getestet und festgestellt. --88.117.75.69 20:10, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
darf ich fragen welcher Art deine Probleme sind? ich hoff, ich war jetzt nicht rüpelhaft--88.117.75.69 20:14, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Du darfst und kriegst sogar 'ne Antwort, da weder ansteckend noch peinlich oder sonstwie ehrenrührig: Multiple Sklerose. --Tröte 20:28, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Und gute Besserung an dich, liebe Tröte. Laß dich mal vom Trötenkind ein bißchen verwöhnen :-) --84.191.18.125 20:36, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Danke. Ich lasse mich verwöhnen. Mir bleibt fast nix anderes übrig. Aber das mit dem Schulterblick klingt einleuchtend, das hatte ich gar nicht auf der Liste. --Tröte 20:39, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Antwort: Das UKZG ist für die jeweilige Modalität unterschiedlich. Farbe, Form usw. haben unterschiedliche Funktionen. Das UKZG hat insgesamt die höchste kapazität und reduziert diese durch komprimieren (abstrahieren) beim Übertrag in das KZG. Da gibt es also jede Menge zusätzliche fragen: Welche Modalität? Ist der Übertrag gestört oder frei? Alles so Fragen ... 2.208.121.216 20:52, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Wir haben keinen Artikel dazu, aber die en:WP. Er beschreibt die normalen Prozesse, aber nicht Störungen dieser. Aber man kann es in etwa ableiten, oder? G.B.! GEEZERnil nisi bene 21:03, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Sein Arzt meint wahrscheinlich eine fehlerhafte Mischfunktion. Ich würde mir da erst mal keine Platte machen, es ist nicht so schlimm. Man kann sich auch an partielle Fehlfunktionen prima gewöhnen. Immerhin kann unser Gehirn auch interpolieren, also bei Gelb an der Ampel wissen, dass rot kommt, und so schon das auto bremsen, auch wenn man noch nicht genau sieht, in welcher Millisekunde rot wirklich eintritt. Hält man einfach bei gelb an und gut. 2.208.121.216 21:23, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
wo ich eher die Befürchtung habe, ist, dass verschiedene Substanzen verschiedene Impulse im Hirn beeinträchtigen können. Hier hab ich es >> Im Artikel Konvulsion (bei kurzzeitiger Überdosierung) Auslöser sind synchrone Entladungen (Depolarisationen) von Nervenzellen des Gehirns. --88.117.75.69 21:34, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

DDR-TGL

Hallo! Gibt es ein aktuelles Werk über die DDR-Normen (Technische Normen, Gütevorschriften und Lieferbedingungen), also hinter welchem Code welche Norm stand, und ggf, wo diese nachzulesen ist? Geht insbesondere um die Lebensmittelherstellung und deren Standardbehälter.Oliver S.Y. 20:54, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Die DDR war während all den Jahren ein verlässliches und volles Mitglied des DIN-Normenausschusses und hat die DIN in der DDR benutzt. Das heisst nicht, dass es weitere (DDR-eigene) Standards für verschiedene Produktionsbereiche gegeben hat. Ich würde sagen, dass die aber überholt sein dürften und nun vereinheitlichte Normen gelten. Gute Frage, wo die alten DDR-Standards noch gesammelt sein könnten. --87.175.253.28 21:14, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
irgendein Amt muss doch da die Finger drauf gehabt haben! --88.117.75.69 21:15, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Es geht zB. um die TGL 26 059 - Zerlegung von Rindervorder- und hintervierteln... Das die von der D-DIN abweicht, steht schon fest. Frage ist, weils auch um relativ unwichtige Details wie Schnittführung an welcher Rippe geht, wo mans nachlesen kann. Genauso die Zusammensetzung von DDR-Schokoladenerzeugnissen. Und bei den Behältern gehts um Kochtopfböden, und die dazu standardisierten Kochplatten bei Gastronomieherden. Also sehr randständig, und wohl kaum in allgemeiner Literatur wiedergegeben. Und IP, es geht ja um den Verbleib nach der Abwicklung der DDR-Ämter. Obs im Bundesarchiv, bei der Treuhand, dem Statistischen Bundesamt, oder einem der ostdeutschen statistischen Landesämter liegt.Oliver S.Y. 21:20, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Hier steht was:[TGL]--87.175.253.28 21:21, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
so ganz verstanden habe ich die Frage auch nicht, im TGL-Artikel ist diese Seite der Uni Weimar verlinkt - fehlt da was? rbrausse (Diskussion Bewertung) 21:24, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Was für einen Sinn hat diese Liste? Wenn ich die Nummer zur TGL habe, bestätigt die diese Information. Wenn ich keine Nummer habe, finde ich mangels Suchfunktion nichts. Und wo die TGL auffindbar ist, steht da auch nicht. Meine Quelle ist von 1982, mag sein, daß die TGL bis 1990 gegolten hat, aber die Information suche ich ja gerade.Oliver S.Y. 21:38, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
okay, *jetzt* habe dann auch ich es verstanden. Zum Suchen: Ich könnte dir aus den ganzen Seiten ein Übersichts-PDF basteln, dann hättest du Titel und Nummer. Zum Kriegen: Gegen Geld kopiert Weimar, ansonsten leistet WP:BIBA erschreckend gute Arbeit beim Ausgraben und Digitalisieren von Papier. rbrausse (Diskussion Bewertung) 21:47, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Danke, solche Info hab ich gesucht^^. Das sowas heute Geld kostet, verständlich, aber ohne Bücher bleibt halt nur sowas. Und geht ja um paar Spezialfragen, dürfte also auch nicht so umfangreich zu kopieren sein. Oliver S.Y. 21:50, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Vielleicht sind die gesuchten Normen hier drin: ZDB-ID 599431-7. Die Taschenbuchreihe gäbe es z.B. in Berlin. Evtl. auch von Interesse kölnnte sein: ISBN 3-410-12776-3. --тнояsтеn 09:41, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Nachtrag: in Cottbus sind auch eine Menge TGL-Blätter vorhanden, gut durchsuchbar als Excel-Liste: [8]. --тнояsтеn 09:52, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Jetzma ohne Wertung und so. Ich fand diese TGL als äußerst funktional und gut durchdacht. Klar heute nicht mehr weiter entwickelt, aber es war seinerzeit genial und hätte eine gute Basis für weiterentwicklngen abgegeben. Es war ne gute sache und zuverlässig und durchdacht. Stimmts Ralf? 2.208.121.216 21:31, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

2 Fragen

Benutzer: Scialfa hier. Wenn ich mich vom Laptop einlogge, wird zwar zunächst bestätigt, das ich angemeldet bin, gehe ich auf meine Beo-Liste, soll ich mich wieder anmelden. Was läuft da schief. Bisher ging es auch über den Laptop. 2. Frage: Sind alle alten Ausgaben der zeitung Neues Deutschland online frei zugänglich? Ich kann das nicht glauben.--77.11.141.216 21:35, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

cookies an? --46.223.137.158 21:45, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Zu Punkt 2: Sieht so aus, siehe http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/list/title/zdb/2532889X/ -82.113.99.29 21:51, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Reis zieht Feuchtigkeit an, aber auch Batterieladung?

Gestern ging ich beim Paddeln unfreiwillig baden und dummerweise hab ich Handy und Fotoapparat mitbaden lassen. Meine Tochter gab mir den Tipp, die Geräte in eine Schüssel mit Reis zu legen. Das hat auch, zumindest beim Handy sehr gut geklappt, es funktioniert wieder einwandfrei. Allerdings fiel mir heute morgen auf, dass nicht nur die Feuchtigkeit weg ist, sondern bei beiden Geräten auch die Batterien vollständig entladen waren. Vor der Tour hatte ich sie noch beide aufgeladen und bevor ich sie in den Reis legte, funktionierte das Handy auch so weit, dass ich es einschalten konnte, es war also Batterieladung da. Kann es also sein, dass der Reis die Batterien entladen hat? --89.21.61.107 22:06, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Leuchtet der Reis im Dunkeln? --91.56.190.6 22:08, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Die Flüssigkeit, in die Du Deine Geräte getaucht hast, ist ausweislich ihres Wikipedia-Artikels ein elektrischer Leiter. Deswegen ist damit zu rechnen, dass sich die Batterien durch die um sie befindliche Flüssigkeit entladen haben. Trockener Reis ist Nichtleiter und wird erst durch besagte Flüssigkeit zum Leiter. --Rôtkæppchen68 22:12, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Mit anderen Worten: Die Batterien waren sicher schon vor der Trockenkur im Reis durch das Baden entladen. --PeterFrankfurt 01:17, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Batterie + Feuchtigkeit = Entladung. --91.113.91.135 10:55, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
auch wenn deine Gerät nun wieder funktionieren, so kann es trotzdem sein, dass diese zu oxidieren beginnen. --91.113.91.135 11:29, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Kann mich erinnern, dass ich vor Jahren mal ein Problem mit einem nassgewordenen Motherboard hatte. Habe damals eine Kombination aus zwei Spezialsprays zur Reinigung verwendet. Leider weiß ich nicht mehr, welche das waren. Deshalb, könnte evtl. sowas hier helfen? Mal vorausgesetzt, der Fragesteller traut sich, Handy und Fotoapparat auseinanderzunehmen und wieder zusammenzubauen. --Duschgeldrache2 01:53, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Gérard Depardieu als Dirigent: welcher Film?

