Deutsche Männer-Handballnationalmannschaft

Die deutsche Männer-Handballnationalmannschaft repräsentiert den Deutschen Handballbund (DHB) als Auswahlmannschaft auf internationaler Ebene bei Länderspielen gegen Mannschaften anderer nationaler Verbände. Den Kader nominiert der Bundestrainer. Seit dem 6. Februar 2020 ist das Alfreð Gíslason.

Die deutsche Mannschaft zählt zu den erfolgreichsten Handballteams der Welt. Acht Mal wurde man Weltmeister, fünf Mal bei Feldhandball-Weltmeisterschaften (bei den Turnieren 1938, 1952, 1955, 1959 und 1966) und drei Mal bei Hallenhandball-Weltmeisterschaften (1938, 1978 und zuletzt 2007). Zwei Mal wurde das deutsche Team Europameister (2004 und 2016). Des Weiteren wurde bei den Olympischen Spielen von 1936 die Goldmedaille sowie bei den Olympischen Spielen der Jahre 1984 und 2004 die Silbermedaille und 2016 die Bronzemedaille gewonnen.

In den Jahren der Teilung Deutschlands vertrat die Männer-Handballnationalmannschaft der DDR die DDR bei Länderspielen und internationalen Turnieren. Sie gewann Gold bei den Olympischen Sommerspielen 1980 und war die erfolgreichste Mannschaft des Ostseepokals.

Teilnahme an Wettbewerben

Olympische Spiele

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft konnte sich bisher zehnmal für die Olympischen Sommerspiele qualifizieren. Erstmals wurde Handball bei den Olympischen Sommerspielen 1936 ausgetragen – es war das einzige Turnier, das im Feldhandball ausgetragen wurde. Erst 1972 wurde Handball als Hallensport wieder als olympische Sportart eingeführt. 1980 nahm man nicht an den Olympischen Sommerspielen teil, da das Nationale Olympische Komitee für Deutschland den Boykott dieser beschloss. In den Jahren 1988 und 2012 konnte man sich nicht für das Turnier qualifizieren. Auch für die Olympischen Sommerspiele 1984 konnte man sich nicht sportlich qualifizieren, durfte jedoch aufgrund des Boykotts der damaligen Ostblockstaaten nachrücken und gewann die Silbermedaille. Bei den zehn Teilnahmen erreichte man bisher drei Mal das Finale und gewann eine Gold-, zwei Silber- und eine Bronzemedaille.

Bei den Olympischen Sommerspielen von 1972 bis 1988 traten zwei deutsche Mannschaften zu den Turnieren an. Für die Platzierungen der Nationalmannschaft der DDR bei Weltmeisterschaften siehe Männer-Handballnationalmannschaft der DDR.

JahrAustragungsortTeilnahme bis…GegnerErgebnisBemerkungen und Besonderheiten
1936ABerlinEndrundeÖsterreichGoldmedaille
Gold
Hans Theilig wurde Torschützenkönig.
1972MünchenSpiel um Platz 5Sowjetunion06. Platz
1976MontrealSpiel um Platz 3Polen04. Platz
1980Moskaunicht teilgenommenDie (west)deutsche Mannschaft nahm aufgrund des Boykotts des Nationalen Olympischen Komitees nicht an dem Turnier teil.
1984Los AngelesFinaleJugoslawienSilbermedaille
Silber
Die (west)deutsche Mannschaft qualifizierte sich nicht für das Turnier, jedoch konnte sie aufgrund des Boykotts der damaligen Ostblockstaaten dennoch teilnehmen und gewann erstmals die Silbermedaille.
1988Seoulnicht qualifiziert
1992BarcelonaSpiel um Platz 9Tschechoslowakei10. Platz
1996AtlantaSpiel um Platz 7Schweiz07. Platz
2000SydneySpiel um Platz 5Frankreich05. Platz
2004AthenFinaleKroatienSilbermedaille
Silber
Henning Fritz als Torwart und Christian Schwarzer als Kreisläufer wurden in das All-Star-Team gewählt.
2008PekingGruppenphaseDänemark09. Platz
2012Londonnicht qualifiziert
2016Rio de JaneiroSpiel um Platz 3PolenBronzemedaille
Bronze
Uwe Gensheimer wurde als Linksaußen in das All-Star-Team gewählt.
2021TokioViertelfinaleÄgypten06. Platz
A Erstmals und letztmals wurde der Wettbewerb im Feldhandball ausgetragen.

