Lernhygiene
Was soll das denn sein? Lernhygiene?
Ok, es ist vielleicht kein wissenschaftlicher Begriff. Dies ist auch kein wissenschaftlicher Artikel.
Analog zu Schlafhygiene nenne ich diesen Abschnitt mal vorlaut Lernhygiene.
Man könnte auch sagen, hier steht einiges zum “Drumherum”, der Organisation des Lernens.
Ich nenn es mal Lernhygiene. : )
Achtung: Dieser Beitrag ist noch nicht fertig. Ich habe ihn mal kurz runtergetippt.
Genau wie beim Schlafen bedarf es beim Lernen bestimmter Regeln.
Dazu gehört auch eine angemessene Ernährung, die später besprochen werden soll. Dazu aber hier schon mal ein Linktipp.
Ich möchte in diesem Abschnitt also eher die Organisation des Lernens ansprechen.
Wohlfühlen beim Lernen
Wichtig dabei ist, dass man sich wohlfühlt.
Dazu gehört eine angenehme Raumathmosphäre, also die richtige Zimmertemperatur, das richtige Ambiente, die richtige Ausstattung.
Verboten sollten Sachen sein, die die Aufmerksamkeit zu stark ablenken. in einem kahlen Raum zu arbeiten, mag aber nicht für jeden passend zu sein. Es gibt Leute, die können in einem Raum, in dem ein Tisch und ein Stuhl steht, sehr gut lernen. Andere brauchen auch eine Pflanze neben sich oder die richtige Wandfarbe. wie gesagt, man muss sich wohlfühlen.
Wie organisiere ich meinen Arbeitsplatz?
Das ist wichtig. am besten ist es, wenn man tatsächlich einen Arbeitsplatz hat, der von allem leergeräumt ist, wenn man Probleme mit dem Lernen hat. Nur das gehört auf den Tisch, das ihr zum Lernen braucht: Ein Buch, ein Block, ein Stift. Das, was ihr gerade lernen müsst.
Dieser Arbeitsplatz darf dann auch nur dafür verwendet werden, um zu lernen.
Ok, das wird nicht immer möglich sein. Dann räumt einfach den Platz, an dem ihr lernen wollt, vor dem Lernen frei.
Gleicher Ort, gleiche Zeit
Lernt am besten immer am gleichen Ort. Und zur gleichen Zeit.
Beispielsweise jeden Abend.
Als ich noch Schüler war, das ist schon Ewigkeiten her, habe ich mir mittags nach dem Mittagessen eine halbe Stunde Radio hören gegönnt (damals fing das Fernsehen erst um 16 Uhr an…) und habe mich dann ans Lernen gesetzt. Irgendwann hat sich das aber auch gelegt…
Ok, mal im Ernst.
Wenn ihr die Möglichkeit habt, lernt also immer zur gleichen Zeit. Macht das zu einem Ritual. Vergesst dabei Freunde oder Familie.
Schaltet Störquellen während des Lernens aus. Kein Fernsehen, keine Musik.
Klingt vielleicht am Anfang hart, aber es hilft euch bei der Konzentration.
Planen ist das halbe Lernen
Plant das Lernen. Macht einen Lernplan.
als StudentIn wisst ihr, wann ihr eure Vorlesungen habt, wann eventuell eine Klausur ist.
Plant für das Lernen genügend Zeit ein.
Und plant Pausen.
Pausen machen
Pausen gehören auch zum Lernen. Wenn ihr merkt, dass es nicht mehr geht, wenn ihr abschweift, macht lieber eine Pause, als noch bis zum Kapitelende zu lesen…
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man in so einem Fall, wenn man eine Pause braucht, wirklich nicht mehr aufnahmefähig ist und die Buchstaben nur liest, ohne wahr- und aufzunehmen.
Macht dann lieber eine Pause. Pausen sind übrigens für das Lernen sehr wichtig. Macht spätestens alle 30 bis 45 Minuten eine Pause. Vielleicht am Anfang sogar öfter. Aber nciht länger als 5 Minuten.
Bewegt euch dabei ein bisschen. Dabei kommt der Kreislauf wieder in Schwung und das Lernen geht anschließend wieder besser. Aber setzt wuch wieder ans Lernen.
Also, plant in euer Lernen nicht nur die Lernphasen, sondern auch Entspannungsphasen ein.
Sobald ihr merkt, dass ihr unaufmerksam werdet, unterbrecht das Lernen.
Lernen ohne Störung
Lernt alleine. Macht bitte nicht den Fehler, euch einer Lerngruppe anzuschließen. Ich weiß, das klingt jetzt seltsam, wird das doch oft gefordert.
Ich meine aber, dass man zuerst für sich Lernen soll, was zu lernen ist. Macht man das von Anfang an in einer Gruppe, besteht die Gefahr, dass man nicht wirklich lernt. Man möchte keine blöden Fragen stellen, die anderen haben sich besser vorbereitet, man kommt nicht mit… man lernt nicht mit.
Aber in der Schule, an der Uni ist man doch auch nicht allein? Richtig. Ich spreche hier aber nicht vom Unterricht, von der Vorlesung. Dort bekommt man Informationen, die man erst später verarbeitet. Beim Lernen. : )
Also, zuerst das zu Lernende selbst erarbeiten.
Hat man wirklich selbst gelernt, aber noch Fragen, man versteht etwas nicht, dann kommen andere ins Spiel. Der Punkt ist, dass man nicht immer auf andere vertrauen kann, wenn man etwas lernen muss. Man selbst soll lernen. Nicht die anderen für einen.
Lerngruppen sind natürlich nicht schlecht. Sie ersetzen aber das Lernen nicht, sondern unterstützen das Lernen von Sachverhalten, die man nicht verstanden hat.
Selbst nach einer Lerngruppensitzung oder Nachhilfestunde, sollte man das, was man dort behandelt hat, nochmals selbst bearbeiten.
Also, nochmal:
- Man soll sich wohlfühlen.
- Alleine lernen ohne Störungen.
- Ordnung am Lernplatz.
- Erstellung eines Lernplans, am besten Wochenplan.
- Zwischen Lernphasen gehören kurze Erholungsphasen.
—-> Dieser Beitrag ist noch im Entstehen, trotzdem steht er schon online… : )