Kann mir hier jemand sagen, wie der Film heißt, wo der Schauspieler Gérard Depardieu in einer Rolle als Chor- oder Orchesterdirigent sein Ensemble nach dem Auftritt aufs Übelste beschimpft? --Reiner Stoppok 22:40, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Also bei Green Card – Schein-Ehe mit Hindernissen ist er Komponist und beschimpft mal irgendwen. Meintest du vielleicht den? --stfn 22:59, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Manche Fragen lassen einem jahrelang keine Ruhe ... ;-) Gruß --Schniggendiller Diskussion 01:19, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Stimmt. --77.10.197.59 01:36, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Reisenichtveranstalter

Mal wieder habe ich den Reiseprospekt einer Supermarktkette in der Hand, "<Supermarktkette>-Reisen", mit Verweis auf deren Website <supermarktkette>-reisen.de; und mal wieder stolpere ich über das Kleingedruckte: <Supermarktkette> ist weder Vermittler noch Veranstalter der Reisen. Alleiniger Ansprechpartner ist... Okay, offenbar machen das alle so, aber irgendwie kommt es mir wie Täuschung vor. Also schlicht mit Friedrich August III. (Sachsen) gefragt: Derfen die das? Den Rechtshinweis setze ich gleich selber. Grüße 85.180.203.41 22:42, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Täuschung wäre es, wenn sie nicht darauf hinweisen würden, nicht der Vermittler oder Veranstalter zu sein. --178.202.30.184 23:21, 18. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Wenn ich allerdings auf der Website von "<Supermarktkette>-Reisen" die Buchung vornehme, dann tue ich das doch auch wegen meines Vertrauens in "<Supermarktkette>". Und allein der Weg über die Site ist doch eine Vermittlung. Und da kommen die im Zweifel wohl auch nicht raus, wenn z.B. der Veranstalter Pleite geht und zumindest irgendwer in "<Supermarktkette>-Geschäftsleitung" davon Ahnung hätte haben müssen. --Eingangskontrolle 17:11, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Das meine ich auch. Eine große Supermarktkette wird es sich kaum leisten wollen, ihren Ruf durch eine Reiseveranstalter-Pleite derart in den Sand zu setzen (in Presse, Fernsehen, Internet). In diesem Sinne ist wohl schon eine etwas bessere Absicherung da als bei einer Direktbuchung beim Veranstalter. --AndreasPraefcke 17:20, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

19. August 2011

Wie teuer ist Clopidogrel?

Im Artikel Clopidogrel ist ein Preis von 247,- € pro 100 Tabl. vom Originalanbieter (also als Clopidogrel-Hydrogensulfat) angegeben. In einer Onlineapotheke habe ich 277,58 € für Plavix gefunden bzw. 266,05 € als Iscover. In Kombination mit ASS als DuoPlavin jedoch nur ca 170 €. Günstiger sind natürlich die Generikahersteller. Im Artikel Clopidogrel wird ein Preis von 180 € genannt. Andererseits findet man schon Angebote für unter 40 € als Clopidogrelhydrochlorid (vom Generikahersteller mit einer 1A im Namen). Im Spiegel 38/2010 werden Angebote von 10 € genannt (wahrscheinlich wohl Großhandelspreise ohne MwSt und ohne Apothekenaufschlag (fehlt da ein Artikel?). Wie teuer sind aber 7,5 g von diesem Wirkstoff wirklich? --91.54.226.173 01:27, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Top 1: Im Artikel steht, dass das Originalpräparat 80 mal so teuer ist wie die Generika. Das ist falsch und sollte berichtigt werden.
Top 2: Original (Clopidogrelhydrogensulfat) und Generika (Clopidogrelbesilat, Clopidogrelhydrochlorid) unterscheiden sich im Grundwirkstoff der Tablette. Der eigentliche Clopidrogelwirkstoff wird erst im Magen aus den Salzen zusammen mit der Magensäure gebildet. Es sind z.B. 111 mg Besilat notwendig um 75 mg Clopidrogel im Magen zu erzeugen, Sulfat ist weniger nötig. Das dürfte den Preisunterschied nicht ausmachen. Ich würde sagen, dass der Originalhersteller als Alleinbeherrscher des Marktes den Preis so hoch ansetzen konnte und die Generikahersteller mitgeschwommen sind. Der Qriginalhersteller hat jahrelang gegen die Generika prozessiert, der Patentschutz ist meines Wissens nun ausgelaufen, sodass bei den Preisen Bewegung aufkommen dürfte.--79.250.8.199 08:58, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
zu top 1: das steht im Artikel doch überhaupt nicht. --91.51.199.238 00:29, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Jedesmal anmelden

Hallo, seit ein paar Tagen muss ich mich nach jedem Neustart meines Rechners in Wikipedia und in diversen Foren jedesmal anmelden. In den Einstellungen ist aber Passwörter speichern aktiviert. Ich glaube, die Probleme sind seitdem mein Firefox sich auf Version 6.0 aktualisiert hat. Wo muss ich jetzt also was einstellen? Danke und Grüße -- Rainer Lippert 07:44, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Ich vermute, das geht über Cookies. --Eike 08:44, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ja, dachte mir schon, dass es an den Cookies liegt. Was und wo muss ich da jetzt aber was ändern? Grüße -- Rainer Lippert 18:11, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Extras -> Einstellungen -> Datenschutz. Hier entweder einen Haken bei "Cookies immer akzeptieren" (o.ä.) setzen, oder "nur für bestimmte Seiten erlauben" (o.ä.) und dann z.B. Wikipedia dort eintragen. --Joyborg 19:29, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
So einen Auswahlpunkt gibt es bei mir dort nicht. Unter Chronik ist dort anlegen aktiviert. Andere Auswahlpunkte haben das Problem ebenfalls nicht behoben. Aber Cookies immer akzeptieren lässt sich dort nicht direkt anwählen. Grüße -- Rainer Lippert 20:04, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Der erscheint seit irgendeinem Versionsupdate auch nur noch dann, wenn Du "Chronik nach benutzerdefinierten Einstellungen anlegen" auswählst (hab ich mich auch dumm und dusselig gesucht). - Allerdings, wenn Du die Einstellung nicht gewählt hast, akzeptiert Firefox wohl automatisch alle Cookies standardmäßig "bis sie nicht mehr gültig sind". -- feba disk 20:39, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
In Version 6.0 scheint sich das ganze nochmal komplett zu verändern, siehe hier, also versuch mal about:permissions in die Adresszeile einzugeben. --Joyborg 21:19, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wie oben gesagt habe ich die Version 6.0. Meine Vermutung lag demnach schonmal richtig, dass es mit dem Update vom FF zu tun hat. Bei about:permissions wird aber alles korrekt angezeigt. Bei Passwörter verwalten wird de.wikipedia aufgeführt. Dennoch klappt es nicht nach einem Neustart. Das Problem bei mir muss noch irgendwo anders liegen? Grüße -- Rainer Lippert 21:53, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Achtung, Passwort ist was anderes als Cookie. Aber sonst kann ich hier leider nicht weiterhelfen, weil ich kein FF 6.0 habe. --Joyborg 22:16, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Bei Cookies verwalten steht auch de.wikipedia drinnen. Grüße -- Rainer Lippert 22:28, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Nachtrag: Vielleicht habe ich mich bisher etwas falsch ausgedrückt. Beim Neustart meines Rechners und start von Wikipedia steht mein Benutzername und das Passwort bereits im Anmeldefenster. Ich muss mich lediglich noch einloggen. Obwohl markiert ist, dass ich dauerhaft eingeloggt bleiben möchte. Mein Rechner kennt also das Passwort, loggt mich jedoch jedesmal aus, wenn ich den Rechner ausschalte. Grüße -- Rainer Lippert 17:28, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Das haben wir uns gedacht. Es gibt da zwei Mechanismen: Der Passwort-Manager merkt sich Benutzername und Passwort zu der Website. Das sorgt dafür, dass die bereits dastehen, der Teil funktioniert also. Der andere Mechanismus sind die Cookies: Die sorgen dafür, dass du, unabhängig von Passwort o. ä., ganz von allein eingeloggt bist, sobald du die Website aufrufst. Das ist der Teil, der nicht funktioniert. Warum, kann ich dir aber nicht sagen. Betrifft es denn nur die Wikipedia? --Eike 17:34, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
im ANmeldeformular bei der WP ist so ein Kästchen "dauerhaft anmelden" - ist der ausgeflogen? -jkb- 17:37, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Kinderseiten Web-Awards

