Duncan Siemens

Kanada  Duncan Siemens

Geburtsdatum7. September 1993
GeburtsortSherwood Park, Alberta, Kanada
Größe190 cm
Gewicht90 kg

PositionVerteidiger
SchusshandLinks

Draft

NHL Entry Draft2011, 1. Runde, 11. Position
Colorado Avalanche

Karrierestationen

2007–2008Sherwood Park Flyers
2008–2009Sherwood Park Kings
2009–2013Saskatoon Blades
2012–2015Lake Erie Monsters
2015–2018Colorado Avalanche
San Antonio Rampage
seit 2018Milwaukee Admirals

Duncan Siemens (* 7. September 1993 in Sherwood Park, Alberta) ist ein kanadischer Eishockeyspieler, der seit Dezember 2018 bei den Milwaukee Admirals in der American Hockey League unter Vertrag steht und dort auf der Position des Verteidigers spielt.

Karriere

Duncan Siemens spielte in der Saison 2007/08 für die Sherwood Park Flyers, ein Juniorenteam seines Heimatorts, in der Alberta Major Bantam Hockey League. In der Spielzeit 2008/09 ging er für die Sherwood Park Kings, ein weiteres Juniorenteam seines Heimatorts, in der Alberta Midget Hockey League aufs Eis. Zuvor wurde er beim Bantam Draft der Western Hockey League, einer Talentziehung ähnlich dem NHL Entry Draft, von den Saskatoon Blades an insgesamt dritter Position ausgewählt.[1] Der Verteidiger absolvierte 34 Spiele für die Kings in der regulären Saison und kam spät in der WHL-Saison 2008/09 noch auf zwei Einsätze für die Blades in der Western Hockey League.

Ab der Spielzeit 2009/10 gehörte Siemens zum Stammkader der Saskatoon Blades. Der Kanadier absolvierte 57 Partien in der regulären Saison und erzielte dabei drei Tore und 17 Torvorlagen. In den anschließenden Play-offs gewannen die Blades die erste Runde nach einem 4:0-Sweep gegen die Red Deer Rebels. In der zweiten Runde, dem Eastern-Conference-Halbfinale, unterlagen die Blades den Brandon Wheat Kings mit 2:4-Spielen. Siemens kam in sieben Play-off-Spielen zum Einsatz und blieb dabei ohne Scorerpunkt.

Duncan Siemens (2013)

In der folgenden Saison spielte er zusammen mit Stefan Elliott in einer Abwehrreihe. Der Linksschütze kam in allen 72 Spielen der regulären Saison für die Saskatoon Blades zum Einsatz, dabei erzielte er fünf Tore und insgesamt 43 Punkte. Zusätzlich sammelte er 121 Strafminuten. In den Play-offs schieden die Blades in der zweiten Runde gegen den späteren Meister der Western Hockey League, die Kootenay Ice, aus. Zuvor wurden im Viertelfinale die Prince Albert Raiders besiegt. Im Anschluss an die Spielzeit 2010/11 wurde Siemens in das WHL East Second All-Star-Team berufen.

Beim NHL Entry Draft 2011 – einer jährlichen Veranstaltung, bei der sich Mannschaften der National Hockey League die Rechte an Nachwuchsspielern sichern können – wurde Duncan Siemens in der ersten Runde an insgesamt elfter Position von der Colorado Avalanche ausgewählt. Am 28. Juli 2011 unterzeichnete er einen dreijährigen Einstiegsvertrag bei der Colorado Avalanche. Der Verteidiger wurde zu seiner weiteren Entwicklung zurück nach Saskatoon in die Western Hockey League geschickt, wo er vor Beginn der Saison 2011/12 zum Mannschaftskapitän der Blades ernannt wurde.[2]

Nachdem die Saskatoon Blades in der ersten Runde der WHL-Play-offs 2012 den Medicine Hat Tigers unterlagen, wurde Siemens in Colorados Farmteam Lake Erie Monsters in die American Hockey League berufen, für die der Defensivakteur in der AHL-Saison 2011/12 noch drei Partien bestritt. Nachdem er die Saison 2012/13 noch komplett bei den Blades verbracht hatte, wechselte er mit Beginn der Saison 2013/14 fest in die Organisation der Colorado Avalanche und bestritt 46 Spiele für die Monsters in der AHL.

Während der Saison 2014/15 gab Siemens sein Debüt für die Avalanche in der NHL, spielte allerdings den Rest der Spielzeit weiterhin in der AHL. Am Ende der Saison 2017/18 wurde sein auslaufender Vertrag nicht verlängert. In der Folge blieb der Verteidiger vorerst ohne Team, bevor er im Dezember 2018 einen Vertrag bis zum Ende der Spielzeit bei den Milwaukee Admirals aus der AHL unterzeichnete.

International

Duncan Siemens vertrat die kanadische Nationalmannschaft erstmals beim Ivan Hlinka Memorial Tournament 2010. Der Abwehrspieler kam in fünf Partien zum Einsatz und erzielte dabei ein Tor sowie zwei Torvorlagen.[3] Die Kanadier gewannen bei diesem Turnier nach einem Finalsieg gegen die US-amerikanische Auswahl die Goldmedaille.

Erfolge und Auszeichnungen

Karrierestatistik

Stand: Ende der Saison 2018/19

Reguläre SaisonPlayoffs
SaisonTeamLigaSpTVPkt±SMSpTVPkt±SM
2007/08Sherwood Park FlyersAMBHL321422365412571232
2008/09Sherwood Park KingsAMHL3451318681126824
2008/09Saskatoon BladesWHL2011+22
2009/10Saskatoon BladesWHL5731720+11877000+111
2010/11Saskatoon BladesWHL7253843+4012110134−415
2011/12Saskatoon BladesWHL5762228+12914112−210
2011/12Lake Erie MonstersAHL3000−12
2012/13Saskatoon BladesWHL7032932+311094011+12
2013/14Lake Erie MonstersAHL46134−145
2014/15Lake Erie MonstersAHL54066−457
2014/15Colorado AvalancheNHL1000±00
2015/16San Antonio RampageAHL53167−590
2016/17San Antonio RampageAHL73257+1100
2016/17Colorado AvalancheNHL3000−22
2017/18San Antonio RampageAHL45167−1047
2017/18Colorado AvalancheNHL16112−5235000−40
2018/19Milwaukee AdmiralsAHL48257+1775000+412
WHL gesamt25817107124+9641225257−438
AHL gesamt32273138−194185000+412
NHL gesamt20112−7255000−40

International

Vertrat Kanada bei:

JahrTeamVeranstaltungResultatSpTVPktSM
2010KanadaIHMT1. Platz, Gold51236
Junioren gesamt51236

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation; Kursiv: Statistik nicht vollständig)

Einzelnachweise

  1. Complete 2008 bantam draft. The StarPhoenix, 1. Mai 2008, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 7. November 2012; abgerufen am 25. Juni 2011 (englisch).
  2. Siemens Named Blades Captain. Saskatoon Blades, 28. September 2011, abgerufen am 16. Januar 2012 (englisch).
  3. Canada Statistics – 2010 Memorial of Ivan Hlinka. Hockey Canada, abgerufen am 26. Juni 2011.