Weltmeisterschaften im Feldhandball

Deutsche Handball-Nationalmannschaften nahmen an sechs der sieben bis 1966 ausgetragenen Feldhandball-Weltmeisterschaften teil und konnten dabei stets den Titel gewinnen.

Für die Platzierungen der Nationalmannschaft der DDR bei Feldhandball-Weltmeisterschaften siehe auch Männer-Handballnationalmannschaft der DDR.

JahrGastgeberlandFinaleErgebnisBemerkungen und Besonderheiten
1938Deutsches ReichDeutsches Reich NS Deutsches Reich 23:0 Schweiz SchweizWeltmeister
1948Frankreichnicht teilnahmeberechtigtNach dem Zweiten Weltkrieg war noch kein neuer Handballverband gegründet worden, der Deutschland bei der IHF hätte vertreten können.
1952SchweizDeutschland BR BRD 19:8 Schweden SchwedenWeltmeister
1955BRDDeutschland BR BRD 25:13 Schweiz SchweizWeltmeister
1959ÖsterreichDeutschland Deutschland 14:11 Rumänien RumänienWeltmeisterTeilnahme mit einer Gesamtdeutschen Mannschaft unter dem DHB-Trainer Werner Vick.
1963SchweizDeutschland Demokratische Republik 1949 DDR 14:7 Deutschland BR BRD02. Platz
1966ÖsterreichDeutschland BR BRD 15:15 Deutschland Demokratische Republik 1949 DDRWeltmeisterDie Auswahl der BRD gewann aufgrund ihrer besseren Tordifferenz von +51 Toren.

Weltmeisterschaften

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft konnte sich bisher 24-mal für eine Weltmeisterschaft qualifizieren. Nur 1990 und 1997 konnte man sich nicht für das Turnier qualifizieren. Auch für die Weltmeisterschaft 2015 konnte man sich nicht sportlich qualifizieren, durfte jedoch dank einer Wildcard dennoch am Turnier teilnehmen. Bei den 24 Teilnahmen erreichte man bisher fünfmal das Finale und entschied dieses dreimal für sich.

In den Jahren 1958 und 1961 trat man mit einer gesamtdeutschen Mannschaft unter dem damaligen DHB-Trainer Werner Vick an. Bei den Weltmeisterschaften von 1964 bis 1990 traten hingegen zwei deutsche Mannschaften zu den Weltmeisterschaften an. Für die Platzierungen der Nationalmannschaft der DDR bei Weltmeisterschaften siehe auch Männer-Handballnationalmannschaft der DDR.

JahrGastgeberlandTeilnahme bis…GegnerErgebnisBemerkungen und Besonderheiten
1938Deutsches ReichFinaleSchwedenWeltmeisterHans Theilig wurde Torschützenkönig.
1954SchwedenFinaleSchweden02. PlatzOtto Maychrzak wurde Torschützenkönig. Bester Spieler des Turniers wurde Bernhard Kempa.
1958DDRSpiel um Platz 3Dänemark03. PlatzTeilnahme mit einer Gesamtdeutschen Mannschaft unter dem DHB-Trainer Werner Vick.
1961BRDSpiel um Platz 3Schweden04. PlatzTeilnahme mit einer Gesamtdeutschen Mannschaft unter dem DHB-Trainer Werner Vick.
1964TschechoslowakeiSpiel um Platz 3Tschechoslowakei04. Platz
1967SchwedenSpiel um Platz 5Schweden06. PlatzHerbert Lübking und Hans-Günther Schmidt wurden Torschützenkönig.
1970FrankreichSpiel um Platz 5Schweden05. Platz
1974DDRPlatzierungsrundeBulgarien09. Platz
1978DänemarkFinaleSowjetunionWeltmeisterErstmals nach dem Zweiten Weltkrieg gewann die Nationalmannschaft den Weltmeister-Titel.
1982BRDSpiel um Platz 7Spanien07. Platz
1986SchweizSpiel um Platz 7Dänemark07. Platz
1990Tschechoslowakeinicht qualifiziert
1993SchwedenSpiel um Platz 5Spanien06. Platz
1995IslandSpiel um Platz 3Schweden04. PlatzAndreas Thiel wurde als Torhüter in das All-Star-Team gewählt.
1997Japannicht qualifiziert
1999ÄgyptenSpiel um Platz 5Frankreich05. Platz
2001FrankreichSpiel um Platz 7Ukraine08. Platz
2003PortugalFinaleKroatien02. PlatzBester Spieler des Turniers wurde Kreisläufer Christian Schwarzer. Er wurde ebenfalls mit Torwart Henning Fritz in das All-Star-Team gewählt.
2005TunesienSpiel um Platz 9Tschechien09. Platz
2007DeutschlandFinalePolenWeltmeisterDie Weltmeisterschaft wurde in den deutschen Medien als „Wintermärchen“ bezeichnet und später als Projekt Gold als Dokumentarfilm in die Kinos gebracht. Henning Fritz als Torhüter und Michael Kraus als Rückraum Mitte wurden in das All-Star-Team gewählt.
2009KroatienSpiel um Platz 5Ungarn05. Platz
2011SchwedenSpiel um Platz 11Argentinien11. PlatzDas Spiel endete nach der zweiten Verlängerung 40:35.
2013SpanienViertelfinaleSpanien05. Platz
2015KatarSpiel um Platz 7Slowenien07. PlatzDeutschland rückte dank einer Wildcard als Teilnehmer nach.
2017FrankreichAchtelfinaleKatar09. PlatzDeutschland qualifizierte sich als Europameister 2016.
2019Dänemark/DeutschlandSpiel um Platz 3Frankreich04. PlatzFabian Wiede wurde als Rückraum rechts in das All-Star-Team gewählt.
2021ÄgyptenHauptrunde12. Platz