In der Kategorie:Internetpreis ist gerade mal ein Award, der auch Kinderseiten prämiert. Google bringt mir einen Haufen, von denen wahrscheinlich die meisten selbsternannt sind. Mich wundert echt, dass es so wenige Awards in unsere Kat. geschafft haben, ein paar sollten doch zumindest von den Ministerien initiiert oder abgesegnet sein. Oder habe ich was übersehen? Wenn nicht, kennt jmd zumindest vertrauenserweckende Kindernet-Auszeichnungen oder gar eine gute Liste mit pädagogisch wertvollen Seiten? --Ayacop 09:55, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

ist das von Leyensche Stoppschild eine Auszeichnung für Kinderseiten? rbrausse (Diskussion Bewertung) 10:01, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Was möchtest du mir damit mitteilen? Oder wolltest du gar nicht? --Ayacop 10:04, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
pädagogisch Wertvoll. Gute Frage! ich arbeite jetzt noch an meinem Schaden vom staatlichen Rundfunk--178.191.224.110 10:05, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Keine Antwort, nur Elemente: Es gibt kommerzielle Spiel- und Lern-Websites (wenn Auszeichnungen, dann innerhalb der Branche - also hier wenig interessant). Andererseits: Es mag nicht so in die deutsche Mentalität passen, dass wir Kinder (über Awards und damit über die Eltern der Kinder) noch mehr ins Web "locken" wollen. Vielleicht deshalb die dünne Saat? GEEZERnil nisi bene 10:08, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
eigentlich nichts. zu wenig Kaffee, schlechte Laune - und WP:AU war einen Tab näher dran als Slashdot, da trollte ich halt hier.
mehr ontopic: es gibt den EU-gefördertern KinderOnlinePreis rbrausse (Diskussion Bewertung) 10:09, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
ahh na das ist ja schon mal was, danke ;) --Ayacop 10:22, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
ich glaub ich hab auch was http://ec.europa.eu/information_society/activities/sip/events/competition/winners/index_en.htm --91.113.91.135 10:26, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Deutscher Kindersoftwarepreis 2008 --91.113.91.135 10:32, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Linux-Kernel ab Version 2.6.37 bleibt zeitweise stehen

Ich habe folgende Effekte bei den selbstkompilierten Kerneln 2.6.37.x bis 2.6.39.x ,3.0.x sowie 3.1rc: Das System friert zeitweise für einige Sekunden ein läuft dann aber sonst wieder normal sowie die Systemzeit geht bis zu über einenhalb Stunden am Tag nach. Die Konfiguration wurde mit make oldconfig von den vorhandenen Kernel 2.6.32 übernommen. Dieser Effekt tritt aber erst bei Kerneln ab 2.6.37 auf. Hat irgendjemand ein ähnliches Problem eventuell erfolgreich gelöst? Ich vermute daß es an der Kernel-Konfiguration liegt eventuell Spinlock. --81.3.214.199 10:28, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Rechtsnachfolger von 9Live

Ist sixx der Rechtsnachfolger von 9Live? --84.61.170.156 10:34, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Wie kommst du auf sowas? Nur, weil es den Sendeplatz bei ein paar Distributionskanälen eingenommen hat? --Eike 10:40, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Das wäre auch nicht klug, denn dann müsste sixx Altlasten von 9Live übernehmen, z. B. das (fest angestellte) Personal. --Aalfons 11:15, 19. Aug. 2011 (CEST) Moment, das ist wohl anders. Zumindest sixx hat überhaupt keine eigene Rechtsform, ist also keine GmbH im P7S1-Universum, sondern nur ein Produkt der ProSiebenSat1. Erste Verwaltungsgesellschaft mbH. Sixx kann also überhaupt kein Rechtsnachfolger von irgendwas sein. --Aalfons 11:20, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Wer ist der Rechtsnachfolger von 9Live? --84.61.170.156 11:23, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Die 9Live Fernsehen GmbH gibt es nach ebundesanzeiger.de noch, hat also keinen Rechtsnachfolger. --Aalfons 11:37, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
laut „ProSiebenSat.1 Media AG Unterföhring Gesellschaftsbekanntmachungen Hauptversammlung Berichtigt am 24.04.2009 22.04.2009“ in https://www.ebundesanzeiger.de/ „beherrscht“ ProSiebenSat.1 die 9Live Fernsehen GmbH mit Sitz in Unterföhring seit 2009... die gewinne gehen an pro7, aber für ihre straftaten bleibt 9live selbst verantwortlich... --Heimschützenzentrum (?) 11:55, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Warum hat sixx in Unitymedia-Kabelnetzen zwar den analogen, aber nicht den digitalen Sendeplatz von 9Live übernommen? --84.61.170.156 13:30, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Fragesteller gesperrt. --Eike 13:33, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Herr Eike: Beide Fragen des Fragestellers sind zwar nicht besonders, aber nicht so, dass er gesperrt werden muß.--79.250.8.199 14:45, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Sehe ich ehrlich gesagt auch so. Jedenfalls könntest du, Eike, hier zumindest eine Begründung lassen, wenn schon keine VM erfolgt ist. --Aalfons 16:40, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Dann kennst du vermutlich den seit Jahren immer wiederkehrenden Troll noch nicht, der sich auf Radio-/Sat-Themen, unsinnige Redirects und Aufzüge spezialisiert hat. (Irgendwo gibt's glaub ich eine Liste mit einem kleinen Auszug seiner "Heldentaten", ich find sie aber gerade nicht.) Ich hab die IP mit dem seltsamen Gebaren zweimal angesprochen, aber sie hat es vorgezogen, nicht zu reagieren. --Eike 16:45, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ah, da gab es gerade eine Überschneidung mit meiner Ergänzung (Satz 2) hierdrüber. Nee, der Aufzugtroll ist bisher an mir vorübergegangen/vorbeigekommen. Ich war mit noch unschlüssig, ob kWzeM, und habe deshalb beantwortet... Jedenfalls: Begründet lebt sich's leichter. --Aalfons 16:51, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Nachtrag: Benutzer:Entlinkt/Troll. Da fehlen sehr viele "Beiträge" von ihm (und viele sind gelöscht und daher nur für Admins zu sehen), aber man kann sich schon ein Bildchen machen. --Eike 16:53, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Rechtsnachfolger des DFF

Ist die ARD der Rechtsnachfolger des DFF? --84.61.170.156 12:13, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Hast du den Artikel über den DFF gelesen? Was ist dir nicht klar? --Aalfons 12:18, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Nein. Siehe Deutscher Fernsehfunk#1990 bis 1991 – Die Abschaltung. --Rôtkæppchen68 12:40, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Wer ist der Rechtsnachfolger des DFF? --84.61.170.156 13:26, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Es gibt keinen. Siehe Deutscher Fernsehfunk#1990 bis 1991 – Die Abschaltung. --Rôtkæppchen68 14:58, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Fragesteller gesperrt. --Eike 13:33, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Herr Eike: Beide Fragen des Fragestellers sind zwar nicht besonders, aber nicht so, dass er gesperrt werden muß.--79.250.8.199 14:46, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Doch, und zwar lebenslänglich bitte. --A.Hellwig 23:48, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Googlemail

Immer heißt es "Server nicht gefunden"! Was heisst das? Probleme bei Google oder was? Windows XP, Mozilla Firefox mit allen Updates, also 6.0, Kabelanschluss DSL-Light (glaube ich) von Telekom, dem PC hab ich auch alle Updates zugesprochen. Alle anderen Websites (nicht alle Milliarden wurden getestet, aber tagesschau, amazon, wikipedia, peta.org, transfermarkt.de, kicker) lassen sich aufrufen. --Eu-151 13:26, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Momentan gibt’s wohl Probleme bei Googlemail. Bei mir geht’s aber. --Komischn 14:46, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Versuchs mit https://www.google.com/accounts/ServiceLogin?service=mail --89.204.152.53 17:28, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Zugschluss bei nachgeschobenem Zug

Wie sind die Regelungen für die Zugschluss-Beleuchtung bei einem nachgeschobenen Zug? Hat die Nachschiebelok während des Nachschiebens das Zg2 an und der letzte Wagen des Zuges auch? Grund meines Nachfragens:

  • Zg2 soll anzeigen, dass der Zug komplett ist und den nachfolgenden Streckenabschnitt verlassen hat.
  • Zg2 an der Nachschiebelok und am letzten Wagen würde den Effekt haben, dass eine Nachschiebelok, die nach einem in Fahrt beendeten Nachschieben mit technischem Defekt im Streckenabschnitt liegen bleibt, nicht nach den Regeln der klassischen Abschnittssicherung (also keine Achszähler, keine Fernsprechverbindung zwischen Lok und Meldestellen) erkannt würde. Die Meldestelle würde also "Zug 123 vollständig in BStadt" melden, weil sie nichts von der Nachschiebelok weiß, wenn ein Zug außerplanmäßig nachgeschoben wurde. Oder ist bei außerplanmäßigem Nachschieben grundsätzlich das Nachschieben erst bei einer Meldestelle zu beenden, und nicht während der Fahrt?
  • Zg2 an der Nachschiebelok, kein Zg2 am letzten Wagen wäre dann ein Problem, wenn das Nachschieben während der Fahrt beendet wird, also noch bevor der Zug die Meldestelle erreicht - dann würde die Meldestelle ja eine Zugtrennung annehmen müssen.


