Stichwort Studierende
Als Studenten (v. lat.: studens „strebend (nach), sich interessierend (für)“) bezeichnet man alle an einer Hochschule immatrikulierten Personen, die dort ein akademisches Studium betreiben, meist, um sich für Berufe zu qualifizieren, für die der Erwerb eines akademischen Grades oder das Ablegen eines Staatsexamens vorausgesetzt oder zumindest wünschenswert ist. Mit der Immatrikulation (Einschreibung) erhält eine Person den Status eines Studenten. Mit der Exmatrikulation erlischt dieser Status. Im Wintersemester 2005/2006 waren an deutschen Hochschulen 1.985.765 Personen immatrikuliert, davon 948.622 Frauen (ca. 48 %).[1] Es studieren ca. drei Viertel an Universitäten und ein Viertel an Fachhochschulen.[2] An den österreichischen Universitäten studierten im Wintersemester 2005 217.800 Personen, an den Hochschulen der Schweiz insgesamt 169.500 Personen (ETH, Unis und Fachhochschulen, Stand 2006).
Ein Student besucht meistens die jeweilige Hochschule, um an Lehrveranstaltungen teilzunehmen. Eine Ausnahme bildet das Fernstudium, wie es beispielsweise von der FernUniversität in Hagen angeboten wird.
Als Übergang zur Forschung findet in manchen Ländern (etwa Österreich) auch die Phase zur Erlangung des Doktorats, des höchsten akademischen Titels formal im Rahmen eines regulären Studiums statt, daher werden gelegentlich auch Doktoranden als „Promotionsstudenten“, in Österreich auch als „Doktoratsstudierende“ bezeichnet.