Europameisterschaften

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft qualifizierte sich zwölfmal für eine Europameisterschaft. Man erreichte drei Mal das Finale und gewann dabei erstmals 2004 unter Trainer Heiner Brand den Europameistertitel. Lediglich 2014 verpasste sie unter Trainer Martin Heuberger die Qualifikation für das Turnier.

Bei der Europameisterschaft 2016 trat man mit der jüngsten der teilnehmenden Mannschaften an und musste verletzungsbedingt auf Kapitän Uwe Gensheimer, Patrick Groetzki, Michael Allendorf und Patrick Wiencek verzichten. Im Hauptrundenspiel gegen Russland verletzten sich zudem Kapitän Steffen Weinhold und Christian Dissinger und mussten durch Kai Häfner und Julius Kühn ersetzt werden. Im Endspiel vor 15.000 Zuschauern in der Tauron Arena in Krakau konnte man sich am 31. Januar 2016 in Krakau durch ein 24:17 gegen Spanien zum zweiten Mal den Europameister-Titel sichern.

JahrGastgeberlandTeilnahme bis…GegnerErgebnisBemerkungen und Besonderheiten
1994Portugal PortugalSpiel um Platz 9Slowenien09. Platz
1996Spanien SpanienSpiel um Platz 7Frankreich08. PlatzThomas Knorr wurde Torschützenkönig.
1998Italien ItalienSpiel um Platz 3Russland03. PlatzBester Spieler des Turniers wurde linker Rückraumspieler Daniel Stephan. Er wurde ebenfalls mit Linksaußen Stefan Kretzschmar in das All-Star-Team gewählt.
2000Kroatien KroatienSpiel um Platz 9Dänemark09. Platz
2002Schweden SchwedenFinaleSchweden02. PlatzDaniel Stephan wurde als Rückraum Mitte in das All-Star-Team gewählt.
2004Slowenien SlowenienFinaleSlowenienEuropameisterHenning Fritz als Torwart und Volker Zerbe als Rückraum rechts wurden in das All-Star-Team gewählt.
2006Schweiz SchweizSpiel um Platz 5Russland05. Platz
2008Norwegen NorwegenSpiel um Platz 3Frankreich04. PlatzFlorian Kehrmann wurde als Rechtsaußen in das All-Star-Team gewählt.
2010Osterreich ÖsterreichHauptrunde10. Platz
2012Serbien SerbienHauptrunde07. PlatzChristian Sprenger wurde als Rechtsaußen in das All-Star-Team gewählt.
2014Danemark Dänemarknicht qualifiziertErstmals konnte sich die deutsche Mannschaft nicht für eine Europameisterschaft qualifizieren.
2016Polen PolenFinaleSpanienEuropameisterAndreas Wolff als Torwart und Tobias Reichmann als Rechtsaußen wurden in das All-Star-Team gewählt.
2018Kroatien KroatienHauptrunde09. Platz
2020Norwegen Norwegen
Osterreich Österreich
Schweden Schweden
Spiel um Platz 5Portugal05. PlatzHendrik Pekeler wurde zum besten Defensivspieler gewählt.
2022Ungarn Ungarn
Slowakei Slowakei
Hauptrunde07. Platz
2024Deutschland DeutschlandErstmals ist Deutschland Ausrichter einer Europameisterschaft.