Zusatzfrage: Welche Signale schaltet die Nachschiebelok ein, wenn das Nachschieben beendet wurde und sie zum Ausgangspunkt zurückfährt, Zg1/Zg2 oder Fz1? Falls nicht passend für Wikipedia, gerne Verweis auf entsprechende Ril/KoRil. --188.105.50.229 14:37, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

das ähnelt dem rangieren auf einem Rangierbahnhof. mW gibt es eigenes Verschiebepersonal mit Fähnchen dafür. Ohne Gewähr. --188.23.247.252 16:26, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Jetzt selbst was gefunden: KoRil 408, Modul 0441/0442. Aus 0442 Seite 1 Abschnitt (3): Als Triebfahrzeugführer eines mit einem Zug gekuppelten Schiebetriebfahrzeuges müssen Sie dafür sorgen, dass vor Beginn des Nachschiebens das Schlusssignal vom letzten Fahrzeug vor dem Schiebetriebfahrzeug entfernt und nach Beendigung des Nachschiebens wieder angebracht ist. Umkehrschluss: Bei nicht gekuppelten Schiebetriebfahrzeugen führen Zug und Schiebetriebfahrzeug während des Nachschiebens Zg2. -- 188.98.141.55 17:58, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
bekomm ich Lust auf einen Abend Eisenbahnromantik im Fernsehen und ne Packung Chips .--178.190.95.168 20:44, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ist schon so das hier unterschieden werden muss wie Nachgeschoben wird (gekuppelt oder ungekuppelt). Beim gekuppelten Nachschieben ist der Zugschluss bei der Komposition zu endfernen/löschen und anstelle bei der Schiebelok anzubringen bzw. diese richtig zu beleuchten. Eine gekuppelte Schiebelok gehört ja in diesem moment ganz offiziell zu diesem Zug. Wird ungekuppelt nachgeschoben, darf die ungekuppelte Schiebelok ja nur eine ganz genau devinierte Strecke bzw. Blockabschnitte nachschieben (Störungsfall jetzt mal ausgenommen, aber dann ist eh telefonieren usw. angesagt). Und das da der Zugschluss bleibt muss, wo auch nach dem beenden des Nachschieben sein muss, ist ja klar. Denn sonst müsste ja während der Fahrt eine Zugschluss gesteckt werden, denn anhalten wäre ja nicht sinnvoll. Die Schiebelok kehrt bei ungekuppeltem Schieben eh nach ganz speziellen örtlichen Regeln zurück, da ja ein Eingriff in den Ablauf bzw. die Stellwerkautomatik gemacht werden muss.
Zu deiner Zweitenfrage. Die Schiebelok kehrt dann leer endsprechend als Lokzug oder Rangierfahrt gekennzeichnet zurück. Das ist von den Örtlichkeiten abhängig, oder eben was sie danach alleine befährt. Gerade beim ungekuppelten Schieben, kann es sein das die Schiebelok den Bahnhofsbereich gar nicht verlassen hat. Wenn die nicht über die Rangiergrenze hinaus gekommen ist, ist ein Rückkehr als Rangierfahrt möglich (mit der endsprechenden Beleuchtung). Kommt sie als Streckenfahrt zurück ist sie natürlich wie ein Lokzug zu kennzeichen.--Bobo11 00:29, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Mit dem Einrad auf dem Radweg

Bin ich als Einradfahrer verpflichtet den Radweg zu benutzen wenn einer vorhanden ist? --77.118.254.19 15:27, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Für dich gemacht: Einrad => unten Österreich. GEEZERnil nisi bene 15:31, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Ja gerade wegen den Abschnitt wo dort steht ist auf Gehsteigen oder Gehwegen verboten. Auf der Straße ist mir sowiso zu gefährlich. --77.118.253.93 15:36, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

gelesen hast du den Abschnitt aber nicht. das Einrad ist rechtlich gesehen kein Fahrrad sondern ein "fahrzeugähnliches Kinderspielzeug und ähnliches Bewegungsmittel". Was man damit darf steht in §88 eurer Straßenverkehrsordnung: Fahren auf Gehwegen, wenn niemand dadurch gestört wird. rbrausse (Diskussion Bewertung) 15:44, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

OK.Jetzt habs ich begriffen! --77.116.247.107 15:46, 19. Aug. 2011 (CEST) PS:Cooler Link! Sind alle Verkehrszeichen drin! (nicht signierter Beitrag von 77.118.254.148 (Diskussion) 15:57, 19. Aug. 2011 (CEST)) [Beantworten]

Mopedausweis

Wie alt muß man in Österreich sein damit man den Mopedausweis bekommt? --77.118.255.244 16:04, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

den eigenen meinst du wohl. Siehe Lenkerberechtigung - äh..... oder hier >> http://www.fahrschule-schwedenplatz.at/moped.php --188.23.247.252 16:07, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Bitte lies vor dem Fragen den entsprechenden Artikel. --Eike 16:08, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
erzieherische Maßnahmen bitte ohne Ohrfeigen ;) (scnr) --188.23.247.252 16:15, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

OK.Danke! Muss dann halt noch fast 2 Jahre darauf warten --77.118.252.52 16:13, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Herr Eike: Müssen wir jetzt unsere Antworten einrahmen, oder ist das nur Ihnen vorbehalten?--79.250.8.199 16:26, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
SCNR... bitte um Entschuldigung für das Manipulieren Deiner Antwort. Einfach ein Leerzeichen vor die Antwort. Meistens ein Versehen, glaub' ich. Gr., redNoise 16:59, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
In dem Fall Absicht, weil derjenige, der alle etwa neun Minuten seine IP gewechselt hat (siehe auch Frage darüber), bei beiden Fragen wenig Willen gezeigt hat, mal einen Artikel zu lesen. --Eike 17:08, 19. Aug. 2011 (CEST) [Beantworten]
Das Wechseln der IP ist weder verboten, noch kann ein Eike feststellen dass es sich um den gleichen user handelt. Wenn man das ausser Acht lässt ist die Watschen unbegründet.--79.250.8.199 21:28, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Betriebseigene Förderanlage

Wie nennt man dieses Korbtransportsystem? War dies tatsächlich (wo/wann) üblich?

http://www.youtube.com/watch?v=S89CgdhYkHY&NR=1

--77.4.42.95 16:16, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Soll man da jetzt wirklich 15 min Stummfilm gucken, bevor man weiss, um was es geht? Du könntest wenigstens die Zeit dazuschreiben, zu der das Dings zu sehen ist. --Optimum 16:23, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ab 3:47 fährt so ne Art Seilbahn/Portalkran/Förderkorb durchs Bild. --Rôtkæppchen68 16:38, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Das System könnte man als einen Vorläufer einer Elektrohängebahn [9] [10] bezeichnen. --Taratonga 22:03, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Juden, Kommunisten... und dann war keiner mehr da

Wer hat das geschrieben, von den verschiedenen Gruppen, die verschwanden und man gehörte immer nicht dazuund kümmerte sich nicht. Bis man selber dran war? --Eingangskontrolle 16:48, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Martin Niemöller. --Wwwurm Mien Klönschnack 16:50, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
NB: Juden hat er allerdings nicht erwähnt, dafür aber zusätzlich Sozen und Gewerkschaftler.
Der korrekte Text lautet:

„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich nicht protestiert; ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“

--84.191.16.145 17:27, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wie oben verlinkt. :-) --Wwwurm Mien Klönschnack 17:29, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
In natura kannte ich nur einen Menschen, der von „Sozen“ sprach und der war tiefbraun. – Simplicius 10:32, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Dann solltest Du Dir besser Gedanken über Deinen Bekanntenkreis machen. Ich kenne persönlich sogar etliche SPD-ler (nicht wirklich rot, aber gewiss nicht tiefbraun), die sich gesprächshalber manchmal selbst so bezeichnen. --Wwwurm Mien Klönschnack 10:35, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
"nicht wirklich rot" ist ja süß. War das nicht schon 1914 vorbei mit rot? --14:47, 20. Aug. 2011 (CEST)77.188.76.84
Für manche sogar schon seit den 1890ern vorbei. Aber daran haben meine Bekannten allesamt nicht mitgewirkt. --Wwwurm Mien Klönschnack 15:04, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

NetBeans und php-Anwendung (Programmierung unter Windows)

Liebe Experten,

vielleicht kann jemand von Ihnen einem Anfänger in html/php unter NetBeans helfen.

Ich habe eine PHP-Software entwickelt und versuche, sie unter NetBeans zum Laufen zu bringen. Alles scheint zunächst zu klappen, aber beim Run erscheint unter http://localhost/php/ keine Anzeige,statt dessen HTTP 404. Kann mir da jemand einen Tip geben, woran das liegen könnte. Ich weiss, das ist sehr speziell. Trotzdem bin ich für jeden Hinweis dankbar.