Ostseepokal

  • Ostseepokal 1968: DHB n. teilg., DHV 4.
  • Ostseepokal 1969: DHB n. teilg., DHV Sieger
  • Ostseepokal 1970: DHB n. teilg., DHV A Sieger, DHV B 5. Platz
  • Ostseepokal 1971: DHB 3. Platz, DHV Sieger
  • Ostseepokal 1972: DHB 2. Platz, DHV 3. Platz
  • Ostseepokal 1973: DHB 3. Platz, DHV A 3. Platz, DHV B 6. Platz
  • Ostseepokal 1974: DHB 4. Platz, DHV Sieger
  • Ostseepokal 1976: DHB 5. Platz, DHV 2. Platz
  • Ostseepokal 1977: DHB 4. Platz, DHV A Sieger, DHV B 7. Platz
  • Ostseepokal 1979: DHB 2. Platz, DHV Sieger
  • Ostseepokal 1980: DHB A 3. Platz, DHB B 4. Platz, DHV 2. Platz
  • Ostseepokal 1981: DHB 4. Platz, DHV Sieger
  • Ostseepokal 1985: DHB n. teilg., DHV 3. Platz
  • Ostseepokal 1986: DHB n. teilg., DHV Sieger
  • Ostseepokal 1987: DHB 3. Platz, DHV 2. Platz
  • Ostseepokal 1989: DHB A 2. Platz, DHB B 5. Platz, DHV 3. Platz

World Cup

  • World Cup 1971: DHB n. teilg., DHV 6. Platz
  • World Cup 1974: DHB n. teilg., DHV 3. Platz
  • World Cup 1979: DHB 6. Platz, DHV 3. Platz
  • World Cup 1984: DHB 8. Platz, DHV 6. Platz
  • World Cup 1988: DHB 2. Platz, DHV Sieger
  • World Cup 1992: n. teilg.
  • World Cup 1996: 5. Platz
  • World Cup 1999: Sieger
  • World Cup 2002: 3. Platz
  • World Cup 2006: 3. Platz
  • World Cup 2008: 5. Platz
  • World Cup 2010: n. teilg.

Supercup

  • Supercup 1979: DHB Sieger, DHV n. teilg.
  • Supercup 1981: DHB 2. Platz, DHV n. teilg.
  • Supercup 1983: DHB 8. Platz (Letzter), DHV 7. Platz
  • Supercup 1985: DHB 3. Platz, DHV 2. Platz
  • Supercup 1987: DHB Sieger, DHV 3. Platz
  • Supercup 1989: DHB A 6. Platz, DHB B 8. Platz (Letzter), DHV 2. Platz
  • Supercup 1991: 4. Platz
  • Supercup 1993: 2. Platz
  • Supercup 1995: 2. Platz
  • Supercup 1998: Sieger
  • Supercup 1999: 5. Platz
  • Supercup 2001: Sieger
  • Supercup 2003: 2. Platz
  • Supercup 2005: 6. Platz (Letzter)
  • Supercup 2007: 3. Platz
  • Supercup 2009: Sieger
  • Supercup 2011: 4. Platz (Letzter)
  • Supercup 2013: Sieger
  • Supercup 2015: Sieger

Aktuelles

Länderspiele

Aufgelistet sind die Spiele der letzten zwölf Monate mit den Ergebnissen aus deutscher Sicht sowie geplante Länderspiele.

DatumErgebnisGegnerAustragungsortAnlassBemerkungen
30. Apr. 202126:24 (15:15)Bosnien und Herzegowina Bosnien und HerzegowinaABugojno (Bosnien und Herzegowina)EM-2022-Qualifikation
2. Mai 202135:20 (17:10)Estland EstlandHStuttgartEM-2022-Qualifikation
9. Juli 202136:26 (17:13)Brasilien BrasilienHNürnberg
11. Juli 202129:27 (12:10)Agypten ÄgyptenHNürnberg
24. Juli 202127:28 (13:12)Spanien Spanien*Tokio (JAP)Olympia-2020-Vorrunde
26. Juli 202133:25 (14:13)Argentinien Argentinien*Tokio (JAP)Olympia-2020-Vorrunde
28. Juli 202129:30 (13:16)Frankreich Frankreich*Tokio (JAP)Olympia-2020-Vorrunde
30. Juli 202128:23 (14:11)Norwegen Norwegen*Tokio (JAP)Olympia-2020-Vorrunde
1. Aug. 202129:25 (16:12)Brasilien Brasilien*Tokio (JAP)Olympia-2020-Vorrunde
3. Aug. 202126:31 (12:16)Agypten Ägypten*Tokio (JAP)Olympia-2020-Viertelfinale
5. Nov. 202130:28 (18:13)Portugal Portugal*Luxemburg (LUX)Debüt von Birlehm, Köster, M’Bengue, Mertens, Wagner, Witzke u. Zerbe
7. Nov. 202130:32 (17:17)Portugal PortugalHDüsseldorf
7. Jan. 202230:26 (15:14)Schweiz SchweizHMannheimDebüt von Steinert
9. Jan. 202235:34 (14:18)Frankreich FrankreichHWetzlar
14. Jan. 202233:29 (17:18)Belarus Belarus*Bratislava (SVK)EM-2022-Vorrunde
16. Jan. 202234:29 (15:16)Osterreich Österreich*Bratislava (SVK)EM-2022-Vorrunde
18. Jan. 202230:23 (15:12)Polen Polen*Bratislava (SVK)EM-2022-VorrundeNach Ausfall von 9 Spielern wegen positivem Covid-19-Test 5 Spieler nachnominiert
20. Jan. 202223:29 (12:14)Spanien Spanien*Bratislava (SVK)EM-2022-HauptrundeNach Ausfall von weiteren 2 Spielern 5 Spieler nachnominiert. Debüt von Rebmann
21. Jan. 202223:28 (12:14)Norwegen Norwegen*Bratislava (SVK)EM-2022-Hauptrunde
23. Jan. 202221:25 (10:12)Schweden Schweden*Bratislava (SVK)EM-2022-Hauptrunde
25. Jan. 202230:29 (16:12)Russland Russland*Bratislava (SVK)EM-2022-Hauptrunde
19. März 202231:31 (17:16)Ungarn UngarnHGummersbachDebüt von Zechel
20. März 202230:29 (17:13)Ungarn UngarnHKassel
13. Apr. 202234:26 (17:11)Faroer FäröerHKielWM-2023-Qualifikation
16. Apr. 202233:27 (15:16)Faroer FäröerATórshavn (FRO)WM-2023-Qualifikation

Kader

für die Europameisterschaft vom 13. bis 30. Januar 2022:[1]