Vielen Dank! Günter Bartling (nicht signierter Beitrag von 80.187.103.156 (Diskussion) 17:25, 19. Aug. 2011 (CEST)) [Beantworten]

Sieht http://localhost besser aus? Also - läuft wenigstens ein Webserver? --Eike 17:32, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Ein Webserver läuft. (nicht signierter Beitrag von 80.187.106.42 (Diskussion) 09:57, 20. Aug. 2011 (CEST)) [Beantworten]

Verhalten nach OP

Ich hatte diese Woche eine Routine-OP und am selben Tag gleich noch eine Not-OP zur Stillung innerer Blutungen (nach dem Blick ins Waschbecken schätze ich 1-1,5 Liter Blutverlust), die plötzlich nach der ersten OP aufgetreten sind. Inzwischen bin ich wieder zuhause und alles ist wieder in Ordnung. Wie sollte ich mich nun aber am besten in den kommenden Tagen verhalten? Viel trinken, wenn ja, was? Was essen? Durch die Narkosen habe ich bestimmt auch viel Chemie im Körper. Wie werde ich die am besten los? Durch den Blutverlust ist mein Puls noch nicht ganz normal. Muss ich da was beachten? Momentan erhole ich mich im Bett und lenke mich mit Wikipedia ab. 85.179.136.124 17:35, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

klare Brühe trinken. Und fröhlich sein ;) --178.190.95.168 17:56, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Warum soll es nur dir immer besser gehen? Teilnahme für die Zeit der Bettlägerigkeit empfohlen. Gute Genesung. --Aalfons 18:10, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Essen solltest nur irgendwelche pürierten Sachen wegen der inneren Wunden. Schonend mit dem Bauchi umgehen. Oder laaaange kauen. Kannst auch essen was dir schmeckt aber nicht zu sehr gewürzt, dass dein Magen keine Probleme macht. ODER Gemüse und so - Vitamine ist allerfeinstens. Solltest die Wikipedia durchstöbern und Bausteine welche im Essen vorhanden sind, für die Regeneration der betroffenen Stellen suchen --178.190.95.168 18:14, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Frag deinen Arzt. Vielleicht sollst du ja auch die Medikamente (Chemie) noch ein paar Tage im Körper behalten. --Eingangskontrolle 18:22, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

die kann er nicht so leicht rausschwemmen. Das Zeug ist hartnäckig und immer nur auf einen Zeitraum ausgelegt--178.190.95.168 18:24, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich fühle mich in der Tat immer noch etwas schlapp. Medikamente nehme ich keine. Hatte halt zwei Narkosen hintereinander. An den OP-Tag kann ich mich kaum erinnern, so müde war ich. Ich habe mir jetzt mal ne Brühe gemacht. 85.179.136.124 18:32, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
klare Brühe ist auch nach einem Kater ganz gut. Wenn man dann noch ein Ei rein wirft - laufst bei einem Marathon mit ;) gute Besserung. --178.190.95.168 18:36, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
die narkose mittelchen werden heutzutage recht sparsam dosiert, glaub ich... die nimmt der anästhesist lieber selbst... *scnr* vllt hilft auch ne kurze gesprächstherapie? aber wahrscheinlich ist alles wieder in ordnung bevor man den psychotherapeuten das erste mal zu sehen bekommt... wenn man sich allein unsicher fühlt, kann man bestimmt auch nochmal stationär aufgenommen werden oder ne pflegekraft guckt mal nach dem rechten...? --Heimschützenzentrum (?) 18:48, 19. Aug. 2011 (CEST) zu starke Jokes darfst du bei Patienten nicht auflegen. Aber danke ;) --178.190.95.168 18:51, 19. Aug. 2011 (CEST) ohoh - hab ich nich dran gedacht... sorry... ich kenn im wesentlichen nur psychische erkrankungen... :-) --Heimschützenzentrum (?) 18:57, 19. Aug. 2011 (CEST) Ich weiß was du meinst *fingerzeig* aber er hatte eine OP und da kann die Wunde beim lachen schon mal ......[Beantworten]
Von Vorteil ist es natürlich wenn du das machst, isst, trinkst, was dir dein Arzt sagt (der sollte eigentlich Wissen was dir im jetzigen Moment gut tut). Ist schon so, lass es ruhig angehen, und kaue dein Essen gut durch (wenn es denn überhaupt kau-bar ist, Brühe geht irgendwie schlecht zu kauen). Genügend Trinken schaden auch so gut wie nie, und wenn es schaden könnte, dann wüstest du das schon jetzt, dann sind die Krankenschwestern sehr knaussrig mit Tee usw.. Denn wenn sie dir Tee/Wasser reichen darfst du denn ruhig allen trinken. Denn das ermöglicht deinem Körper die Giftstoffe/Narkosemittel raus zu schwemmen (Ich hoffe mal du darfst aufstehen um auf die Toilette zu gehen).--Bobo11 00:45, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Lies die Frage mal genau durch. Der Fragesteller hat das Krankenhaus nach OP und anschließender Not-OP bereits verlassen und vegetiert zuhause vor sich hin. Da reicht ihm keine Krankenschwester eine Brühe oder einen Tee, sondern er darf sich von ... (hier Person einsetzen) pflegen lassen. --Rôtkæppchen68 00:50, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Trotzdem, was ihm im Krankenhaus vorgesetzt wurde, das schadet auch zu Hause nicht. In dem Fall gilt folgende Aussage. Aufpassen was einem der Arzt bei der Entlassung sagt, schadet nie. Da werden einem in der Regel die Sachen was man tun sollte und was man besser lassen sollte, mitgeteilt.--Bobo11 08:51, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Grundstücke mit vollkommen unglaubwürdigen Preisen

Gestern habe ich mit einem Bekannten zum Spaß mal geschaut was Grundstücke im Auswanderungsgebiet Brandenburg kosten. Und wir sind auf Erstaunliches gestoßen. Auf einer Immobilienseite sind Preise zu finden zwischen 2300 Euro und 7000 Euro für 400-500 qm erschlossenes Bauland. Das geht meiner Meinung nach nicht :) - Hier ein Beispiel 7000 Euro für 500 qm mit Straße und Randerschließung. [[11]] Was stimmt hier nicht? Oder kann es tatsächlich sein das in Brandenburg die Grundstücke so günstig geworden sind? Auf der Seite finden sich noch massig Grundstücken mit solchen Preisen. Währe es nur eins gewesen hätte ich auf Erbschaftsstreit oder so was getippt. --85.181.211.229 18:40, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Wie kommst du denn auf Bauland? Kann sein, dass es noch nicht einmal Bauerwartungsland ist. Flächennutzungs- und Bauleitplan anschauen. Keine Ahnung, ob "Wohngrundstück" ein definierter Ausdruck ist. --Aalfons 18:51, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Guck dir mal auf der Karte an, wo das liegt, irgendwo zwischen Pankow und Polen. Und warum bauen? Dort gibt es genügend leerstehende Häuser, die einen Käufer suchen. -- ⅃ƎƏOV ИITЯAM WW 19:44, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ähmmm... zwischen Pankow und Polen – wenn das abschätzig gemeint war – haben sich inzwischen Hunderte von Berlinern und Schwaben Datschen gekauft oder gebaut. Wer an Taunuspreise gewöhnt ist, mag da natürlich miesgrämg werden:-) Interessant ist aber auch, dass auch der Fragesteller aus Frankfurt am Main kommt.--Aalfons 20:22, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Es ist mir unklar was daran interessant ist :). Ich fand nur die Grundstückspreise unglaubwürdig niedrig. --85.181.211.229 20:27, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Müncheberg hat drei Attraktionen: die B1, das heißt in 1 Stunde hat man, wenn es gut läuft, die 51 km zum Alex hinter sich. Außerdem gibt es eine Bahnverbindung nach Berlin-Lichtenberg, wenn man unterwegs lesen will. Zweitens - und jetzt kommt die Antwort - liegt Müncheberg am Südrand des Naturparks Märkische Schweiz. Das ist etwas anderes als "irgendwo zwischen Pankow und Polen", nämlich ein Sahnehäubchen in Berlinnähe. Brecht hatte dort in Buckow (übrigens ein Kneippkurort) seine Buckower Elegien geschrieben und wenn man das in Rede stehende Grundstück näher prüft, liegt es nicht in Müncheberg sondern im eingemeindeten Hermersdorf - also mitten im Naturpark. Achso, die dritte Attraktion: wenn dir in Hermersdorf das Auto abgefackelt wird, weiß man, wer das getan hat :) --84.191.16.145 20:30, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Als Pankower - ja 5,- Euro sind durchaus möglich. Diverse Faktoren spielen da auch noch ne Rolle. Zum Beispiel in der Abluftzone der größten Schweinemastanstalt Europas... Also immer zweimal ein Grundstück anschaun, bei Westwind, und Ostwind, den gibts auch an 70 Tagen ^^. Ansonsten auch die Bodenbelastung überprüfen lassen. Oliver S.Y. 20:31, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Überall in Brandenburg, aber nicht (mehr) dort - die Märkische Schweiz ist perspektivisch für Berlin das, was der Taunus für Frankfurt ist. Wie sind denn die Grundstückspreise in Oberursel? --84.191.16.145 20:34, 19. Aug. 2011 (CEST) Addendum: Ich bin sicher, in Brandenburg oder Pritzwalk bekommst du die Grundstücke noch viel billiger hinterhergeschmissen, in Müncheberg werden die Preise dagegen weiterhin steigen. --84.191.16.145 20:43, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Hier wird ein Grundstück in Oberursel für 350 €/m² angeboten, doppelt so groß, aber fünfzigmal teurer. Oberursel liegt halt viel näher an Frankfurt als Hermersdorf an Berlin, und im Rhein-Main-Gebiet gibt es mehr Reiche als in Berlin. In einer Entfernung von Frankfurt, die Hermersdorf-Berlin entspricht, findest du auch deutlich billigere Grundstücke, also im hohen Vogelsberg, im hintersten Hintertaunus oder im tiefsten Spessart. Da hast du auch Natur, wenn dir daran liegt. -- ⅃ƎƏOV ИITЯAM WW 12:17, 20. Aug. 2011 (CEST) PS:Noch was: Oberursel ist von der Innenstadt Frankfurt etwa so weit entfernt wie Tegel von Berlin-Mitte, und da sind die Grundstücke auch wesentlich teurer, z.B. hier eines für ca. 270 €/m². -- ⅃ƎƏOV ИITЯAM WW 12:45, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Beim anfangs genannten Grundstücksinserat steht "Miete pro Jahr 14 EURO" und "Baujahr 7", was mir beides sehr mysteriös erscheint und hier noch nicht erwähnt wurde. Auf den Bildern sieht man auch kein Bauwerk, was man als "auf dem Grundstück befindlich" einordnen könnte. Wer bezahlt oder bekommt da wofür diesen wahrhaft stolzen Mietbetrag? Steht da ein verfallener Schuppen aus dem Jahre 1907, den jemand als Abstellraum gemietet hat, um sein Fahrrad unterzubringen? Gruß -- Dr.cueppers - Disk. 13:33, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Dateien parallel anzeigen bei OpenOffice