Nr.NameGeburtstagPositionLogoVereinLSToreT/S
01Johannes Bitter*2. September 1982TWHSV HamburgHSV Hamburg1560010
33Andreas Wolff3. März 1991TWPolen PGE Vive Kielce1180130,1
98Till Klimpke1. April 1998TWHSG WetzlarHSG Wetzlar0090000
45Daniel Rebmann*16. Januar 1994TWFrisch Auf GöppingenFrisch Auf Göppingen000000
04Johannes Golla (C)ein weißes C in blauem Kreis5. November 1997KRSG Flensburg-HandewittSG Flensburg-Handewitt0350942,7
07Patrick Wiencek22. März 1989KRTHW KielTHW Kiel1533082
09Tobias Reichmann*27. Mai 1988RAMT Melsungen1003133,1
10Fabian Wiede*8. Februar 1994RRFüchse Berlin0841571,9
11Sebastian Heymann1. März 1998RLFrisch Auf GöppingenFrisch Auf Göppingen0140251,8
17Lukas Zerbe17. April 1996RATBV LemgoTBV Lemgo0040061,5
18Julian Köster16. März 2000RLVfL GummersbachVfL Gummersbach0040030,8
19Djibril M’Bengue13. Mai 1992RRPortugal FC Porto0040082
20Philipp Weber15. September 1992RMSC MagdeburgSC Magdeburg0551352,5
25Kai Häfner10. Juli 1989RRMT Melsungen1142472,2
27Hendrik Wagner*15. August 1997RLDie Eulen Ludwigshafen0020052,5
30Sebastian Firnhaber*18. April 1994KRHC ErlangenHC Erlangen0100111,1
31Marcel Schiller15. August 1991LAFrisch Auf GöppingenFrisch Auf Göppingen0311334,3
34Rune Dahmke*10. April 1993LATHW KielTHW Kiel0360722
35Julius Kühn1. April 1993RLMT Melsungen0872723,1
36Lukas Mertens22. März 1996LASC MagdeburgSC Magdeburg0040071,8
39Lukas Stutzke*14. Januar 1998RLBergischer HC0020000
40Simon Ernst2. April 1994RMSC DHfK LeipzigSC DHfK Leipzig0430360,8
44Christoph Steinert18. Januar 1990RRHC ErlangenHC Erlangen0060122
73Timo Kastening25. Juni 1995RAMT Melsungen0401363,4
77David Schmidt*19. Oktober 1993RRBergischer HC0180261,4
93Patrick Zieker*13. Dezember 1993LATVB StuttgartTVB Stuttgart0130211,6
95Paul Drux*7. Februar 1995RLFüchse Berlin1011901,9
99Luca Witzke3. April 1999RMSC DHfK LeipzigSC DHfK Leipzig0040041
* nachnominiert

Stand Länderspiele: vor EM

Rekordspieler

Rekordtorschützen

Der Deutsche Handballbund führt in seiner Statistik mehrere Handballnationalspieler der DDR auf, daher kann diese Statistik davon abweichen.[2]

RangNameToreSpieleTore/SpielErstes SpielLetztes SpielGewonnene Titel
01Christian Schwarzer9663193,021. Nov. 198918. Aug. 2008Weltmeister 2007, Europameister 2004, MVP WM 2003
02Uwe Gensheimer9212044,525. Nov. 20053. Aug. 2021Olympia-Bronze 2016
03Florian Kehrmann8182233,76. Apr. 199718. Aug. 2008Weltmeister 2007, Europameister 2004
04Stefan Kretzschmar8172183,78. Okt. 199319. Okt. 2004
05Jochen Fraatz8091854,429. Juni 1983unbekannt
06Volker Zerbe7772842,730. Mai 198719. Okt. 2004Europameister 2004
07Markus Baur7122283,14. Aug. 199427. Jan. 2008Weltmeister 2007, Europameister 2004
08Herbert Lübking650A1394,720. Jan. 1962unbekanntWeltmeister 1966
09Martin Schwalb5941933,129. Juni 19837. Juni 1998
10Daniel Stephan5891833,214. Mai 199417. Nov. 2004Europameister 2004, MVP EM 1998
11Holger Glandorf5831703,44. Jan. 200322. Jan. 2017Weltmeister 2007
A davon 118 Tore in 21 Feldhandball-Spielen

Meiste Einsätze

Der Deutsche Handballbund führt in seiner Statistik mehrere Handballnationalspieler der DDR auf, daher kann diese Statistik davon abweichen.[2]

RangNameSpieleToreTore/SpielErstes SpielLetztes SpielGewonnene Titel
01Klaus-Dieter Petersen3402530,721. Nov. 198919. Okt. 2004Europameister 2004
02Christian Schwarzer3199663,021. Nov. 198918. Aug. 2008Weltmeister 2007, Europameister 2004, MVP WM 2003
03Volker Zerbe2847772,730. Mai 198719. Okt. 2004Europameister 2004
04Andreas Thiel25700,024. Okt. 19803. Aug. 1996
05Henning Fritz23500,04. Nov. 199418. Aug. 2008Weltmeister 2007, Europameister 2004
06Jan Holpert22800,01. Apr. 199026. Nov. 2002
Markus Baur2287123,14. Aug. 199427. Jan. 2008Weltmeister 2007, Europameister 2004
08Florian Kehrmann2238183,76. Apr. 199718. Aug. 2008Weltmeister 2007, Europameister 2004
09Carsten Lichtlein22010,027. Nov. 200119. März 2017Weltmeister 2007, Europameister 2004 und 2016
010Stefan Kretzschmar2188173,78. Okt. 199319. Okt. 2004
011Oliver Roggisch205480,215. März 20023. Juni 2014Weltmeister 2007
012Silvio Heinevetter20430,010. Juni 2006noch aktivOlympia-Bronze 2016
Uwe Gensheimer2049214,525. Nov. 20053. Aug. 2021Olympia-Bronze 2016
014Pascal Hens1995652,813. März 200125. Jan. 2012Weltmeister 2007, Europameister 2004

Nationaltrainer

Siehe auch: Bundestrainer (Deutscher Handballbund)

Trikots, Ausrüster und Sponsoren

Heimtrikot

Kit Germany Handball2008 Home.png
Auswärtstrikot

Kit Germany Handball2008 Away.png

Bis zum Jahr 1980 übernahm Adidas die Ausrüstung der Handballnationalmannschaft der Bundesrepublik Deutschland. Danach gab es verschiedene weitere Ausrüster wie Puma, Hummel und Nike. Von 2004 bis zum Jahr 2008 bestand ein Ausrüstungsvertrag mit Kempa. Zu den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking übernahm Adidas wieder die Ausrüstung sämtlicher Nationalteams bis Anfang 2013.[3] Zwischen 2013 und 2020 war erneut Kempa Ausrüster des DHBs, bevor im Juli 2020 Puma diese Rolle übernahm. In diesem Rahmen wurde auch ein neues Trikotdesign vorgestellt, das bei der Handball-Weltmeisterschaft der Männer 2021 zum Einsatz kommt.[4] Seit Juni 2015 werden die Nationalmannschaften zusätzlich durch Rehband ausgestattet.[5]

Im Gegensatz zu Fußballnationalmannschaften haben Handballnationalmannschaften eigene Trikotsponsoren. Hauptsponsor der deutschen Mannschaft war während der Weltmeisterschaft im Januar 2009 für vier Wochen die Firma KiK. In den folgenden Monaten konnte man keinen Hauptsponsor finden. Erst ab Januar 2010 bis Ende 2012 konnte man den Energieversorger Goldgas als Hauptsponsor gewinnen.[6] Von Januar 2013 bis Juni 2014 war getgoods.de als Hauptsponsor auf den Trikots vertreten. Seit dem Juni 2014 ist die AOK offizieller Hauptsponsor.[7] Auf den Ärmeln wirbt zudem Toyota, der ehemalige Namenssponsor der Handball-Bundesliga.

Auf den Trikotrücken war ab dem QS-Supercup im November 2007 die Hamburg-Mannheimer, später unter dem neuen Namen Ergo Group, vertreten – unterhalb der Rückennummer. Weiterer Sponsor ist die Deutsche Kreditbank (DKB) auf den Hosen.

Spitzname

Im Laufe der Europameisterschaft 2016 wurde die Mannschaft in den Medien als Bad Boys bezeichnet und Nachrichten in Sozialen Medien mit dem Hashtag #badboys versehen. Die Bezeichnung ist auf einen Vergleich zu der von Trainer Dagur Sigurðsson erwünschten harten, aber nicht unfairen Spielweise, der Detroit Pistons zurückzuführen.[8]

Weblinks

Commons: Deutsche Männer-Handballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Formaler Kader für die Vorrunde. In: dhb.de, 13. Januar 2022.
  2. ab Einsätze der männlichen Nationalspieler. DHB, abgerufen am 20. August 2016.
  3. Deutscher Handballbund und adidas unterzeichnen Ausrüstervertrag. In: handball-world.com. 1. April 2008, abgerufen am 24. Juni 2015.
  4. Handball WM 2021: Deutschland Trikot von PUMA. Abgerufen am 3. Januar 2021.
  5. Rehband wird DHB-Supplier. DHB, 19. Juni 2015, abgerufen am 24. Juni 2015.
  6. Deutscher Handballbund sucht neuen Hauptsponsor. In: Sponsors. Ausgabe Januar 2013, S. 9.
  7. Millionen-Deal mit AOK: DHB präsentiert neuen Hauptsponsor. Die Zeit, 3. Juni 2014, abgerufen am 24. Juni 2015.
  8. Abwehrchef mit zwei Seiten. Schwäbisches Tagblatt, 22. Januar 2016, abgerufen am 31. Januar 2016.

Dieser Text basiert auf dem Artikel Deutsche Männer-Handballnationalmannschaft aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung).
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Nach oben