Gibt es eine Möglichkeit, bei OpenOffices Textverarbeitung (oder LibreOffice, wie das ja jetzt heißt), zwei Dateien nebeneinander anzuzeigen und auch parallel runterzuscrollen, z. B. zum Übersetzen? 79.196.247.46 18:45, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Open Office hat ein eigenes Forum. Dort sind die Profis. --178.190.95.168 20:39, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Es gibt ein Übersetzungsaddon, dass wohl speziell für Open/LibreOffice gedacht ist, leider hab ich vergessen wie es heißt. Hab's gefunden: Anaphraseus --94.134.211.224 21:31, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Sitzungswiederherstellung in Firefox 6

Seit dem Update auf Version 6 geht bei mir die Sitzungswiederherstellung im Firefox nicht mehr. Option in den Einstellungen ist selbstverständlich aktiviert. Kann das jemand nachvollziehen bzw. gibts Lösungsansätze? --тнояsтеn 19:36, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Deaktivier mal deine Erweiterungen, um auszuschließen dass es daran liegt. --Cubefox 19:42, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Addons deaktiviert, Neustart, Addons aktiviert, Neustart. Und oh Wunder, jetzt geht es. Da blick einer durch! --тнояsтеn 20:30, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Dafür crasht der FF6 bei mir nervig oft, in verschiedensten Situationen. --PeterFrankfurt 03:00, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Fernseher bei real ,-

Ich bin heute im real einkaufen gewesen und habe mal nach Fernsehern gestöbert. Hat jemand Erfahrungen mit real-Fernsehgeräten, also sind die besonders schlecht oder kann ich ruhig zugreifen?

Wenn ich zugreifen darf, stellt sich mir die Frage, welchen Fernseher ihr mir empfehlen würdet. Zum einen gab es dort den Orion TV46LB2000 für 699 Euro, den Samsung LE46C530 für 749 Euro und den LG 50PTE353 für 599 Euro. Letzterer war als Sonderangebot deklariert, ist aber ein Plasma-TV, während der Orion-Fernseher ein LED-Gerät ist und der Samsung ein LCD-TV.

Vielen Dank für Experten-Meinungen.--Torpedo100 21:59, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Die Preise sind jeweils mehr oder minder realistische Marktpreise, das kannst du dir leicht selber ergoogeln. Überleg dir vorher, was du haben willst: Plasma: kontrastscharf, Stromverbraucher, Auslaufmodell; LCD: Stand der Technik, LED ist auch LCD, nur mit anderer (energiesparender, modernerer) Hintergrundbeleuchtung; Empfangsart (DVB-T, DVB-C, DVB-S integriert oder eben externer Receiver), Verschlüsselungsschnittstelle (CI+) oder nicht, und suche dann das passende Gerät zum günstigsten Preis. Grüße 85.180.199.199 22:31, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Programmierstil

Beim Stöbern in fremden Quelltexten fällt mir öfters auf, dass offenbar Bedingungen gerne anders herum formuliert werden, als ich es für natürlich hielte, also beispielsweise

if ( Konstante == Variable )

statt

if ( Variable == Konstante )

Klar ist beides logisch äquivalent, aber wenn man nicht Yoda heißt, würde man meines Erachtens in natürlicher Sprache eher die zweite Variante wählen. Gibt es einen Grund, die erste Schreibweise zu bervorzugen?--Hagman 23:06, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Deine Sichtweise und Verwunderung ist völlig berechtigt. Der Vorteil, sich daran zu gewöhnen, die Konstante an die erste Stelle zu setzen, besteht darin, dass der Compiler beim irrtümlichen Operator "=" anstelle von "==" einen Fehler erzeugt, diesen also nicht durchlässt. Grüße --TeesJ 23:22, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Dass "if (Variable = Konstante)" kaum ernst gemeint sein kann, sollter der Compiler auch so erkennen...
Ich mach das ab und zu, wenn das eine ein länglicher Funktionsaufruf ist und das andere sagen wir ein dreibuchstabiger Enum-Wert. Also "if (AllesOk != MeinObjekt.MethodeDieKomplexeDingeTut(Parameter 1, Parameter2))" o. ä.
--Eike 23:28, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
C ist da wesentlich weniger wählerisch als ein menschlicher Leser. if(Variable = Konstante) weist der Variablen den Wert der Konstante zu. Wenn diese Variable danach ungleich null ist, wird der if-Zweig ausgeführt, ansonsten ein eventueller else-Zweig. Falls aber wirklich ein Vergleich erwünscht ist und es ein Tippfehler war und eigentlich == heißen sollte, hat die Formulierung if(Konstante = Variable) den Vorteil, dass der Compiler mit not an l-value o.ä. aussteigt. --Rôtkæppchen68 23:38, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Der Compiler kann natürlich eine Warnung ausgeben, wenn er "if (Variable = Konstante)" entdeckt, aber es ist, wie Rotkäppchen bemerkt, nie und nimmer ein Fehler, sondern syntaktisch korrekt. Wegen der Warnungsmöglichkeit halte ich die Umstellung Konstante nach vorn auch nicht für sehr wichtig. --TeesJ 23:45, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Natürlich ist das syntaktisch korrekt - und ebenso natürlich wird ein ordentlicher Compiler den Programmierer darauf aufmerksam machen, dass das keinen Sinn ergibt. "Der Compiler lacht dich aus." hätte ein Kollege da gesagt... --Eike 23:47, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Der vertippte Fall mit if(Variable = Konstante) statt if(Variable == Konstante) ist einer jener Fälle, wo der Compiler merken kann, aber nicht muss, dass die if-Bedingung konstant ist. Es gibt durchaus Compiler, die hier eine Warnung ausspucken. Im anderen Fall if(Konstante = Variable) irrtümlich statt if(Konstante == Variable) muss der Compiler einen not an l-value-Fehler o.ä. ausspucken. Ansonsten würde er ja bösenbösen selbstmodifizierenden Code und/oder fiese Laufzeitfehler hervorrufen. --Rôtkæppchen68 00:03, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
An dieser Stelle bekommst Du if ((options == (__WCLONE|__WALL)) && (current->uid = 0)) als Google-Hausaufgabe. -- 188.98.141.55 00:10, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Mist, mein Kernighan-Ritchie steckt seit dem letzten Umzug in irgendeiner unausgepackten Bücherkiste. --Rôtkæppchen68 00:15, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Schönes Ding! --Eike 00:18, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Eeeeevill! -- Janka 02:37, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Firma dankt. ;-) Ich war "live dabei" (nur als Zuschauer, nicht als Verfasser, LOL) als das damals aufkam, deswegen ist mir das in Erinnerung geblieben und seitdem schaue ich auch immer, dass ich meine if-Konstrukte mit Konstante == Variable schreibe. -- 188.99.192.192 13:45, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ist rausgekommen, woher der Code kam? --Eike 13:52, 20. Aug. 2011 (CEST) [Beantworten]
http://kerneltrap.org/node/1584 zeigt, wie der Code versucht wurde, einzuschleusen, der Hacker wurde aber AFAIK nicht ermittelt. -- 188.99.192.192 14:31, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ah, danke an alle. Da ich immer mindestens mit -Wall arbeite, war mir dieser Gedanke nicht gekommen. Zumal auch die Konstrukte "Konstante != Variable" sowie "Konstante == Funktionsaufruf()" verwendet werden, bei denen die Problematik "=" vs. "==" ja nicht auftreten kann. Aber wer sich einmal an diesen Sicherheitsmechanismus gewöhnt hat, muss es natürlich einheitlich verwenden, denn wer jeweils noch Muße genug hätte, den Gedanken "So, in diesem speziellen Fall muss ich aufpassen und die Konstante nach links schreiben, damit ich einen Fehler erzeuge, wenn ich versehentlich = statt == schreibe" zu fassen, der könnte ja ohnehin direkt "So, hier muss ich aufpassen, dass ich == statt = schreibe" denken. :) --Hagman 12:23, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

IP-Adressen der ZDF-Kanäle für Telekom Entertain

Hallo, ich suche die IP-Adressen der ZDF-Kanäle für Telekom Entertain. Die auf der ZDF-Website gelisteten Adressen sind größtenteils (bis auf ZDF HD) veraltet und funktionieren nicht mehr. Für die ARD-Kanäle und die von ARD und ZDF gemeinsam veranstalteten Kanäle finden sich die IP-Adressen hier. Wo finde ich die vier fehlenden Adressen (für ZDF SD, zdf_neo, zdf.kultur und ZDFinfokanal), ohne 25600 mögliche Adressen durchprobieren zu müssen? --Prestolith-Tuning 23:47, 19. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

du zahlst ja auch dafür, dass du ein Service hast. Kannst denen ruhig eine Mail schicken. --178.190.95.168 00:32, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Hilft diese Liste? Ralf G. 08:15, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ja. Danke! --Prestolith-Tuning 11:58, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Nachfrage: verstehe ich es richtig - mit Zusatzprogrammen kann man die Entertain-Programme auch per PC anschauen, und der PC muss mit einem HDMI-Kabel mit dem Tuner verbudnen werden (nicht mit dem Router?) - oder? -jkb- 16:48, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Du nutzt VLC media player auf einem PC. Der PC ist ganz normal per Ethernet mit dem Router verbunden. Entertain muss an Deinem Telekom-DSL-Anschluss freigeschaltet sein. Hier steht, wie's geht und hier und hier stehen die Adressen. --Prestolith-Tuning 17:28, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
A ja! Im T-Punkt-Laden waren die leicht falsch informiert also. Danke! -jkb- 17:39, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

20. August 2011

Das Wort Kunde ("ey du Kunde") als Schimpfwort

Hallo zusammen, hier im Osten Deutschlands ist mir in letzter Zeit häufiger das Wort Kunde ("ey du Kunde!") als Schimpfwort untergekommen. Angeblich nannten sich die Leute in der Blueserszene so. Allerdings ist mir jetzt nicht bewusst, ob das Wort nur ein ostdeutsches Schimpfwort ist oder nur ein Schimpfwort aus der Jugendsprache (oder nur ein Schimpfwort der ostdeutschen Jugend). Weiß da jemand wo und von wem das verwendet wird? Desweiteren verstehe ich nicht ganz genau, wer damit beleidigt werden soll. Richtet sich das an Leute, die wie die ehemaligen Blueser sind (siehe eben Blueserszene: Freiheit, Authentizität und Nonkonformismus), oder in welchem Zusammenhang steht das? Der Artikel zu Kunde spricht von Landstreichern, entfernt vermutlich dann auch wieder in Verbindung mit den Bluesern, aber der Begriff in diesem Zusammenhang ist ja auch schon wieder sehr alt, ob man sich das heute wieder angeeignet hat? Eine Idee meinerseits wäre noch, dass man das Wort Kunde vielleicht auf die Empfänger von Alg II bezieht. Was wirklich hilfreiches konnte ich im Netz nicht finden, deswegen hoffe ich mal, das sich hier einer auskennt und mich aufklären kann? --Pilettes 09:26, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Du hast es eigentlich schon sehr schön umgrenzt (deine Links) und auch Hartz IV ist in dem Zusammenhang zu finden. Aber dass jeder, der den Begriff verwendet, auch eine haargenaue Vorstellung hat von dem, was er gerade sagt, darf man wohl mit NEIN beantworten. Einer in der Gruppe führt's ein, die anderen greifen's auf - and here we go ! Vor ein paar Jahren bin ich mir bewusst geworden, dass man praktisch JEDE Bezeichnung als Schimpfwort verwenden kann. Man muss es nur richtig aussprechen und den entsprechenden Gesichtsausdruck dazu machen - du Pilettes, du! ;-) GEEZERnil nisi bene 09:44, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
<quetsch>Und da Du Dich schon früher als Comic-Sammler geoutet hast, weiß ich auch wo Dir das bewusst geworden ist. Vegetarier! Kanapee! Anakoluth! Gurkensalat! Waffeleisen! Zyklotron! Ornithologe! Politiker! Ugha-ugha 15:55, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Im Westen der Republik, wo ich das allerdings das letzte Mal vor gefühlt 42 Jahren gehört habe, war Kunde (seltener auch: Karl-Heinz) eine Spottbezeichnung für einen kleinwüchsigen Menschen, benannt nach Karl, dem Kurzen. --Wwwurm Mien Klönschnack 09:49, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Also der Ursprung des Begriffs ist vielfältig. Unter Rotwelsch steht wohl eine nachvollziehbare Herleitung: "Kundensprache“, von rotw. Kunde „Handwerker auf der Walz, Landstreicher“ (19. Jahrhundert), aus dt. (der) Kunde in der frühneuhochdt. Bedeutung „Bekannter, Vertrauter“ (zweifelhaft ist zusätzlicher Einfluss von jidd. kun „Richtiger, Rechter“) und rotw. Schall „Gesang“". Als Ossi muß ich aber sagen, daß dieser Begriff eher im nördlichen Teil, also dem Berlin-Brandenburgischen, nicht dem Sächsischen, allgemein geläufig ist. Ob es jemals "Jungendsprache" war, wer weiß, nur die Blueser aus den 70ern sind heute 35 Jahre älter, also über 50. Das Hartz4ler als Kunden bezeichnet werden hat damit aber nichts zu tun. Sondern mit der PC-mäßigen "Serviceoffensive", nachdem der Bürger nicht mehr gegen die Bürokratie als Bittsteller antritt, sondern in modernen Verwaltungen staatliche Service und Dienstleistungen entgegennimmt, als ob er "Kunde" bei Neckermann, ALDI oder OBI wäre.Oliver S.Y. 10:36, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Gefangene nach Königsgrätz

Durch Zufall bin ich auf den Artikel Schlacht bei Königgrätz gestoßen. Dort stehen 22.170 Gefangene auf Seiten des Verlierers. Was geschah mit denen? Wann wurden sie freigelassen? In keinem der Artikel über die 3 Friedensabschlüsse finde ich eine Regelung genannt.Oliver S.Y. 10:41, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Laut Wolfgang Menzel wurden sie nach dem Friedensschluss repatriiert [12] --MBq Disk 11:11, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Danke für die schnelle Antwort.Oliver S.Y. 11:38, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

In der Nähe von Stein-Neukirch auf dem Westerwald (Salzburger Kopf) befindet sich eine große, gerüstartig aufgebaute Sendeanlage, die in dieser Region über weite Strecken zu erkennen ist. Ein Bild dieser Anlage ist hier zu sehen: http://www.ich-geh-wandern.de/files/tracks/imglib/2009/08/464/sendeanlage_am_kopf_des_skiliftes_bei_stein_neu-196.jpg GPS-Koordinaten: 50°40'18.61N, 8°03'17.40O

Weiß vielleicht jemand, was sich genau hinter dieser Anlage verbirgt?

Aufgrund der Antennenformen gehe ich davon aus, dass sie etwas mit dem GSM-Mobilfunknetz zu tun hat. Weiterführend habe ich mir bereits gedacht, dass sie sowohl zu einer Base Transceiver Station zur Bereitstellung der Netzabdeckung im unmittelbaren Umfeld, als auch zu einem Base Station Controller gehören könnte, welcher über Richtfunkstrecken Verbindungen zu anderen Antennen und Schnittstellen des Mobilfunknetzes herstellen könnte. Vor allem letzteres würde aufgrund der Lage im hohen Westerwald und der daraus resultierenden Sichtweite nämlich Sinn ergeben.

Mich würde dann auch interessieren, zu welchem Netzbetreiber die Anlage gehört. --Waver8500 12:07, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Ich habe noch einmal intensiver gegoogelt. Laut http://gsm.breloehr.de/d1nrw.htm handelt es sich dabei um eine Base Transceiver Station, die sowohl von der Telekom Deutschland GmbH, Vodafone D2, als auch von Telefónica Germany(also O2) genutzt wird. Inwieweit dort auch ein Base Station Controller oder ähnliches integriert ist, konnte ich bisher leider nicht herausfinden. Waver8500 12:32, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Klettersteige

--178.112.29.14 13:12, 20. Aug. 2011 (CEST)Guten Tag, können Sie mir bitte sagen, wie viele versicherte Klettersteige es in Niederösterreich gibt und welce das sind? Freue mich über alle Antworten! lg, Bernhard[Beantworten]

ist wirklich versichert gemeint, oder eher gesichert? --Duckundwech 13:41, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Zitat aus Klettersteig:
Ein Klettersteig ist ein mit Eisenleitern, Eisenstiften, Klammern (als Trittstufen) und (Stahl-)Seilen gesicherter (versicherter) Kletterweg am natürlichen oder künstlichen Fels.
Da ist also keiner gemeint, dessen Benutzung bei irgendeiner Versicherungsgesellschaft "gegen Unfall versichert" ist, sondern eine Gesamtliste. Und die findet sich hier. Gruß -- Dr.cueppers - Disk. 13:45, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Dieser Link enthält teilweise aber auch unversichterte Klettersteige (Kletterrouten) zB Steirerspur. Hier geht es nur um versicherte Steige, aber ich glaube, es gibt noch mehr. Haben Sie vllt. eine vollständige Liste? lg (nicht signierter Beitrag von 178.112.29.14 (Diskussion) 14:16, 20. Aug. 2011 (CEST)) [Beantworten]

Der Alpenverein hat da sicher mehr Infos und auch auch Karten dazu. Berg auf! --178.190.88.129 14:28, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ist "versichert" anstelle von "gesichert" Österreichisch? --Eike 14:32, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
<dazwischenquetsch>Siehe Wiktionary Bedeutung 7. Ralf G. 14:42, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
<quetsch>Ja, ist es ... --TheRunnerUp 16:05, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
ne, das heißt wirklich so. Weil man sich selbst versichern muss dass man versichert eingehängt ist. Der Berg sichert mich nämlich nicht. --178.190.88.129 14:39, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Kennen Sie eine E-mail Addresse vom Alpenverein?lg (nicht signierter Beitrag von 178.112.29.14 (Diskussion) 14:35, 20. Aug. 2011 (CEST)) [Beantworten]

E-Mail selber suchen(auf dieser Seite werden keine E-Mails dargestellt) . = > Alpenverein Edelweiss Walfischgasse <= grüße aus Wien. ich empfehle zum Einstieg eine kleine gemütliche Tour in der Rax Schneeberg Region--178.190.88.129 14:41, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Zuverlässigkeit von strassenkatalog.de

Bei strassenkatalog.de gibts eine "Johann-L'Hoste-Str." in Oberlinxweiler. Auf meiner Karte finde ich sie nicht und mit Google kommt auch nix. Kann man den Angaben von strassenkatalog.de trauen? 217.224.187.229 14:36, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Das könnte eine Trap Street sein. --Rôtkæppchen68 14:46, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Der Stadtplan auf der offiziellen Homepage von St. Wendel kennt keine Straße dieses Namens. Der Kartenausschnitt auf strassenkatalog.de zeigt auf eine Stelle zwischen den Straßen "Zum Keimbach" und "Auf Arlesbruch", die im Plan des Landesvermessungsamts eine Grünfläche ist. Bei OpenStreetMap ist die entsprechende Stelle grau. Frag doch mal bei der Firma HXT (die strassenkatalog.de betreibt) nach, woher die Daten kommen. 14:52, 20. Aug. 2011 (CEST)

Danke für die Antworten. Der Link zu Trap Street ist interessant!... Bei GoogleMaps gibts die Straße aber anscheinend auch. 217.224.154.55 15:08, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Vielleicht gab es mal eine Johann-L'Hoste-Straße, die später umbenannt wurde? Der Namensgeber war ein Bürgermeister vor Ort, allerdings ein kommunistischer; es wäre plausibel, wenn spätestens nach dem Verbot der KPD 1956 die Benennung einer Straße nach einem Kommunisten als nicht mehr opportun angesehen wurde. --Proofreader 17:45, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Behörde zur Vergabe von Kfz-Unterscheidungszeichen

Als sich kürzlich der Landkreis Soltau-Fallingbostel in Landkreis Heidekreis umbenannt hat, wurde sein Unterscheidungszeichen von SFA in HK geändert. Am 4. September tritt außerdem die Kreisgebietsreform Mecklenburg-Vorpommern 2011 in Kraft, die zu weiteren neuen Unterscheidungszeichen führen wird.

Welche Bundesbehörde entscheidet über die Vergabe von Unterscheidungszeichen in Deutschland? Sehe ich es richtig, dass eine eine kreisfreie Stadt oder ein Landkreis ein neues Unterscheidungszeichen beantragen kann und eine Behörde, die die Oberhoheit über die große Liste hat, genehmigt das? Wer ist für das BÖ parallel zum BO verantwortlich?

Oder ist es vielleicht Ländersache? Schließlich steht irgendwo, dass nach dem HU-Präzedenzfall das Land Hessen der Stadt Wetzlar eine Rückkehr zum WZ erlaubt hat. Und das Verkehrsministerium von M-V schreibt, dass die Städte, die ihre Kreisfreiheit verlieren, ihre Unterscheidungszeichen (HGW, HST, HWI, NB) auch nach dem 4.9. ausgeben dürfen. Im Saarland dürfen Mittelstädte schon seit 1974 eigene Kennzeichen (IGB, VK) vergeben. Es gibt also in Deutschland kein Bundesgesetz, dass Kennzeichen an Kreise bindet, oder? --Yuunli 14:40, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Warum hat Bremen HB A-ZZ 1-999 und Bremerhaven HB A-Z 1000-9999? --84.61.170.156 15:48, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Siehe Liste aller deutschen Kfz-Kennzeichen mit inoffizieller Gebietseinteilung. --Rôtkæppchen68 17:45, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Wer diese Liste führt, kann ich in keinem WP-Artikel finden (aber es muss wohl eine Bundesbehörde/dienststelle sein, damit die kennzeichen bundesweit eindeutig sind). Wie sie entstanden ist, steht in Kfz-Kennzeichen (Deutschland); und dass es keine offizielle Auflistung mehr gibt, steht hier, 3. Absatz --TheRunnerUp 15:57, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Nein, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und Kraftfahrt-Bundesamt können damit absolut nichts zu tun haben.--79.224.224.17 16:01, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

VPS bei RTL II

Wann schaltete RTL II das VPS-Signal ab? --84.61.170.156 15:47, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

hier bekommst Du zu dieser Frage mit Sicherheit eine kompetente Antwort. --Rôtkæppchen68 16:22, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
laut dem Artikel haben sie doch gar keines. Warum sollten sie es dann abschalten.--Steffen2 16:27, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

RTL II hatte mal ein VPS-Signal. --84.61.170.156 16:44, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

http://de.lmgtfy.com/?q=kein+vps+rtl+II --Eike 16:45, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Arabische Inschrift

Was bedeuten die drei arabischen Inschriften im linken unteren Viertel des nebenstehenden Bildes? --Oberlaender 16:32, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

die arabische WP:Auskunft scheint mir etwas verwaist zu sein. Habe wir einen Babelstein und darauf hin zurück-folgend einen Nutzer? --178.190.88.129 17:00, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:User_ar AR --178.190.88.129 17:08, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich glaube, als Startpunkt wäre Benutzer:Koenraad geeignet. Pittigrilli 17:43, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Zwei Rechner über Kabel verbinden

Ich versuche eine Netzwerkverbindung zwischen 2 Rechnern herzustellen, einer mit Windows 7, der andere mit Windows XP, bislang erfolglos. Ein Router oder Switch ist leider nicht vorhanden. Ich habe deshalb ein gekreuztes Netzwerkkabel genommen. Firewall habe ich auf beiden Rechnern testweise ausgeschaltet. Selbst Ping funktioniert nicht. Woran könnte es liegen? --KH33 17:12, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

du musst, wenn du ein Netzwerk machen willst, ein Netzwerk einrichten. --178.190.88.129 17:15, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Ich habe auf dem Windows-7-Rechner das Netzwerk- und Freigabecenter geöffnet und dann auf "Neue Verbindung oder neues Netzwerk einrichten" geklickt, dann "Ein neues Netzwerk einrichten". Daraufhin erscheint ein Dialog "Wählen Sie den zu konfigurierenden Drahtlosrouter oder Zugriffspunkt aus". Es gibt aber nichts auszuwählen. Auch nach längerem Warten (ca. 3 Minuten) erscheinen keine auswählbaren Objekte. --KH33 17:38, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
du wirst möglicherweise eine Netzwerkkarte benötigen [13]. Sollten aber beide Computer am Internet hängen könntest du sei über Internet zusammenhängen. --178.190.88.129 17:43, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Übers Netz >> [14] --178.190.88.129 17:44, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
Du musst die Datei- und Druckerfreigabe auf dem Server-PC (der die Daten enthält, auf die Du vom anderen Rechner aus zugreifen willst) einschalten. Dazu gibt es dann bei Windows 7 das Netzwerk- und Freigabecenter und bei Windows XP die Netzwerkverbindungen im Startmenü. Wenn beide Rechner Gigabit-Ethernet (1 Gb/s) haben, brauchst Du kein gekreuztes Patchkabel, ein normales funktioniert auch. Bei Ethernet (veraltet, 10 Mb/s) und Fast Ethernet (100 Mb/s) brauchst Du ein gekreuztes Patchkabel. --Rôtkæppchen68 17:57, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Eine gewischt bekommen - harmlos?

Habe dummerweise gerade am linken Zeigefinger mit 230v eine gewischt bekommen. Härchen am Finger sind alle abgebrannt (??) und meine Hand schmerzt den arm hoch. Sind das harmlose Nachwirkungen oder sollte ich mir Sorgen machen? --93.132.184.158 17:18, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Ruf mal beim Notfall an. Bitte --178.190.88.129 17:25, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

da würde ich auch meinen, dass man das ruhig mal ärztlich untersuchen lassen sollte, auch wenn es im moment noch harmlos ist... bei gehirnerschütterung z B soll man mindestens einen tag ins krankenhaus... vllt noch stromunfall lesen? --Heimschützenzentrum (?) 17:44, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

ja, es kann auch nach einiger Zeit zum Herzkammerflimmern kommen. Die Schmerzen sind das Wenigste. Normalerweise ist da bei Arbeitsunfällen eine ärztliche Beobachtung mit EKG angesagt. So ein Unfall geht zwar oft gut, aber wenn nicht bist Du ggf. tot, also im Zweifelsfall Arzt. - Andreas König 17:46, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]
da steht u. a.: „[...] ein 12-Kanal-Elektrokardiogramm. Daher erfolgt in der Regel durch den alarmierten Rettungsdienst ein Transport in die Notaufnahme eines Krankenhauses.“... in dem fall hier reicht vllt auch n taxi... :-) --Heimschützenzentrum (?) 17:47, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]

Wie kommen Silberfische in die Wohnung?

Mir ist klar, dass sie in dunklen und feuchten Ecken leben, aber wo kommen die denn erstmalig in die Wohnung? Durch den Abfluss? Ich denke mal sonstige Insekten und Krabbeltiere kommen durch die Tür, aber Silberfische gibt es doch nicht im Garten oder? --78.54.122.118 18:05, 20. Aug. 2011 (CEST)[Beantworten]